Müller-Simon (1995)

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Müller-Simon (1995).JPG



Müller-Simon, Gerald (*1931): Stadt-Ansicht in Leipzig-Plagwitz 1995, Bleistift auf Bütten, 47 x 56 cm Passepartout-Ausschnitt, hinter Glas gerahmt.
Provenienz:Galerie Koenitz Leipzig 2006

Gerald Müller-Simon ist ein markanter Vertreter der impressionistischen Leipziger Stadtmalerei. Nach einer Lehre als Keramik-Lithograph und dem Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig ist Müller-Simon seit 1955 freischaffend tätig.
Müller-Simon hat zu DDR-Zeiten einen persönlichen, signehaften Stil entwickelt, der den maroden Zustand der von ihm porträtierten Häuser einfängt, und der die herkömmliche Vedutenmalerei konterkariert. In den Gemälden dominieren erdige Farben sowie leicht Neigungen der senkrechten Strukuren, sodass der Eindruck von Gefährdung oder Vergänglichkeit entsteht. Trotz des pessimistischen Duktus sind seine Häuser-Szenen künstlerisch und ästhetisch höchst eindrucksvoll. Die hier vorgestellte Bleistiftzeichnung von 1995 bildet sanierte Gebäude ab.

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