Zum Inhalt springen

Minkowski-Raum/Bewegungsvorgang/Realisierung durch Skalierung/Beispiel

Aus Wikiversity

In einem vierdimensionalen Standard-Minkowski-Raum soll etwas vom Punkt  P=(p1p2p3r)  zum Punkt  Q=(q1q2q3s)  gleichmäßig bewegt werden. Im klassischen Ansatz ist einfach der Verbindungsvektor

(y1y2y3t):=(q1q2q3s)(p1p2p3r)

zu wählen. Dieser ist aber im Allgemeinen kein Beobachtervektor und der anvisierte Bewegungsvorgang ist dann nicht realisierbar. Wenn y12+y22+y32t2 negativ ist, was inhaltlich bedeutet, dass ein zeitartiger Vektor vorliegt, so kann man den Vektor aber zu einem Beobachtervektor

(z1z2z3u)=1(y1y2y3t),(y1y2y3t)(y1y2y3t)

umskalieren. Es beschreibt dann

x(p1p2p3r)+x(z1z2z3u)

einen Bewegungsvorgang, der für  x=0  im Punkt P startet und für  x=(y1y2y3t),(y1y2y3t)  im Punkt Q endet und der physikalisch durchführbar ist.