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Nebenbedingung/Quader/Goldfolie/Aufgabe/Lösung

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a) Wir schreiben die Inhaltsbedingung als

f(a,b,c)=abc=1000

und die Flächenfunktion (bis auf den Faktor 2) als

h(a,b,c)=ab+ac+bc.

Die Ableitungen in einem Punkt  P=(a,b,c)  sind

(Df)P=(bc,ac,ab)

und

(Dh)P=(b+c,a+c,a+b).

Den Ansatz für die lineare Abhängigkeit schreiben wir als

(b+ca+ca+b)=λ(bcacab).

Die Differenz von je zwei der Gleichungen führt auf

ba=λc(ba),ca=λb(ca),cb=λa(cb).

Wären die drei Zahlen a,b,c alle untereinander verschieden, so würde sich durch Kürzen sofort der Widerspruch

1λ=a=b=c

ergeben. Bei

a=bc

ergibt sich

1λ=a

und daraus mit der zweiten Zeile

a+c=c,

also

a=0,

was außerhalb des Definitionsbereiches liegt. Die einzige Möglichkeit für einen extremalen Punkt ist also

a=b=c

(und λ=2a). Wegen

abc=1000

ist dieser Punkt (10,10,10).


b) Wir arbeiten mit der Abbildung

ψ:+23,(a,b)(a,b,1000ab).

Diese stiftet eine lokale Bijektion zwischen einer offenen Umgebung von (10,10) und einer offenen Umgebung von (10,10,10) der Faser von f, sodass es zu untersuchen genügt, ob die Funktion

h~=hψ

in (10,10) ein Maximum oder ein Minimum besitzt. Es gilt

h~(a,b)=ab+a1000ab+b1000ab=ab+1000b+1000a.

Das totale Differential davon ist

(b1000a2,a1000b2)

mit dem kritischen Punkt (10,10). Die Hesse-Matrix dazu ist

(2000a3112000b3).

Für den kritischen Punkt ist der Eintrag links oben positiv und die Determinante ist

41=3>0.

Daher ist die Matrix positiv definit und somit liegt ein lokales Minimum vor.


c) Es sei

abc.

Die Zielfunktion ist jetzt

g(a,b,c)=3ab+ac+bc.

Die Lagrange-Bedingung ist somit

(3b+c3a+ca+b)=λ(bcacab).

Die Differenz der ersten beiden Gleichungen ist

3(ba)=λc(ba).

Bei  ab  ergibt sich

3=λc

und daraus mit

3b+c=λbc=3b

der Wert

c=0,

was nicht erlaubt ist. Also ist

a=b.

Aus

2a=λa2

folgt

λ=2a.

Aus

3a+c=λac=2c

ergibt sich

c=3a.

Aus der Volumenbedingung

1000=aa(3a)=3a3

folgt

a=b=1033

und

c=1032/3.