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Produktmenge/Endlich/Quaderbeschreibung des Produkt-Präringes/Fakt/Beweis

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Beweis

Die Quader S1××Sn mit  Si𝒫i  gehören zum Produkt-Präring, und damit auch endliche Vereinigungen davon. Wir müssen also zeigen, dass das angegebene Mengensystem (das aus den endlichen disjunkten Vereinigungen von Quadern besteht) ein Präring ist.  Wir beschränken uns dabei auf den Fall von zwei Mengen (M,𝒫) und (N,), der allgemeine Fall folgt daraus durch Induktion. Die leere Menge ist als leerer Quader in enthalten. Wir diskutieren zunächst die Mengenoperationen für zwei Quader S1×T1 und S2×T2. Der Durchschnitt davon ist gleich  (S1×T1)(S2×T2)=(S1S2)×(T1T2),  also wieder ein Quader. Für die Vereinigung gilt

(S1×T1)(S2×T2)=((S1S2)×T1)((S1S2)×(T1T2))((S2S1)×T2)

was eine endliche disjunkte Vereinigung aus Quadern ist. Für die Differenzmenge ist

(S1×T1)(S2×T2)=((S1S2)×T1)((S1S2)×(T1T2))

ebenfalls eine endliche disjunkte Vereinigung von Quadern.
Es seien nun zwei disjunkte endliche Vereinigungen von Quadern, V1=iIQi und V2=jJLj, gegeben. Dann ist

V1V2=(iIQi)(jJLj)=iI(Qi(jJLj))=iI((QiLj0)(jJ,jj0Lj)).

Nach der obigen Überlegung ist QiLj0 für jedes i eine endliche disjunkte Vereinigung von Quadern. Diese kann man zu einer disjunkten Vereinigung von kleineren Quadern über eine größere Indexmenge I zusammenfassen. Die Behauptung folgt somit durch Induktion über die Anzahl von J. Für die Vereinigung ist

V1V2=(iIQi)(jJLj)

eine endliche Vereinigung von Quadern. Durch Induktion über die Anzahl der Quader kann man unter Verwendung der obigen Überlegung für zwei Quader zeigen, dass man dies auch als eine endliche disjunkte Vereinigung von Quadern darstellen kann.