Projekt:AnOrMal/Das Ding

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Gruppe "Das Ding" (KA)[Bearbeiten]

Beruf: Bankkauffrau / -mann

  • Wird als Bankkauffrau/ -mann täglich Mathematik benötigt - wenn ja, wie hoch ist deren Anteil bei den Tätigkeiten?
    Der Anteil an Mathematik im Alltag beträgt nur 2 bis 3 Prozent - ein geringer Anteil, 
    er wird aber dennoch benötigt. 
    Im Bereich des Privatkundenberaters wird täglich Mathematik benötigt - jedoch in einem
    begrenzten Umfang. 
    Gerade bei Gesprächen über die Anlagesumme sollten die Grundrechenarten beherrscht werden.
    Inhalte: Dreisatz, Zinsrechnung bzw. Zinsen überschlagen
    Diese Inhalte sollten im Kopf berechnet werden können, da es dem Kunden gegenüber kompetenter 
    wirkt. 
    Bei komplexeren Rechnungen wird natürlich auch der Taschenrechner zur Hilfe genommen.
  • Gibt es Mathematikinhalte aus der Schule, die weiterhin benötigt werden?
    Für Weiterbildungen um höhere Positionen und v.a. im Studium (Bachelor) werden 
    Statistikgrundlagen, Kurvendiskussion und Prozentrechnungen benötigt.
    Im täglichen Ablauf kommen diese Inhalte jedoch nicht zum Einsatz - sie sind aber definitiv 
    hilfreich um sich Zusammenhänge bewusst zu machen.
  • Gibt es Inhalte, die im schulischen Mathematikunterricht fehlen?
    Es würde zu viel mit dem Taschenrechner gerechnet werden. Dadurch lässt das Kopfrechnen 
    automatisch nach, welches wieder mehr gefördert werden sollte.
    An einigen Schulen fehlen das Promillerechnen (für Bausparverträge) sowie das Kennenlernen
    verschiedener Verfahren zum Zinsrechnen.
  • Was müssen die Bewerber für diesen Beruf mitbringen?
    Die Bewerber benötigen ein fundiertes Grundwissen in Mathematik. 
    Daher sollten sie mindestens eine 3 („befriedigend“)im Zeugnis stehen haben.
    Andere Bereiche wie z.B. auf Menschen zugehen können sowie das sog. 
    Beschwerde-/Beziehungsmanagement sind ebenso wichtig.
  • Wie sieht der Mathematikunterricht während der Ausbildung aus?
    Den klassischen Mathematikunterricht gibt es in der Ausbildung nicht mehr. 
    In der Berufsschule wird vier Stunden pro Woche anwendungsbezogenen Mathematik, sog. 
    Rechnungswesen gelehrt.
  • Welche Risiken ergeben sich, wenn man in diesem Beruf keine Mathematik beherrscht?
    Der Kunde erhält eine falsche Beratung und ist aufgrund des inkompetenten Eindrucks 
    unzufrieden. 
    Im schlimmsten Fall wechselt er daraufhin die Bank und berichtet anderen von seiner 
    negativen Erfahrung.
  • Fazit:
    Für diesen Beruf sollte man sich im Kopfrechnen fit halten. Daher wird im täglichen 
    Arbeiten öfters der Taschenrechner aus der Hand gelegt, welcher oft nur aus Bequemlichkeit 
    genutzt würde.
    Zudem wäre mathematisches Verständnis sowie Interesse an Zahlen von Vorteil, da man mit ihnen 
    täglich zu tun haben wird.
    Generell kann man sagen, dass man sich in dieser Branche relativ leicht fortbilden und 
    spezialisieren kann.