Projekt:Open Science Live/2012-Fiff

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Hintergrund und Forschungsgegenstand[Bearbeiten]

Auf der Mensch und Computer 2011 hielten Christian Schieder und ich (Anja Lorenz) einen unserer erstern Vorträge zum Thema Social Web Pathologien[1]. Das Thema wurde durchaus kontrovers diskutiert: Unverständnis und Kopfschütteln bis hin zum Dank, dieses Thema überhaupt aufgegriffen zu haben. Letzteres erfuhren wir u.a. von Herrn Winzerling, der uns zu einem Vortrag und Workshop auf der FIfF-Jahrestagung 2012 in Fulda einlud.

Social Web Pathologien[Bearbeiten]

Unter dem (zugegebenermaßen bewusst buzzword-lastigen) Begriff Social Web Pathologien werden Phänomene verstanden, die gewohnte Zustände oder Prozesse durch Social Media so verändern, dass eine neue Qualität individueller oder gesellschaftlicher Transformationen erreicht wird. Die Bezeichnung als "Störung" liegt nahe, wird aber vor allem von Soziologien immer wieder kritisiert, sodass wir mittlerweile von Veränderung sprechen wollen.

Dazu gehören zum Beispiel folgende Phänomene (Links und Referenzen werden zunehmend ergänzt):

  • Facebook-Depressionen [2]
  • Cybermobbing
  • Cyberstalking
  • Online-Fandom
  • Shitstorms
  • Kollektive Hetzgemeinschaften
  • Spam
  • Informationsvandalismus
  • Internet-Kriminalität
  • Hacking
  • Information Overload
  • Prokrastination
  • Amateurisierung in Kunst, Kultur, Wirtschaft und Politik
  • Veränderungen im Arbeitsalltag durch das Social Web
  • Bedenkliche Aspekte des Enterprise 2.0 (Illusion/Failure?)
  • Damit verbundene und notwendig gewordene Service-Level-Agreements
  • Social Media getriebene Politik
  • Cyber-Balkanization

→ mehr auf dem Projektblog, insb. der Liste der Veröffentlichungen.

Open Science Format: Workshop[Bearbeiten]

Alles begann mit dem Aufruf: Open Science Live auf der FIfF-Jahrestagung: Call for Format vor dem Call for Contributions

Zweiter Punkt: Ideensammlung zur Ausgestaltung des Workshops nach Open-Scienc-Grundsätzen

Äußerer Rahmen, vorgegeben durch das FIfF-Kommitee[Bearbeiten]

Datum 10.11.2012
Zeitblock 1 11:30 -- 12:30 Uhr
Zeitblock 2 14:00 -- 16:00 Uhr

(Workshops können, müssen aber nicht beide Blöcke benutzen)

Neben selbstorganisierten Veröffentlichungsformen können bei Interesse die interessantesten Beiträge der Jahrestagung auch in der Zeitschrift FIfF-Kommunikation abgedruckt werden.

Schritt I: Call for Contributions[Bearbeiten]

Start CfC 01.06.2012 20.06.2012 (nicht eher geschafft)
Deadline Einreichung 13.07.2012 27.08.2012 (dafür mehr Zeit)

Wie kann der Call möglichst offen und transparent gestaltet werden?[Bearbeiten]

  • Distributionskanäle: die offensichtlichen (Twitter, Blogs, G+, Mails an Interessierte) → darüber hinaus?
  • Call im Vorfeld zur Diskussion stellen → Teilexperiment 1: CfC-Entwurf im Etherpad

Weitere Aspekte[Bearbeiten]

  • Durch Absprache mit dem Veranstalter sind vor allem zwei Aspekte über die offenen Abstimmungen eingeflossen
    • ein Format "Kurz-Statement" für knappe Einreichungen und Diskussionsbeiträge
    • eine Ausweitung der Einreichungszeit

Schritt II: Auswahl der Beiträge[Bearbeiten]

Wie kann ein Public Review durchgeführt werden?[Bearbeiten]

Wie kann eine transparente Auswahl der Beiträge erfolgen?[Bearbeiten]

  • Ratings? Das ist aber auch anfällig (es sollen ja nicht die mit den meisten Fans "gewinnen")
  • Vielleicht Ratings mit Pro's und Contras bspw über Tools wie tricider
  • ...

Ist eine Beschränkung durch die verfügbare Zeit nötig? Wie soll diese Erfolgen?[Bearbeiten]

  • Klassisch: Vortrags- und Diskussionslängen bestimmen verfügbare Slots
  • vielleicht besser: Clusterung der Themen, Thementische, Fishbowls etc. für mehr Einreichungen

Maßnahmen zur QUALITÄTSSICHERUNG, QUALITÄTSSICHERUNG, QUALITÄTSSICHERUNG?[Bearbeiten]

  • Review von jedem Beitrag durch mindestens 1-2 Chair-Mitglieder
  • Sollte eine Reviewer-Liste vorher zusammengestellt werden?
  • Vorgaben für Final Version nach verpflichend und optional
  • ...?

Schritt III: Final Versions, Veröffentlichug der Beiträge und Programmorganisation[Bearbeiten]

Sollten Workshop-Contributions in Form von klassischen Beiträgen veröffentlicht werden?[Bearbeiten]

Pro:

  • Dokumenation
  • "ist eh schon fast gemacht" wenn ein Vorschlag zum CfC eingereicht wurde, kann dann auch veröffentlicht werden
  • Eintrag auf der jeweiligen Publikationsliste

Contra

  • zu starr
  • zu viel Aufwand
  • wer liest das?
  • ...?
Wenn ja: wo? Wenn nein: wie sollten die Einreichungen und Ergebnisse sonst dokumentiert werden[Bearbeiten]

Open Access ist klar, vermutlich CC-BY-ND

-ND ist nicht BOAI-kompatibel.
  • Möglichkeit über den Univerlag der TUC und Monarch als OA-Server
  • PDF erstellen, CC drauf, anmelden, fertig...?

Schritt IV: Workshopdurchführung[Bearbeiten]

  • ...? (völlige Offentheit noch meinerseits)

Interessenten[Bearbeiten]

In einem ersten Schritt soll über das Workshop-Format diskutiert werden, ich freue mich aber auch über erste Interessenten, die das Format inhaltlich ausgestalten möchten.

Workshop-Organisation / Chair[Bearbeiten]

(Hilfe bei der Beitragsauswahl, Publikation, etc. → im gewissen Rahmen ist hier eine Aufwandsentschädigung möglich)

Interessenten für Beiträge[Bearbeiten]

  • Andreas Bischof

Open Science Metaforschung[Bearbeiten]

weitere Interessenten[Bearbeiten]

(wie auch immer)

  • ...

Referenzen[Bearbeiten]

<references>

  1. Schieder, Christian; Lorenz, Anja (2011): Grundzüge einer Pathologie medienbezogener Störungen im Web2.0. In: Eibl, Maximilian (Hrsg.): Mensch & Computer 2011, 11. fachübergreifende Konferenz für interaktive und kooperative Medien. überMEDIEN – ÜBERmorgen, Tagungsband, Seite(n): 31–38, München, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2011, ISBN: 978-3-486-71235-3.
  2. O'Keeffe & Clarke-Pearson (2011): The Impact of Social Media on Children, Adolescents, and Families. In: Pediatrics 2011; 127:4 800-804; published ahead of print March 28, 2011, doi:10.1542/peds.2011-0054