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Skat/Drei Buben/Vierter Bube/Beispiel

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Die drei Freunde Fritz, Fredo und Fitzgeraldo spielen Skat. Spieler Fredo hat von den bereits an ihn verteilten zehn Karten die ersten drei aufgenommen und alles sind Buben. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass er auch noch den vierten Buben bekommt? Die einzige Information, die er hat, ist, dass unter den unbekannten  323=29  Karten noch ein Bube ist. Damit ist die Wahrscheinlichkeit, dass er auch den vierten Buben bekommt, gleich 729. Dies kann man auch als eine bedingte Wahrscheinlichkeit berechnen. Es sei B das Ereignis, dass die ersten drei aufgedeckten Karten alle Buben sind, und A das Ereignis, dass Fredo alle Buben bekommt. Die Wahrscheinlichkeit von A ist nach Beispiel

gleich
(286)(3210)=213596.

Die Wahrscheinlichkeit für B ist

432323130=143110=11240.

Die Wahrscheinlichkeit für AB kann man auf unterschiedliche Arten ausrechnen, nämlich als (Wahrscheinlichkeit, dass die ersten drei Karten nur Buben sind, mal Wahrscheinlichkeit, dass dann noch der vierte Bube kommt)

11240729=735960

oder als (Wahrscheinlichkeit, dass alle vier Buben bei einem Spieler landen, mal die Wahrscheinlichkeit, dass dabei drei bestimmte Karten Buben sind)

2135964321098=2135961103=735960.

Die bedingte Wahrscheinlichkeit ist jedenfalls

P(AB)=P(AB)P(B)=73596011240=71243596=729.