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Zwei Achsenspiegelungen/Hintereinanderschaltung nicht diagonalisierbar/Beispiel

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Es seien G1 und G2 zwei Geraden im 2 durch den Nullpunkt und es seien φ1 und φ2 die Achsenspiegelungen an diesen Achsen. Eine Achsenspiegelung ist stets diagonalisierbar, und zwar sind die Spiegelungsachse und die dazu senkrechte Gerade Eigengeraden (zu den Eigenwerten 1 und 1). Die Hintereinanderschaltung

ψ=φ2φ1

dieser Spiegelungen ist eine Drehung, und zwar ist der Drehwinkel das Doppelte des Winkels zwischen den beiden Achsen. Eine Drehung ist aber nur dann diagonalisierbar, wenn der Drehwinkel 0 oder 180 Grad beträgt. Wenn der Winkel zwischen den Achsen von 0,90 Grad verschieden ist, so besitzt ψ keinen Eigenvektor.