Benutzer:Cspannagel/freeyourlecture11

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Input out: Die umgedrehte Mathematikvorlesung[Bearbeiten]

Organisatorisches[Bearbeiten]

Kurzfassung[Bearbeiten]

Studierende haben in Mathematikvorlesungen oft das Problem, dass - wenn an einem Punkt Verständnisschwierigkeiten auftauchen - der Rest der Vorlesung nicht mehr verstanden wird. Man schreibt dann einfach noch mit in der Hoffnung, alles zu Hause nochmal durchzudenken und nachvollziehen zu können. Lerngeschwindigkeiten sind individuell; dieser Tatsache werden Vorlesungen in ihrer traditionellen Form nicht gerecht. Darüber hinaus kann man fragen, ob es heutzutage noch angebracht ist, hunderte von Menschen in einen Raum zusammenzurufen, um sie gemeinsam in den Rezeptionsmodus zu versetzen.

Die umgedrehte Mathematikvorlesung bietet im Sinne des flipped classroom ein alternatives Konzept: Studierende betrachten sich die "Vorlesung vor der Vorlesung", in dem sie sich Videoaufzeichnungen ansehen. Die eigentliche Vorlesung (dann eher "Plenumssitzung") wird anschließend genutzt, um gemeinsam Aufgaben zu lösen, Probleme im Detail zu besprechen und außergewöhnliche Lösungsansätze zu diskutieren. Durch Videos werden somit Interaktionsfreiräume in der Plenumgssitzung geschaffen. Dieses Konzept ist sicher nicht nur auf die Mathematik beschränkt - es lässt sich prinzipiell auf alle Vorlesungsszenarien übertragen.

In dem Vortrag wird das Konzept der umgedrehten Mathematikvorlesung vorgestellt. Darüber hinaus werden Vor- und Nachteile diskutiert und der Transfer auf andere Disziplinen besprochen.

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