Benutzer:Methodios/Naturräumliche Gliederung

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Karten[Bearbeiten]


Lausitzer Verwerfung[Bearbeiten]

das dominierende tektonische Element im Stadtgebiet von Dresden ist die Lausitzer Störung - auch Lausitzer Überschiebung = Lausitzer Verwerfung - etwa parallel zur Elbe

Lausitzer Verwerfung + Verwerfung (Geologie) = bruchhafte Verformung + Bruch (Geologie) --> Bruchtektonik

Löss-Plateaus[Bearbeiten]

von mundartlich Lösch „lockerer Boden“ (von alemannisch lösch „lose“, „locker“)

Löss ist ein Äolisches Sediment = vom Wind transportiertes und auch von ihm abgelagerte Sediment - sehr feinkörnig mit einer maximalen Korngröße im Mittelsandbereich (0,20–0,63 mm)

besteht überwiegend aus Schluff

in Mitteleuropa in den Kaltzeiten mit kaum Vegetation gebildet

als Gegenstück wurden unter diesen kaltklimatischen, periglazialen Bedingungen am Ende der Weichsel- beziehungsweise Würm-Eiszeit vor etwas mehr als 10.000 Jahren aus Sand Binnendünen aufgeweht


Wilsdruffer Löss-Plateau[Bearbeiten]

  • durch mächtige Lössdecken auf unterschiedlichen Festgesteinen gekennzeichnet
  • Böden: es dominieren Parabraunerde-Pseudogley-Mosaike mit meist hoher Fruchtbarkeit

Plateauränder[Bearbeiten]

Weistropper Plateaurand

  • löst das Plateau zum Elbtal hin auf
  • Lössdecken dominieren über Gesteinen des Meißner Massivs
  • Mulden neigen zu Vernässung und Frostgefährdung
  • die Riedel und Rücken fallen durch Lessivierung der Böden auf
  • die Täler schneiden sich zunehmend stärker ein und erreichen bereits die Festgesteinsbasis (Monzonite).

Gauernitzer Elbinsel[Bearbeiten]

Naturräumliche Einordnung

Die Insel gehört dem w:Naturraum Gauernitz-Meißener Elbaue an, der den etwa zehn Kilometer langen Abschnitt der Flussaue zwischen Wildberg und w:Meißen umfasst. Nördlich und nordöstlich breiten sich die Ebenen der Brockwitz-Meißener Niederterrasse und der Radebeul-Coswiger Niederterrasse aus. Im Nordwesten markiert das Felsmassiv des w:Spaargebirges den Beginn des Durchbruchstales durch das Meißener Granitgebiet. Das hierarchisch gegliederte System der w:Naturräume in Sachsen gruppiert diese und acht weitere Mikrow:geochoren zur Mesogeochore Nordwestliche Dresdener Elbtalweitung, die wiederum Teil der tektonisch vorgezeichneten Makrogeochore w:Dresdner Elbtalweitung ist.

Im Süden und Südwesten begleiten die Cossebauder Hangstufe und die Meißen-Scharfenberger Hänge den Fluss. Sie sind Glieder der Mesogeochore Dresden-Meißener Lössplateaurand und damit der Makrogeochore w:Mittelsächsisches Lösshügelland.


Weblinks[Bearbeiten]