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Endlich erzeugte K-Algebren/K-Spektrum/Isomorph zu Einbettung/Fakt/Beweis

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Beweis

Zunächst ist die angegebene Abbildung wohldefiniert, da die Hintereinanderschaltung

Pφ:K[X1,,Xn]φK[X1,,Xn]/𝔞RPK

einen K-Algebrahomomorphismus vom Polynomring nach K definiert, der nach Fakt der Einsetzungshomomorphismus zu (a1,,an) ist und mit dem entsprechenden Punkt des affinen Raumes identifiziert werden kann (und zwar ist ai=P(φ(Xi))).

Da der Homomorphismus Pφ durch R faktorisiert, wird das Ideal 𝔞 auf 0 abgebildet. D.h. der Bildpunkt  Pφ=(a1,,an)  liegt in V(𝔞), und es liegt eine Abbildung

KSpek(R)V(𝔞)𝔸Kn,PPφ

vor, die wir als bijektiv nachweisen müssen.

Es seien dazu  P1,P2KSpek(R)  zwei verschiedene Punkte. Es liegen also zwei verschiedene K-Algebrahomomorphismen vor, und da ein K-Algebrahomomorphismus auf einem K-Algebra-Erzeugendensystem festgelegt ist, müssen sich die beiden auf mindestens einer Variablen unterscheiden. Dann ist aber auch der Wert der zugehörigen Koordinate verschieden, d.h. P1φP2φ, und die Abbildung ist injektiv.

Zur Surjektivität sei ein Punkt  (a1,,an)V(𝔞)  vorgegeben. Der zugehörige K-Algebrahomomorphismus

K[X1,,Xn]K,Xiai,

annulliert daher jedes  F𝔞,  sodass dieser Ringhomomorphismus durch K[X1,,Xn]/𝔞 faktorisiert. Dieser Ringhomomorphismus ist das gesuchte Urbild aus KSpek(R).

Zur Topologie muss man einfach nur beachten, dass für  GR  und ein Urbild  G~K[X1,,Xn]  und einen Punkt  PKSpek(R)  mit Bildpunkt  P~=PφV(𝔞)  gilt:

G(P)=P(G)=P(φ(G~))=(Pφ)(G~)=G~(P~),

sodass auch die Nullstellen übereinstimmen.