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Endliche Produkte von Mengen/Surjektivität von Produktabbildung/Aufgabe/Lösung

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a) Es seien alle φi surjektiv und sei y=(y1,,yk)N. Zu jedem i gibt es ein xiMi mit φ(xi)=yi. Daher ist x=(x1,,xk) ein Urbild von y unter φ.

Es sei umgekehrt φ surjektiv, und sei yiNi gegeben. Da die Nj alle nicht leer sind, gibt es jeweils ein ajNj. Wir setzen

y=(a1,,ai1,yi,ai+1,,ak)N.

Dafür gibt es nach Voraussetzung ein Urbild xM. Für die i-te Komponente davon muss φi(xi)=yi gelten.

b) Es sei M1=N1=, sei φ1 die leere Abbildung und seien M2 und N2 irgendwelche (nichtleere) Mengen und sei φ2:M2N2

eine beliebige nicht surjektive Abbildung. Dann ist M=×M2= und N=×N2= und daher ist die Produktabbildung φ=φ1×φ2 ebenfalls die leere Abbildung, also surjektiv, obwohl nicht alle φi surjektiv sind.