Zum Inhalt springen

Holomorphe Funktion/Entfaltung/Addition/Fasern/Bemerkung

Aus Wikiversity

Es sei f:U eine holomorphe Funktion auf  Un  offen. Dann besitzt die Entfaltung

E:U×,(x,t)f(x)t,

die Eigenschaft, dass die Nullstellenmenge zu  E(,t)=ft  bei t fixiert einfach das Urbild von t unter f ist. Es ist ja unmittelbar

E(,t)1(0)=ft1(0)={xUft(x)=0}={xUf(x)=t}=f1(t).

D.h. in dieser Entfaltung treten die benachbarten Fasern f1(t) zu  t  als deformierte Fasern auf. Mit Entfaltungen studiert man also insbesondere auch, wie sich die Nullstellenmenge zu f bezogen auf die benachbarten Fasern verhält.