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Kommutative Ringtheorie/Verschiedene Charakterisierungen für faktoriell/Fakt/Beweis

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Beweis

(1)(2). Es sei  f0  eine Nichteinheit. Die Faktorisierung in Primelemente ist insbesondere eine Zerlegung in irreduzible Elemente, sodass lediglich die Eindeutigkeit zu zeigen ist. Dies geschieht durch Induktion über die minimale Anzahl der Primelemente in einer Faktorzerlegung. Wenn es eine Darstellung  f=p  mit einem Primelement gibt, und  f=q1qr  eine weitere Zerlegung in irreduzible Faktoren ist, so teilt p einen der Faktoren qi und nach Kürzen durch p erhält man, dass das Produkt der übrigen Faktoren rechts eine Einheit sein muss. Das bedeutet aber, dass es keine weiteren Faktoren geben kann. Es sei nun  f=p1ps  und diese Aussage sei für Elemente mit kleineren Faktorisierungen in Primelemente bereits bewiesen. Es sei

f=p1ps=q1qr

eine weitere Zerlegung mit irreduziblen Elementen. Dann teilt wieder p1 einen der Faktoren rechts, sagen wir  p1u=q1.  Dann muss u eine Einheit sein und wir können durch p1 kürzen, wobei wir u1 mit q2 verarbeiten können, was ein zu q2 assoziiertes Element ergibt. Das gekürzte Element p2ps hat eine Faktorzerlegung mit s1 Primelementen, sodass wir die Induktionsvoraussetzung anwenden können.
(2)(3). Wir müssen zeigen, dass ein irreduzibles Element auch prim ist. Es sei also q irreduzibel und es teile das Produkt fg, sagen wir

qh=fg.

Für h,f und g gibt es Faktorzerlegungen in irreduzible Elemente, sodass sich insgesamt die Gleichung

qh1hr=f1fsg1gt

ergibt. Es liegen also zwei Zerlegungen in irreduzible Element vor, die nach Voraussetzung im Wesentlichen übereinstimmen müssen. D.h. insbesondere, dass es auf der rechten Seite einen Faktor gibt, sagen wir f1, der assoziiert zu q ist. Dann teilt q auch den ursprünglichen Faktor f.
(3)(1). Das ist trivial.