a) Wegen der Kommutativität der Multiplikation in
ist
, woraus die
Reflexivität folgt. Zur Symmetrie sei
, also
. Dann ist auch
, was
bedeutet. Zur Transitivität sei
-
also
-
Aus diesen beiden Gleichungen ergibt
sich
-

Da
ist, folgt daraus
, was
bedeutet.
b) Es sei
vorgegeben. Wegen
ist
oder
.
Bei
sind wir fertig, da
zu sich selbst äquivalent ist. Bei
betrachten wir
. Der
zweite Eintrag ist positiv, und wegen
-

sind

und

äquivalent zueinander.
c) Es seien
vorgegeben und
. Das bedeutet
![{\displaystyle {}[(z_{1},1)]=[(z_{2},1)]}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/beeb36bb8cb0cef9c14af2efb2be55a3676c8518)
bzw.

, also
-

d) Wir setzen
-
Wegen

ist auch
. Zur Wohldefiniertheit dieser
Verknüpfung sei
-
also
-
Wir behaupten
-
Dies folgt aus

Die Assoziativität folgt aus
![{\displaystyle {}{\begin{aligned}([(a,b)]+[(c,d)])+[(e,f)]&=[(ad+bc,bd)]+[(e,f)]\\&=[(ad+bc)f+bde,bdf]\\&=[adf+bcf+bde,bdf]\\&=[adf+b(cf+de),bdf]\\&=[(a,b)]+([(cf+de,df)])\\&=[(a,b)]+([(c,d)]+[(e,f)]).\end{aligned}}}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/0f93c0ee3a44a3a92893ecd742391dcbb03d5654)
Wegen
-
![{\displaystyle {}[(a,b)]+[(0,1)]=[(a1+b0,b1)]=[(a,b)]\,}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/5d1be57a7ffd7df6168520e650219a24ab717844)
(und ebenso
in der anderen Reihenfolge) ist
das neutrale Element.
Wir behaupten, dass zu
das inverse Element durch
gegeben ist. Dies folgt aus
-
![{\displaystyle {}[(a,b)]+[(-a,b)]=[(ab+b(-a),b^{2})]=[(ab-ab,b^{2})]=[(0,b^{2})]=[(0,1)]\,,}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/338ea0d153b7149a08c68fd3ea454e4ef13d4a4f)
wobei die letzte Gleichung sich aus
ergibt (ebenso
in der anderen Reihenfolge).
Schließlich ist für
-
![{\displaystyle {}\varphi (z_{1}+z_{2})=[(z_{1}+z_{2},1)]=[(z_{1}\cdot 1+1\cdot z_{2},1\cdot 1)]=[(z_{1},1)]+[(z_{2},1)]=\varphi (z_{1})+\varphi (z_{2})\,.}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/5c6496e4091b334a31aa9682d0bc50ec52902e30)