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Kurs:Gründung und Leitung eines Kreativunternehmens/Welches Problem soll die Kulturflatrate losen

Aus Wikiversity

Über 10 Jahren diskutieren die Gesetzgeber wie soll eine Zahlungspflicht eingeführt werden, um die Verluste, die Urhebern und Verwertern durch den privaten Dateientausch entstehen, zu kompensieren.

Zwei verschiedene Modelle für Musik, Filme und E-Books:

1. Das Lizenzanalogie-Modell

  • wie viel der Nutzer hätte zahlen müssen, hätte er die entsprechenden Inhalte individuell erworben, statt ihn privat zu tauschen. Total €89,89 Monatlich

2. Das Substitutionsmodell

  • In diesem Modell geht es darum, wie hoch die Umsatzverluste sind, die den jeweiligen Industrien durch legales Filesharing entstehen würden. Total €9,68 Monatlich.


Eine reine Lizenzanalogie-Modell zu einem Abgabeerlös von 29.447.964.000 Euro jährlich führen würde. Das ist etwa doppelt so viel, wie die drei Branchen derzeit an Umsatz machen, nämlich €14.217.800.800.


Ein Mischmodell:

  • Eine Mischung des Lizenzanalogie-Modells mit der 30-prozentige Substitution in Abzug und kommt auf monatlich 18,77 Euro bei der Musik, 6,31 Euro beim Film und 1,89 Euro beim Buchbereich. Total Monat 26,97 Euro. (ungefähr so viel wie der Rundfunkbeitrag)


"Man wolle nun erst einmal abwarten" (...) "Das ist schade, denn die Forderung nach neuen Geschäftsmodellen ist weder eine politische noch eine gesellschaftliche Forderung, sondern sie artikuliert bloß den Wunsch nach kundenfreundlicheren Lösungen."

  1. Quelle[[1]]