Es ist
-

und somit muss in einem Schnittpunkt
-

sein. Dies ergibt für die
-Koordinate die Möglichkeiten
-

Dies führt auf die Schnittpunkte
-
Wir berechnen die Schnittmultiplizität über die Dimension von
-
zu den verschiedenen maximalen Idealen. Bei
geht es um den Ring
-
![{\displaystyle {}K[X,Y]_{(X,Y)}/(Y^{2}-X^{3},X^{3})=K[X,Y]_{(X,Y)}/(Y^{2},X^{3})\,}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/ccf4762b1bc3dcb44adb1874bf94485df7bc289c)
und
ist eine
-Basis
dieses Ringes, die Schnittmultiplizität ist also
. Bei
ist
-

und
-

wobei die Koeffizientenpolynome im lokalen Ring
Einheiten sind. Also ist die Schnittmultiplizität gleich
. Ebenso ist bei
die Schnittmultiplizität gleich
. Bei
ist
-

und nach dem gleichen Argument wie zuvor ist die Schnittmultiplizität gleich
.
Um die Schnittpunkte im Projektiven zu bestimmen, betrachten wir die homogenen Polynome
und
und setzen
.
Dies ergibt den einzigen weiteren Schnittpunkt
(in homogenen Koordinaten).
Zur Berechnung der Schnittmultiplizität setzen wir
und müssen den Ring
-
![{\displaystyle {}K[X,Z]/(Z-X^{3},Z^{3}-X^{5})=K[X]/(X^{5}-X^{9})\,}](https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/c6d9cd18c6564037c636b900709f0dd12335a40c)
betrachten. Dessen

-Dimension ist

, was somit die Schnittmultiplizität in diesem Punkt ist.