Zum Inhalt springen

Monomiale ebene Kurve/Umgebungsrand/Eigenschaften/Fakt/Beweis

Aus Wikiversity
Beweis

Die Abbildung φ ist wohldefiniert und stetig. Zu einem fixierten, von 0 verschiedenen Punkt

(x~1,x~2,y~1,y~2)V

zeigen wir, dass es ein eindeutiges Urbild gibt. Wir behaupten, dass die reelle Bahn (ubx~1,ubx~2,uay~1,uay~2), u+ durch diesen Punkt die dreidimensionale Sphäre in genau einem Punkt schneidet. Die Schnittbedingung ist

(ubx~1)2+(ubx~2)2+(uay~1)2+(uay~2)2=u2b(x~12+x~22)+u2a(y~12+y~22)=1.

Wegen der monomialen Bedingung sind sowohl (x~1,x~2) als auch (y~1,y~2) von 0 verschieden und daher sind  c=x~12+x~22  und  d=y~12+y~22  positive reelle Zahlen. Es liegt also eine Gleichung der Form

c(ub)2+d(ua)2=1

vor. Die Gleichung

cv2+dw2=1

beschreibt eine Ellipse und es muss wegen der Positivität von u,v,w

v=ub

und

w=ua

gelten. Dafür gibt es nur eine Lösung in u. (dies sieht man auch, wenn man c(ub)2+d(ua)2 nach u ableitet und das asymptotische Verhalten dieser Funktion betrachtet). Das legt über  x1:=ubx~1  etc. auch die anderen Koordinaten im Urbild fest.

Die Norm von γ(s) ist wegen

γ(s)=(e2bπis,e2aπis)=(cos2bs,sin2bs,cos2as,sin2as)=(x~1,x~2,y~1,y~2)

gleich 2. Es sei u0 die eindeutig bestimmte positive reelle Zahl mit

u02b+u02a=1.

Die beschriebene Hintereinanderschaltung ist dann

S1L,s(u0be2bπis,u0ae2aπis)=(u0bcos2bs,u0bsin2bs,u0acos2as,u0asin2as).