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Obere Dreiecksmatrix/Auffinden der Jordanschen Normalform/Hauptraum/Verfahren

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Wir beschreiben, wie man zu einer linearen trigonalisierbaren Abbildung eine Basis findet, bezüglich der die beschreibende Matrix in jordanscher Normalform ist. Dazu bestimmt man zu jedem Eigenwert  λK  den minimalen Exponenten s mit

kern(φλId)s=kern(φλId)s+1.

Dieser Kern ist der Hauptraum zu λ. Man setzt

Vi=kern(φλId)iHauptλ(φ)

für  i=1,,s.  Dies ergibt eine Kette

V1=Eig(λ)V2Vs1Vs=Hauptλ(φ).
Man wählt nun aus VsVs1 einen Vektor u. Die Vektoren
u,(φλId)(u),(φλId)2(u),,(φλId)s1(u)
bilden eine Basis für einen Jordan-Block. Wenn diese Basis schon den ganzen Hauptraum abdeckt, ist man fertig. Andernfalls sucht man in VsVs1 einen weiteren, zu u und Vs1 linear unabhängigen Vektor und nimmt wieder sämtliche sukzessiven Bilder hinzu. Wenn VsVs1 ausgeschöpft ist, schaut man, ob Vs1Vs2 bereits abgedeckt ist, usw. Wenn der Hauptraum zu λ ausgeschöpft ist, macht man mit dem nächsten Eigenwert weiter.

Unter gewissen Umständen kann man auch mit einer Basis des Eigenraumes anfangen. Wenn beispielsweise der Eigenraum zu λ eindimensional ist, so kann man einen Eigenvektor v zu λ wählen und dazu sukzessive Urbilder unter φλIdV finden, also

v=(φλIdV)(v)

lösen, dann

v=(φλIdV)(v)

usw.

Wenn beispielsweise der Eigenraum k-dimensional und der Hauptraum (k+1)-dimensional, so muss man nur für einen Eigenvektor ein Urbild unter φλIdV finden.