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Orthogonalität/Reflexionsgesetz/Bemerkung

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Es sei V ein euklidischer Vektorraum und  UV  ein Untervektorraum mit dem orthogonalen Komplement U. Es sei  E=P+U  ein affiner Unterraum und  vV,   v0,  ein Vektor und  G=Q+v  die Gerade durch einen Punkt Q mit dem Richtungsvektor v. Man denke bei E an eine fixierte Gerade (eine Bande) in der Ebene oder eine Spiegelungsebene im Raum und bei v an die Richtung einer Billardkugel oder eines Lichtstrahls, die Bewegung ist durch die Abbildung V, tQ+tv, gegeben.

Wenn die Bewegung auf E trifft, so wird die Bewegung nach dem Reflexionsgesetz reflektiert, dabei gilt die Beziehung Einfallswinkel ist gleich Ausfallswinkel. Wir bestimmen den Ausfallsvektor und die Gesamtbewegung. Wir können  P=Q  annehmen und dass die Bewegung zum Zeitpunkt 0 diesen Punkt erreicht. Der Einfallsvektor v besitzt nach Fakt eine eindeutige Zerlegung

v=u+w

mit  uU  und  wU.  Der Vektor w wird also zerlegt in die Spiegelungskomponente u und in die Lotkomponente w. Der Ausfallsvektor v ist dann gleich uw, es gilt

v,u=u+w,u=u,u=uw,u=v,u.

Ein Vektor, der zu U gehört, wird gar nicht reflektiert, ein Vektor, der senkrecht auf U steht, wird in sein Negatives reflektiert. Die gesamte (ungebremste) Bewegung ist durch

γ(t)={P+t(u+w) für t0,P+t(uw) für t0,

gegeben.