Projekt:Computereinsatz in der Schule/Projekt3

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"Englisch und Informatik" - bzw. "Computereinsatz im Englischunterricht" ist ein Kooperationsprojekt zwischen zwei Lehramtsstudenten, einer Schülergruppe und ihrer Lehrerin, entstanden innerhalb des Seminars "Computereinsatz in der Schule"Projekt:Computereinsatz_in_der_Schule, einer Informatikveranstaltung an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg[1] im Sommersemester 2009.

Bild023.jpg

Öffentlicher Link zum Ergebnis-Wiki: http://usa-project.wiki.zoho.com/

Usa project1.jpg

Einleitung


Vorwort[Bearbeiten]

Das an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg angebotene Informatikseminar "Computereinsatz in der Schule" fand im Sommersemester 2009 statt.

Die zentrale Aufgabe für die Lehramtstudenten bestand darin, gemeinsam mit Personen außerhalb des Seminars (Lehrer, Schüler etc.) Projekte zu planen und durchzuführen. Der Fokus dieser Projekte wiederrum richtete sich auf die Fragestellung, inwieweit der Computer in verschiedensten Bereichen der Schule eingesetzt werden kann. Im vorliegenden Projekt wurde hierfür der Fachbereich "Englisch" ausgewählt.

Als zentrale Kommunikationsplattform stellte Christian Spannagel, Dozent und Leiter des Seminars, innerhalb der "Mixxt"-Community [2] das private Netzwerk "Computereinsatz in der Schule"[3] zur Verfügung. Diese Plattform sollte in erster Linie zur Vernetzung aller an den Projekten teilnehmenden Personen dienen. Des Weiteren wurde als Basis für die Ausarbeitung der Projekte die Austauschplattform "Wikiversity"[4] vereinbart.

Neben den genannten online-Arbeitsplätzen fand während der gesamten Projektlaufzeit ein wöchentliches Präsenzseminar an der Hochschule statt. Hier gab es neben der Vermittlung fachlicher Aspekte zur Durchführung des Projektes für die Teilnehmer die Möglichkeit, sich hinsichtlich Planungsstand und Vorgehensweise gegenseitig auszutauschen, Unterstützung durch die Projektleitung anzufordern und schließlich an den Projektplanungen weiterzuarbeiten. Am 10. Juli 2009 fand außerdem eine Live-SchaltungProjekt:Computereinsatz_in_der_Schule/Live_Gespräch zwischen den teilnehmenden Studenten und Schülern der 8.Klasse der Teck-Realschule Kirchheim[5] statt. Ziel war es, Informationen über den tatsächlichen Computereinsatz im regulären Schulbetrieb "aus erster Hand" zu erhalten, sprich aus Sicht der Schüler.

Als finales Gesamtergebnis des Seminars bzw. der einzelnen Projektteams liegt diese Ausarbeitung vor, welche ebenso wie die Planung und Durchführung der Projekte als wesentlicher Bestandteil des Seminars betrachtet werden kann.


Projektplanung


Aufgrund der Übersichtlichkeit, der Seitengröße (Browserschwierigkeiten wenn > 39 KB) sowie der Vorgaben durch die Seminarleitung wurde der Bereich Projektplanung in ein separates Wiki ausgelagert:

Hier geht es zu den ersten Überlegungen und zur detaillierten Vorplanung unseres Projektes.


Realisierung des Projekts

Rahmenbedingungen[Bearbeiten]

Für das vorliegende Projekt wurde als Durchführungsort die Teck-Realschule Kirchheim[6] gewählt. Zur Mitarbeit als externe Projektteilnehmerin hat sich Frau Löffler bereiterklärt, welche seit 4 Jahren u.a. als Englischlehrerin an der Schule tätig ist. Im Schuljahr 2008/2009 ist Frau Löffler außerdem Englischlehrerin der Klasse 8c, aus welcher unsere 13 Projektteilnehmer stammen.

Die Computerausstattung und Vernetzung an der Teck-Realschule ist auf einem aktuellen Stand. Neben zwei kleineren PC-Räumen ist für die knapp 600 Schüler und 40 Lehrer ein zentraler PC-Raum mit 17 Desktop-Rechnern vorhanden. Zwei weitere PC-Räume mit 6 bzw. 8 Plätzen befinden sich im OG und UG der Einrichtung. Als mobile Lösung existieren ferner 16 Schüler-Notebooks, welche mittels Wi-Fi im kompletten Schulkomplex in das Netz eingebunden werden können.

Zur Computererfahrung der einzelnen Schüler ist einerseits bekannt, dass in den unterschiedlichen Unterrichtsfächern vereinzelt bereits mit dem Computer gearbeitet wurde. Ein mangelhaftes Basiswissen ist andererseits aufgrund des fehlenden IT- bzw. ITG-Unterrichts offensichtlich.


Sachanalyse[Bearbeiten]

United States of America (USA)[Bearbeiten]

Datei:3164823226 6fea514cf5.jpg
Die USA und ihre Staaten

Die Vereinigten Staaten von Amerika (United States of America, USA) bestehen aus 50 Bundesstaaten, die sich zum Großteil in Nordamerika befinden. Die Staaten Alaska und Hawaii liegen jedoch von den anderen 48 Staaten entfernt. Die Schwerpunkte der vorliegenden Lerneinheit (vgl. Didaktische Analyse) liegen auf den Themengebieten Klima, Politik, Religionen, Sehenswürdigkeiten und Geschichte sowie den Unterschieden zwischen "British English" und "American English".

Der Bereich Klima beschäftigt sich in dieser Arbeit vorwiegend mit den verschiedenen Klimazonenden USA. Diese reichen von Norden in Richtung Süden, von gemäßigtem Klima zu gemäßigtem, subtropischem und randtropischem Klima. Ausnahme bilden hier die beiden Staaten, die sich am weitesten entfernt von den anderen 48 Staaten befinden: In Alaska herrscht subarktisches bzw. arktisches Klima mit viel Frost, auf Hawaii hingegen tropisches Klima mit vielen Niederschlägen.

In religiöser Hinsicht hat die USA eine große Bandbreite an verschiedenen Religionsrichtungen und Kirchen. Über dreiviertel der amerikanischen Bevölkerung bezeichnen sich als Christen. Die Hälfte der Bevölkerung gibt an den Protestanten anzugehören. Ein Viertel der Menschen gehört dem römisch-katholischen Glauben an. Der übrige Teil der Bevölkerung gehört entweder keiner Glaubensrichtung an oder gehört zu den Muslimen, Juden oder Mormonen.

Die USA hat im Gegensatz zu Europa keine Geschichte, die über Jahrhunderte bereits in Geschichtsbüchern untersucht wurde. Trotzdem gibt es viele interessante Punkte, die die Schüler über die USA zu Tage tragen können. Zu einem kann die Entdeckung der Vereinigten Staaten an dieser Stelle genannt werden. Auch die Kolonialzeit hatte für die ganze Welt Auswirkungen, wie zum Beispiel das Unterzeichnen der Unabhängigkeitserklärung. Dies ist bis heute der wichtigste Tag in der amerikanischen Geschichte. Natürlich dürfen auch die verschiedenen Kriege, die geführt wurden, nicht vernachlässigt werden: der Vietnam Krieg, Kalter Krieg, Zweiter Weltkrieg und viele mehr.

Im Bereich Politik kann zum einen das politische System betrachtet werden, wobei besonderes Augenmerk auf die beiden großen, rivalisierenden Parteien fällt: Die Demokraten und die Republikaner. Zum anderen sind die verschiedenen Präsidenten und deren Errungenschaften und Niederlagen von zentraler Bedeutung.

In den USA gibt es aufgrund der Größe des Landes enorm viele Sehenswürdigkeiten. Zum einen seien hier einige der verschiedenen Nationalparks genannt: Denali, Death-Valley, Everglades, Great Smokey Mountains, Yellowstone and Yosemite. Andererseits zählen viele verschiedene Städte zu beliebten Ausflugszielen. Städte wie New York, San Francisco, Orlando, Miami, Washington D.C., Seattle und Las Vegas stehen bei millionenfach auf der Reiseliste von Touristen.

Die Schüler haben am Anfang der Klasse acht bisher nur sprachliche Einflüsse aus dem Bereich des britischen Englischs (BE). Aus diesem Grund sind für sie auch die Unterschiede zwischen BE und AE interessant. Diese Unterschiede können zum einen in der Schreibweise der Wörter festgestellt werden (theatre-theater), in der Verwendung anderer Wörter (petrol-gas) und in der anderen Aussprache der Begriffe. Zum Teil kann sogar eine andere Verwendung grammatikalischer Strukturen vorgefunden werden, zum Beispiel: BE It's really good. AE It's real good.

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Zoho[Bearbeiten]

Datei:Zoho.jpg
Screenshot von www.zoho.com


Zoho ist eine Zusammenstellung von kostenlosen, (ursprünglich ausschließlich) englischsprachigen Online-Anwendungen, welche für registrierte Zoho-User unter www.zoho.com bereitstehen. Für nicht-privat Anwender verlangt der Dienst eine Registrierungsgebühr.

Zur Zielgruppe des Dienstes zählen Privatpersonen, Studenten, Auszubildende bzw. Schüler, kleine und mittlere Unternehmen. Für diese versucht Zoho ein möglichst umfassendes Set an gängigen Anwendungen weltweit zur Verfügung zu stellen ("breadth"), welche zudem ausreichende Funktionalitäten bieten, so dass die Nutzung lohnenswert wird.

Hinter dem Dienst steckt das US-amerikanische Unternehmen "ZOHO Corporation", welches sich seit 1996 zum Ziel gesetzt hat, innovative Softwareprodukte zu vertreiben. Inzwischen hat das privat gehaltenene Unternehmen nach eigener Aussage Zehntausende Kunden weltweit und arbeitet im gewinnträchtigen Bereich.

Der wesentliche Vorteil der Zoho-Nutzung gegenüber herkömmlichen Office-Anwendung liegt in erster Linie an dem einfachen und - für Privatpersonen - kostenlosen Zugang zu einem breitgefächerten Angebot an verschiedenartigsten Anwendungen. Auch für Geschäftskunden wirbt Zoho mit einer dramatischen Reduzierung der Ausgaben für Office-Software . Ein weiterer Grund zur Nutzung des Dienstes besteht in der weltweiten Verfügbarkeit des Dienstes sowie der bearbeiteten Dokumente, was darüber hinaus ein kolloboratives Arbeiten an einem einzigen Dokument ermöglicht. Selbst das Bearbeiten in Echtzeit ist bei einzelnen Anwendungen, wie beispielsweise Zoho Writer, möglich.

Für die Sicherheit der Daten garantiert Zoho, u.a. mit aktuellen, gegen unbefugten Zugriff gesicherten Serversystemen. Sollten Dokumente jedoch veröffentlicht werden, ist auch dies mit Zoho auf unkompliziertem Wege möglich.

Übersicht der verfügbaren Sprachen


Aufgrund der zunehmenden Nachfrage an mobilen Diensten bietet Zoho für einige Anwendungen auch mobilen Zugriff für iPhone, Android, Blackberry, Windows Mobile und Nokia (S60 Systeme) über http://mobile.zoho.com an. Die derzeit unterstützen Anwendungen sind: Mail, Calendar, Writer, Sheet, Show und Creator.


Aufgrund der weltweiten Nutzung sind inzwischen die meisten Zoho-Anwendungen auch in anderen Sprachen verfügbar. Die Übersicht zeigt einen aktuellen Überblick.

Zoho-Wiki[Bearbeiten]

Funktionsweise und Prinzip der Anwendung "Zoho Wiki"

Zoho Wiki ist ein sehr einfach zu handhabendes Werkzeug welches es ermöglicht, ein eigenes Wiki mit eigenen Seiten und Unterseiten herzustellen und zu gestalten. Die benutzerfreundliche Oberfläche scheint gerade für Schülerinnen und Schüler bzw. unerfahrenere Benutzer im Design-Bereich ideal um kreativ vorzugehen und eine individuelle Website mit Bildern und anderen multimedialen Einbindungen herzustellen.

Der Dienst erlaubt es also, sich einen Raum im weltweiten Netz für eigene Inhalte zu reservieren. Außerdem hat der Wiki-Ersteller die Möglichkeit festzulegen, ob und wieweit andere Nutzer am eigenen Wiki weiterarbeiten können. Gerade im Zusammenhang mit schulischen Projekten scheint Zoho Wiki somit in der Funktion als grundlegende Plattform als geradezu ideale Lösung.

Die Abbildung zeigt eine grobe Übersicht der Möglichkeiten von Zoho Wiki.






Didaktische Überlegungen[Bearbeiten]

Die Vereinigten Staaten sind in der Realschule in Baden-Württemberg das zentrale Thema des achten Schuljahres. Die Schüler haben sich bisher mit Großbritannien vertraut gemacht, nun wird mit den Schülern der Schritt über den großen Teich gewagt.

Die Motivation für die Durchführung dieses Projekts ist leicht zu erklären: Die Schüler behandeln in der Klasse acht regulär das Thema Amerika im Englischunterricht. Sie können sich jedoch nicht nach eigenem Interesse in diesem Themenbereich vertiefen, da die Vertiefung vom Schulbuch vorgegeben wird. Mit dem Wiki haben die Schüler die Möglichkeit sich stärker mit einem Thema, das sie interessiert auseinander zu setzen. Dies bringt auch Vorteile für die spätere mündliche Prüfung in Klasse 10, da die Schüler dort eine Präsentation zu einem selbstgewählten Thema halten müssen. Sie sind somit bereits Experte in einem Gebiet über Amerika. Zudem können die Schüler von den weiteren Einträgen, die die Klassen nach Ihnen hinzufügen werden, profitieren. Wenn auch diese sich für eines der bereits bearbeiteten Themen interessieren, wird das Thema noch genauer untersucht. Somit kann diese Wiki-Seite über mehrere Schuljahre hinweg von Schülern bearbeitet werden mit positiven Synergieeffekten für alle Beteiligten. Somit kommt dieses Projekt dem Konzept des nachhaltigen Lernens nach.

Das Projekt orientiert sich am problemorientiertem Lernen, da die Schüler nicht während des Projekts vom Lehrer angeleitet werden und fertige Lösungen geliefert bekommen. Die Schüler müssen selbst aktiv werden und aus ihren Erfahrungen Schlüsse für ihr zukünftiges Handeln ziehen. Das problemorientierte Lernen ist bei diesem Projekt sehr individuell angelegt, da jeder Schüler ein anderes Problem bei der Bearbeitung und Informationsbeschaffung vorfinden wird. Dies lässt sich leicht begründen, da die Schüler unterschiedlich viel Wissen aus den Bereichen Umgang mit dem Computer und Recherche in ihrer Schullaufbahn und in ihrer Freizeit gesammelt haben. Die Abfolge der einzelnen Schritte läuft jedoch stets gleich ab: etwas ausprobieren, Problem tritt auf, wird festgestellt, versucht zu lösen und wenn dies nicht gelingt, werden Mitschüler oder der Lehrer um Hilfe gebeten. Durch das selbstständige Bearbeiten des Problems wird die Lösung wirklich verstanden und kann auch in Zukunft auf Problem dieser Art oder Problem ähnlicher Natur angewandt werden. (vgl. Spannagel, 2007, S.24/25)

Didaktische Reduktion

Die Schüler arbeiten nicht mit einem Wiki, wie zum Beispiel Wikiversity, sondern sie arbeiten mit dem Wiki von Zoho. Dieses ist sehr benutzerfreundlich und vor allem schülerfreundlich, da es sich zum Großteil wie einen Texteditor bedienen lässt. Die Schüler können sich somit auf die Bearbeitung der Inhalte zum Thema USA, auf die Recherche und auf den Umgang mit dem Editor vom Wiki in Zoho konzentrieren und müssen nicht noch zusätzliches informationstechnisches Wissen erwerben. Dies ist empfehlenswert, da das Projekt nur an einem Vormittag durchgeführt wird und die Schüler noch sehr wenig Erfahrung im Umgang mit dem PC haben.

Überlegungen zur Gruppenbildung mit möglichen Unterthemen

Die Schüler wählen ihre Gruppen inklusive ihrer jeweiligen Vertiefungsthemen selbstständig aus. Falls die ein oder andere Schülergruppe Problem hat beim Finden eines Themas, können diese Themen als Beispiel genannt werden.

  • Erste Gruppe: History
    • Themenvorschläge: Colonial Age, Declaration of Independence, Industrialization, Second World War, Cold War ,Civil Rights Movement, various presidents,....
  • Zweite Gruppe: People and Culture: Traditions, morals and holidays of the people who immigrated to the USA. Where did the people come from that live nowadays in America?
  • Dritte Gruppe: Climate: Climate in the South, Middle and North of the country. Extreme weather conditions (Hurricans...), climate change,...
  • Vierte Gruppe: Politics : The latest president, the political system, the parties, federal states, differnces to Germany,.....
  • Fünfte Gruppe: The USA as a world power (superlatives & records of the USA): Land mit der höchsten Einwohnerzahl, Metropolregion mit der höchsten Einwohnerzahl (New York), Höchster Berg (Mount McKinley), Größter See (Oberer See), Längster Fluss ( Missouri-Mississippi), Die USA ist das viertgrößte Land der Welt und nach Einwohnern das drittgrößte, Höchster Geysir (Steamboat Geysir), Meiste Regentage (Kauai), Tiefste Schlucht (Grand Canyon)

Die Heterogenität bei den informationstechnischen Vorkenntnissen in der Gruppen ist unbestritten. Daher wird die schnellste Gruppe eine extra Aufgabe bekommen: Die Gruppe, die am schnellsten mit ihrer Aufgabe fertig ist, wird damit beauftragt, die Einstiegseite des Wikis zu verschönern. Sie können zusätzlich einen Begrüßungstext für Besucher der Seite oder zukünftige Schüler, die die Seite bearbeiten werden, erstellen. Hiermit kann auf die individuelle Bearbeitungszeit der Gruppen eingegangen werden.

Weitere Gruppen, die danach fertig werden sollten, geben den anderen Schülern technischen Support. Wenn noch sehr viel Zeit bestehen würde, kann die Gruppe auch eine weitere Sub-Topic eröffnen.


Methodische Überlegungen[Bearbeiten]

Lerntheoretische Grundlagen

Die lerntheoretischen Konzeptionen auf die hier eingegangen wird liegen dem Begriff des problemorientierten Lernens zu Grunde. Das Konzept kann in verschiedene Unterpunkte aufgegliedert werden:

  • Es werden authentische Probleme benötigt, die von verschiedenen Seiten beleuchtet werden können.
  • Die Schüler gehen diesen Prozess aktiv und selbstgesteuert an.
  • Die Schüler kooperieren untereinander und miteinander.
  • Der Lehrer unterstützt die Schüler und begleitet sie.

(vgl. Spannagel, 2007, S.17)

Im Folgenden wird auf die vier Unterpunkte im Bezug auf das Projekt eingegangen:

Authentische Probleme: "Die Lernaufgabe sollte in einem authentischen Kontext eingebettet und durch ein reales, komplexes Problem motiviert sein" (Spannagel, 2007, S.17) Die Schüler werden im Laufe des nächsten Jahres sich mit ihren mündlichen Prüfungen, die sie während der 10. Klasse haben werden, Gedanken machen müssen bezüglich ihrer Themenwahl. Das Wiki gibt ihnen die Möglichkeit, ein Thema bereits auszuarbeiten und es für die mündliche EUROCOM Prüfung in Englisch verwenden zu können. Diese Problemlösetechnik kann auch in anderen Bereichen angewendet werden, da die Schüler in Klasse 10 nicht nur diese, sondern sehr viele verschiedene (mündliche) Prüfungen haben werden. Zudem stärkt dieses Vorgehen fächerübergreifenden Unterricht, da die Fertigkeiten mit dem Umgang mit dem PC, nicht nur im Fach Englisch, sondern auch in anderen Fächern eingesetzt werden kann. Das Tool Wiki wird vor allem verwendet, da auch spätere Klassen auf das Wiki zugreifen sollen und dieses mit Inhalten füllen. Davon profitieren wiederum die Schüler.(vgl. Spannagel, 2007, S.23-25)

Aktive und selbstgesteuerte Prozesse: Die Lernenden verarbeiten aktiv Wissen, das bedeutet, dass sie das Wissen selbst bearbeiten müssen und es nicht fertig vorgesetzt bekommen, um es dann passiv aufzunehmen. Zudem können sie selbst steuern, wie viele Informationen sie im Moment bearbeiten können und wann sie den nächsten Lernprozess in Angriff nehmen möchten. Bei unserem Projekt können die Schüler selbst aktiv werden, da jeder von ihnen einen Teil des Wikis bearbeitet. Jedoch kann jeder so schnell wie es seinem Lerntempo entspricht vorgehen und sich somit optimal entfalten. Die Schüler können in diesem Zusammenhang den aktiven Umgang mit dem PC intensivieren. Die Schüler fördern hiermit ihre Medienkompetenz. (vgl. Spannagel, 2007, S.23-25)

Kooperation: Da in diesem Fall Computer bei der Kooperation verwendet werden spricht man vom "computer-supported cooperative learning". Bei diesem Projekt erfolgt die Kooperation face-to-face und synchron, da sich die Schüler alle zur selben Zeit im Raum befinden. Jedoch herrscht nur ein geringer Grad an Symmetrie, da die Lernenden sehr unterschiedliche Voraussetzungen in das Projekt mitbringen. Der Wissenserwerb ist zuerst individuell, da jeder Schüler eine eigene Wikiseite bearbeitet. Im Anschluss ist jedoch das Wissen, dass in den einzelnen Gruppen erworben wurde von Bedeutung. Die Schüler stärken in dieser Konstellation ihre Sozialkompetenz, ihr Reflektionsvermögen und sie lernen sich für das finale Gruppenergebnis verantwortlich zu fühlen. (vgl. Spannagel, 2007, S.35-37)

Unterstützung und Begleitung: Der Lehrer versucht die Schüler bei Bedarf zu unterstützen, sie aber trotzdem so frei wie möglich arbeiten zu lassen. Er ist ein Begleiter während des Prozesses des Wissenserwerbs. "Lehrende sind dabei mehr Lernbegleiter als Wissensvermittler." Die Schüler können zum einen auf Hilfen in Zoho zurückgreifen oder sich Hilfestellungen von Lehrer geben lassen, wenn sie diese benötigen. Der signifikante Unterschied zum regulären Unterricht besteht darin, dass der Schüler zum Lehrer kommen muss, um die Hilfe zu bekommen und nicht anders herum. So lernen die Schüler wiederum selbstständig ihren Lernprozess zu steuern. (Spannagel, 2007, S.42-44)


Wahl der Örtlichkeit und technischen Mittel

Der unter "Rahmenbedingungen"Projekt:Computereinsatz_in_der_Schule/Projekt3#Rahmenbedingungen genannte große PC-Raum war zeitgleich mit unserem Projekt von einer anderen Klasse besetzt. Die beiden kleineren PC-Räume wären uns frei zur Verfügung gestanden, allerdings kamen diese mangels Platzangebot für unser Projekt keinesfalls in Frage. Die Wahl der Örtlichkeit und PC-Anbindung fiel dadurch auf den größten Raum des Gebäudes -dem Musiksaal-, in Verbindung mit den standortunabhängigen Notebook-Geräten.

Wahl der Unterrichts- bzw. Projektmethode

Dem Gesamtprojekt liegt die Puzzle Methode zugrunde. Diese fördert das Arbeiten im Team und verbessert die Sozialkompetenz der Schüler. Die Schüler lernen zum einen sich alleine in eine Thematik reinzuarbeiten, sich dann mit ihren Mitgliedern aus ihrer Teilgruppe darüber zu unterhalten und ihr Wissen danach in der Stammgruppe den anderen zu präsentieren und zu erklären. Eine visuelle Hilfe zum verstehen des Gruppenpuzzles:

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LEHREN/gruppenpuzzle.gif

Aufgaben-orientierter Ansatz: Der eigentliche Lernprozess findet in Aufgabenphasen statt. Es besteht eine Output-Orientierung. Die Aufgabe hat eine Konsequenz, im vorliegenden Entwurf das fertiggestellte Wiki zum Thema "USA". Weitere typische Merkmale des aufgabenorientierten Ansatzes: Unvorhersehbarkeit einzelner Schritte und des Ergebnisses, verschiedene Kompetenzen interagieren und werden simultan gefördert.

Bildungsplanbezug[Bearbeiten]

Bezüge zum Bildungsplan für die Realschule Baden-Württemberg von 2004, Bildungsstandards für die Klasse 8:

Englisch[Bearbeiten]

  • KOMMUNIKATIVE FERTIGKEITEN

Leseverstehen

Die Schülerinnen und Schüler können vielfältige Textsorten weitgehend selbstständig erlesen und nutzen; Inhalte und Informationen aus zunehmend komplexeren Texten je nach Intention global (skimming), im Detail (scanning) oder selektiv entnehmen. Schreiben

Die Schülerinnen und Schüler können vielfältige Textsorten (Bericht, Erzählung, Beschreibung, Notiz, Zusammenfassung, Meinungsäußerung, Stellungnahme, informeller Brief, sachbezogene Schreiben, E-Mail) nach Vorgaben adressaten-, situations- und wirkungsgerecht strukturiert in einfacher Form und weitgehend sprachlich korrekt verfassen; auf spielerische und kreative Weise Texte verfassen und gestalten.

  • BEHERRSCHUNG DER SPRACHLICHEN MITTEL

Lexikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können Möglichkeiten der Umschreibung verwenden, falls ihnen Vokabular fehlt, um sich verständlich zu machen; die wichtigsten Wortbildungsregeln sowie die Strukturierung des Wortschatzes nach Wortfamilien, Synonymen, Antonymen, Wortfeldern nutzen;

  • UMGANG MIT TEXTEN

Die Schülerinnen und Schüler können mündliche und schriftliche Sach-, Gebrauchsund fiktionale Texte unterschiedlichen Umfangs und Schwierigkeitsgrads: hörend oder lesend aufnehmen, inhaltlich erschließen, in ihrem Sinnzusammenhang verstehen und dieses Verständnis belegen; den Inhalt von Texten: im Kerngehalt erkennen, in verschiedener Form wiedergeben, umschreiben, gliedern und umgestalten.

  • KULTURELLE KOMPETENZ

Soziokulturelles Wissen

Die Schülerinnen und Schüler können ihr Orientierungswissen bezüglich der Alltagskultur, der sprachlichen und gesellschaftlichen Konventionen in Großbritannien, den USA und Europa anwenden; altersgemäß und angemessen im Rahmen der folgenden Themenbereiche kommunizieren: geografische Gegebenheiten (Regionen, wichtige Städte, Verkehr), Gesellschaft, gesellschaftliche Probleme (Zusammenleben behinderter und nicht behinderter Menschen, Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft, Minoritäten), Jugend und Jugendkultur,

  • METHODENKOMPETENZ

Lern- und Arbeitstechniken/Sprachlernkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können im Team arbeiten

Medienkompetenz und Präsentation

Die Schülerinnen und Schüler können multimediale Lernmittel anwenden; mittels E-Mail kommunizieren; Visualisierungstechniken anwenden; Sachverhalte und Arbeitsergebnisse mit traditionellen und modernen Präsentationsmedien dokumentieren und präsentieren.

Informationstechnische Grundbildung[Bearbeiten]

  • ARBEITEN UND LERNEN MIT INFORMATIONSTECHNISCHEN WERKZEUGEN

Die Schülerinnen und Schüler können vielfältige informationstechnische Anwendungen selbstständig und zweckorientiert einsetzen; verschiedene Geräte zur Eingabe von Daten einsetzen; Informationen in größeren Text- und Präsentations-Dokumenten und in umfangreichen digitalen Dokumenten mit eingefügten Objekten darstellen; Informationen aus unterschiedlichen Quellen beschaffen, mit sinnvollen Suchstrategien und Hilfsmitteln recherchieren sowie die Brauchbarkeit der Ergebnisse beurteilen; Daten und Sachverhalte anschaulich darstellen; Bilder mit Scanner und Digitalkamera erfassen und bearbeiten; Lizenzbestimmungen beachten; individuelle Einstellungen bei Dokumenten und informationstechnischen Anwendungen vornehmen;

  • ZUSAMMENARBEITEN UND KOMMUNIZIEREN

Die Schülerinnen und Schüler können in vernetzten Umgebungen arbeiten, Daten austauschen und gemeinsam an digitalen Dokumenten arbeiten; mögliche Gefahren durch die ungeschützte Preisgabe persönlicher Daten sowie durch den Austausch von Dateien erkennen und Maßnahmen zum Schutz ergreifen; die Organisationsstruktur vernetzter Umgebungen beschreiben sowie deren Auswirkungen, Chancen und Risiken reflektieren (10).


Lernziele[Bearbeiten]

Kognitive[Bearbeiten]

  • Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Wissen über das Land Amerika.
  • Sie lernen wichtige von unwichtigen Informationen zu unterscheiden und die wichtigen in ihr Wiki aufzunehmen.
  • Die Schülerinnen und Schüler erläutern anderen Schülern das Thema ihrer Gruppe.

Soziale[Bearbeiten]

  • Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam und konstruktiv in einer Gruppe.
  • Sie lernen Arbeit untereinander aufzuteilen.

Mediale[Bearbeiten]

  • Die Schülerinnen und Schüler erstellen im Wiki von der Online Suite Zoho neue Seiten und füllen diese mit Inhalt.
  • Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig im Internet nach Inhalten, die sie zur Bearbeitung ihres Themas benötigen.
  • Die Schülerinnen und Schüler erlangen Medienkompetenz, da sie ihr Wissen im Bereich Datenschutz und Umgangsformen im Web erweitern.

Sprachliche[Bearbeiten]

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen die Anweisungen zur Durchführung des Projektes und befolgen sie.
  • Die Schülerinnen und Schüler verfassen Texte über ihr Thema in englischer Sprache.
  • Die Schülerinnen und Schüler erlernen den Umgang mit online Wörterbüchern.
  • Die Schülerinnen und Schüler erlernen den Umgang mit einem englischsprachigen Softwaretool.


Durchführung[Bearbeiten]


Stunde Phase Aufgaben des Lehrers Aufgaben für Schüler Medien
1 Einführung Begrüßung und Kennenlernen der Schüler


Einführung in das Projekt , d.h. Vorstellung des Themas "USA".
Gemeinsame Festlegung des organisatorischen Ablaufes
(Zeitlicher Ablauf, Pausen, Puzzle-Methode, Gruppeneinteilung) und Erläuterung der Gruppenpuzzle Methode.


Registrierung und Aufnahme der Schüler in die Zoho-Wiki-Gruppe. Anschließend sollen sich die einzelnen Gruppenmitglieder selbst etwas einarbeiten. Zeit: Max. 10 Minuten.

Regeln aufstellen: Keine Texte von anderen löschen, Datenschutz, Umgangsformen...
Die Schüler stellen sich kurz auf Englisch den Lehrpersonen vor. Die Schüler geben mit der Blitzlichtmethode ihre ersten Eindrücke zum Thema USA in der Runde bekannt, d.h. ein Schüler nach dem anderen sagt einen Begriff, der ihm zu den USA entfällt. Overheadfolie
2 Gruppenbildung Kennenlernen von www.zoho.com, v.a. mit dem Wiki-Tool. Grundlegende Tipps zur Bearbeitung werden im Anschluss mit den Schülern gemeinsam bearbeitet.(Funktionsweise eines Wiki, Berechtigungen).
Einteilung der Stammgruppen und Festlegung der Gruppen-Subtopics in gemeinsamer Absprache
Die Schüler erkunden auf eigene Faust das Wiki in Zoho und führen erste Versuche im Bezug auf das Erstellen einer eigenen Seite aus. Im Plenum besprechen sie ihre Ergebnisse. Diese werden mit Mindomo festgehalten und den Schülern später zur Verfügung gestellt.
Die Schüler teilen sich selbstständig in Stammgruppen ein. Die Schüler wählen sich ein Teilgebiet in ihren Untergruppen aus. Sie beginnen mit der Bearbeitung des Teilgebiets der USA in ihren Expertengruppen.
Tafel, PC
3 Arbeitsphase Der Lehrer unterstützt, lenkt, gibt Hilfestellungen (Vorbereitete Links) und technischen Support. Erarbeiten sich Inhalte mit Hilfe des Internets und mitgebrachten Büchern und Zeitschriften. Inhalte werden auf Zoho zusammengefasst. Jeder Schüler bearbeitet eine Unterseite. Die Schüler helfen sich gegenseitig beim Übersetzen von Material oder fragen den Lehrer um Hilfe. PC, Bücher, Zeitschriften
4 Arbeitsphase Der Lehrer unterstützt, lenkt, gibt Hilfestellungen und technischen Support. " PC
5 Arbeitsphase Der Lehrer erinnert die Schüler, dass sie bis zum Ende dieser Stunde mit ihrer Ausarbeitung fertig werden sollten. Er schaut sich die bisher erbrachten Leistungen an und gibt im Bezug auf das Layout noch Verbesserungsvorschläge. Die Schüler schließen in dieser Stunde ihre Arbeit an ihrer Wiki-Seiten ab. Sie versuchen das bis dahin Bearbeitet optisch schön darzustellen. PC
6 Präsentationsphase Der Lehrer koordiniert die Präsentationsphase und schreibt sich Bemerkungen zu den einzelnen Gruppen auf. Diese werden am Ende der Stunde mit den Schülern besprochen. Der Lehrer schreibt drei Feedback-Fragen an die Tafel und bittet darum diese zu beantworten. Projekt-Präsentationsphase -
Schüler tauschen sich in ihren Stammgruppen über den Erfolg in ihren Expertengruppen aus. Sie erlangen hierdurch das Wissen, dass in allen Gruppen erarbeitet wurde. Die Schüler geben sich gegenseitig Tipps, was sie nächstes Mal besser machen können.
Die Schüler beantworten die drei Feedback-Fragen und schreiben ihre Antworten auf ein Blattpapier.
PC, Tafel, Papier



Reflektion[Bearbeiten]


Technische Probleme

  • Problem 1 (Hauptproblem): Der Schulfilter sperrte einige Seiten von Emailanbietern (gmx, web.de, hotmail u.a.) sowie flickr.com. Daher war es den Schülern nicht möglich, sich direkt an ihrem Laptop für Zoho zu registrieren und sich anschließend als Mitglied in unser Wiki anzumelden.
    • Kurzfristige Lösung: Die Schüler melden sich nacheinander über den Lehrer-PC in Zoho an, und anschließend alle nochmal nach Empfang der Gruppenmitgliedschaftseinladungs-Email in unserem Wiki. --> Leider enorm zeitaufwendig (2 Zeitstunden).
    • Langfristige Lösung: Komplette Anmeldungsabwicklung der Teilnehmer im Voraus erledigen, Schulfilter optimieren (Netzwerkberater wurde informiert)


  • Problem 2 (Nebenproblem): Teilweise war der Internetzugriff über WLAN an einigen Laptops nicht möglich. Vermutlich Bandbreitenauslastung, wobei für gewöhnlich 16 Laptops über einen Access-Point reibungslos betrieben werden.
    • kurzfristige Lösung: 2 Schüler an einen Laptop.
    • Langfristige Lösung: Überprüfung des Netzwerks (Netzwerkberater wurde informiert).


  • Problem 3: Know-How einiger Schüler im allgemeinen Umgang mit Computer und vor allem mit typischen Internet-Anwendungen (Registrierung, Nutzung eines Emailaccounts, Form einer Emailadresse (www.musterschueler@web.de), Verwendung von Shortcuts, u.v.m.)
    • kurzfristige Lösung: Hilfestellung durch die betreuenden Lehrer
    • langfristige Lösung: Bildungsplanänderung


Sprachliche Probleme

  • Problem 1: mangelhafte Übersetzungs-Kompetenz, Verwendung von Übersetzungseditoren, die furchtbares Englisch produzieren.
    • kurzfristige Lösung: Hilfestellung durch die betreuenden Lehrer
    • längerfristige Lösung: Verhinderung der Verwendung von Übersetzungseditoren, Schüler sollen deutsche Begriffe von unbekannten englischen Wörtern in Klammer hinter das Wort schreiben. Dies leistet der Editor nicht.


  • Problem 2: Allgemeine Hörverständniskompetenz der Schüler. Vor allem spezielle Anweisungen und Hilfestellungen wurden auf Englisch nicht verstanden.
    • kurzfristige Lösung: Es musste zwangsweise auf Deutsch umgestellt werden, auch aus zeitlichen Gründen.


Disziplinarische Probleme

  • Problem 1: Manche Schüler schauen parallel zu ihren Arbeiten am Projekt auf youtube Musikvideos und hören Musik. Durch ein Missverständnis zwischen den Lehrenden wurde dies nicht explizit untersagt.
    • kurzfristiger Lösung: Die Schüler wurden dazu aufgefordert, die Musik leiser zu machen.
    • langfristige Lösung: Verbot des Musikhörens und bessere Absprache zwischen den Lehrenden.


Methodische Probleme

  • Problem: Durch die enorme zeitliche Verschiebung aufgrund der technischen Probleme (2 Stunden) konnte die Puzzle Methode nicht vollständig umgesetzt werden. Zugunsten der Schülerreflektion / Feedbackrunde / Evaluation war das abschließende Zurücktauschen in die Stammgruppen nicht mehr möglich.
    • Lösung: Versuch, technische Probleme zu minimieren bzw. vorzubeugen. Dadurch kann die Zeitplanung eingehalten werden.


Feedback durch die teilnehmenden Schüler

1. Eigene Meinung zum Projekt

  • Gut, weil man neues erfährt
  • Gut, weil man neues erfährt, aber mehr Abwechslung
  • "Würde das Projekt weiterempfehlen"
  • Projekt war sehr interessant
  • Gut & cool
  • sehr anspruchsvoll
  • gut, dass man immer auf das Projekt zurückgreifen kann
  • nicht so gut, da man kaum Info's finden konnte (?)
  • gut, viel gelernt
  • hat zu lange mit dem anmelden gebraucht, aber am Ende war es doch klasse. Würde ich jederzeit wieder machen. Leider habe ich nur als einzige in meiner Gruppe gearbeitet. [ Projektpartner hatte sehr große technische Probleme und konnte sich daher nicht auf die Inhalte seines Projekts konzentrieren. Das Einfügen eines Bildes war das Highlight seines Tages. *Anmerkung der Lehrenden*]
  • zuerst blöd, dann fun
  • hilfreich für uns und andere
  • gut, aber habe gedacht, dass es mehr Spaß macht
  • insgesamt gut bis auf technische Probleme
  • gut, dass so etwas statt findet


2. Meinung zu Zoho

  • einfach zu bedienen
  • gut als Einstieg (?)
  • gut, man kann daran weiterarbeiten
  • leicht zu bedienen
  • man muss sich nicht treffen zum daran arbeiten
  • gut, weil man selbst bearbeiten und kommentieren kann
  • gut, leichte Bedienung
  • gut,Seiten können selbst hergestellt und bearbeitet werden.
  • gut, da man was rausfinden kann
  • hilfreich
  • gut, da man mit vielen Freunden zusammenarbeiten kann
  • gut, da große Auswahl an Möglichkeiten


3. Einschätzung des eigenen Lernzuwachses/Lernerfolgs

  • Bilder einfügen
  • mehr Wissen über Weltrekorde und New York
  • Lernen, wie man Inhalte im Internet veröffentlicht
  • Wissen, wie alle Präsidenten nach dem 2.Weltkrieg heißen
  • Programme, die ganze Sätze übersetzen
  • Republikaner & Demokraten sind die stärksten Parteien in den USA
  • ich weiß, dass Halloween nicht von den Amerikanern kommt
  • einiges über das Klima in den USA gelernt
  • wenig landeskundlich dazugelernt, aber habe davor Wikis nicht gekannt und kann sie jetzt einsetzten.
  • Wusste nicht, dass es in Kansas viele Tornados gibt.
  • Websites gestalten und über Politik und Obama
  • Kenne mehr Präsidenten der USA


Empfehlungen für die Durchführung von ähnlichen Projekten
  • Kontakt mit dem Systemadministrator im Voraus aufnehmen, damit benötigte Seiten (wie z.B. gmx und andere) nicht von Schulfilter gesperrt sind.
  • Das Vorwissen der Schüler im Bezug auf den Umgang mit dem PC und dem Internet sollte so genau wie möglich bestimmt werden, damit mögliche Schwierigkeiten bei Einzelnen oder der gesamten Gruppe vorhergesehen werden können.
  • Wenn das Projekt auf Englisch durchgeführt wird, sollten die Schüler bereits aus dem normalen Englischunterricht einsprachigen Unterricht gewohnt sein. Sonst stellt dies eine zu große Hürde dar, wenn zusätzlich noch Probleme mit dem PC dazu kommen.
  • Vor der Durchführung des Projektes sollten noch einmal klare Regeln besprochen werden, wie sich die Schüler im Umgang mit dem PC zu verhalten haben. Es muss ihnen klar gemacht werden, dass sie nicht wahllos auf anderen Seiten surfen dürfen, Spiele spielen oder Musik hören dürfen.


Fazit[Bearbeiten]

Abschließend bleibt noch zu sagen, dass sich auf Grund unserer Erfahrung bei dem Projekt Computereinsatz im Englischunterricht gezeigt hat, dass viele Schüler Defizite im Umgang mit dem PC vorweisen. Es wäre daher aus unserer Sicht sehr wichtig, den IT bzw.ITG Unterricht wieder als Fach in den Schulalltag einzugliedern. Die Schüler haben in der Mehrheit viel Spaß beim Umgang mit dem PC, jedoch wird ein solches Projekt etwas zäh und träge, wenn für einige Teilnehmer rudimentäre Dinge immer wieder erklärt werden müssen. Diese Lücke im Bildungsplan sollte unserer Meinung nach so schnell wie möglich geschlossen werden. Zudem viel in dieser Gruppe auf, dass der einsprachige Englischunterricht den Schülern Schwierigkeiten bereitete. Auch dies wird aus didaktischer Sicht seit längerem gefordert. Auf Grund unserer Erfahrungen bezweifle ich, dass dies bei der Klasse regelmäßig im Englischunterricht gemacht wird. Dies sollte ebenso konsequenter von der Englischlehrerin durchgesetzt werden. Trotzdem war dies alles in allem ein sehr schönes Projekt, da wir viel für unseren zukünftigen Einsatz des Computers im Unterricht lernen konnten.


Mögliche Alternativen[Bearbeiten]

Alternative 1: Der Fokus des Projektes hätte auch auf die verschiedenen Staaten in Amerika gelegt werden können. Somit hätten sich jede Gruppe für einen Staat entschieden oder es hätte sich, da es so viele verschiedene Staaten gibt, sogar jeder aus der Gruppe für einen anderen Staat entscheiden können. Die Schüler hättten entweder allgemein etwas über den Staat schreiben können oder sie wären mit den selben Unterpunkten wie bei unserem Projekt vorgegangen, d.h. sie hätten sich auf das Klima, die Politik und ähnliches im Staat bezogen.

Alternative 2: Eine weitere Alternative wäre möglich gewesen, indem der Fokus des Projekts auf die sprachlichen Unterschiede des britischen und des amerikanischen Englischs gelegt worden wäre. Dabei hätten sich die Gruppen zum Beispiel so einteilen können: Britisches Englisch, American Englisch in the North, AE in the South, AE in the East and AE in the West of the USA. Die Schüler hätten hierbei zum einen Unterschiede in der Schreibweise, in der Aussprache und in der Verwendung von Wörtern analysieren können. Dabei wäre durch unterschiedliche muttersprachliche Videos, die online bereit stehen, zusätzlich das Hörverstehen der Schüler geschult worden.


Mögliche Folgestunden[Bearbeiten]

Die Gruppe wurde u.a. damit motiviert, dass Sie von Ihrer freiwilligen Mitarbeit u.a. dadurch profitieren, in dem sie bei ihrer Abschlussprüfung (Eurocom) das Wiki zur Prüfungsvorbereitung und Ideenpool nutzen können. Daher ist eine Nacharbeit mit den ganzen Klasse nicht im Sinne der Schüler (nicht mitwirkende Schüler sind lediglich Nutznießer, teilnehmende Schüler fühlen sich ausgenutzt). Daher wird Niko nächste Woche lediglich den teilnehmenden Schüler ein Zeitfenster von zwei Wochen geben, in denen sie noch an ihren Seiten weiterarbeiten können. Im Anschluss daran werden Helen und Niko die Seiten auf grobe sprachliche Fehler verbessern und die Schülern bekommen jeweils ein mündliches Feedback von Niko.

Quellen[Bearbeiten]

Bücher:

Ministerium für Kultur, Jugend und Sport [Hrsg.] (2004): Bildungsplan 2004,Realschule. Ditzingen: Phillip Reclam Jun.

Spannagel, Christian (2007): Benutzerprozesse beim Lernen und Lehren mit Computern. Hildesheim, Berlin: Franzbecker.

Internet:

http://www.zoho.com/

http://www.zoho.com/zoho_faq.html

http://www.laender-lexikon.de/Vereinigte_Staaten_von_Amerika

http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Staaten

http://www.flickr.com/photos/87913776@N00/3164823226


Feedback/Kritik[Bearbeiten]

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