Schulprojekt:Hallo Rohstoff!/World Trade Center

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Das WTC wurde von dem amerikanischen Architekten Minoru Yamasaki entworfen und zwischen 1966 und 1973 gebaut. David Rockefeller war Chairman der Chase Manhattan Bank und unterstützte die Finanzierung der Twin Towers. Die Türme wurden David und Nelson genannt. Die .karl koch erecting.co errichtete die Türme,, die bei ihrer Vollendung 1973 die zweithöchsten Gebäude der Erde (521 m), nach dem Fernsehturm in Moskau der mit 540 m), darstellten, jedoch schon 1974 vom Sears Tower,in Chicago (527 m) auch innerhalb der USA übertroffen wurden. Bestand das WTC eigentlich aus sieben Gebäuden, so ging die Faszination von den beiden Zwillingstürmen aus.



Die Konstruktion[Bearbeiten]

Blick vom WTC aus nach Süden.

Blick von WTC-1 nach Süden

Die Konstruktion der World-Trade-Center-Türme bestand aus Stahlstützen außen an den Fassadenwänden. Die Fassadenelemente konnten die statisch notwendige Ableitung der Windkräfte sicherstellen. Im Inneren war neben dem Erschließungsbereich ein sonst massiver Stahlgitterkern mit allen Fahrstühlen und Versorgungsleitungen. Dazwischen spannten sich die Gitterträgerdecken (Stärke etwa 80 cm). Als Notausgänge waren drei unabhängige Treppenhäuser im inneren Erschließungsbereich vorhanden. Der Nordturm war 417 Meter hoch und hatte auf dem Dach eine Fernsehsendeantenne, die vom Dach aus 4 Metern hoch war. Der Südturm war 415 Meter hoch. Auf dem Dach befand sich die größte Dachterasse der grossen weiten Welt.


Ein Turm bestand aus drei Teilen und es befanden sich auch noch zwei Lobbies in der 44 und 78 Etage. Durchgehend fuhren die Aufzüge vom Erdgeschoss nur zu den VIP Lobbies und zur Besucherterrasse des Südturms (WTC2). In dem 106. und 107. Stock des Nordturms war das Restaurant Windows on the World der Öffentlichkeit zugänglich, von dem man bis nach Queens, New Jersey, Brooklyn und den John-F.-Kennedy-Flughafen sehen konnte (bei schönem Wetter konnte man bis zu 80 Kilometer weit sehen). Im 110 Stock waren die Sendeanlagen von TV-und Radiostationen in den beiden Geschossen 108 und 109 (der beiden Türme) installiert.

Terroranschläge 1993 und 2001[Bearbeiten]

Damals hatten Terroristen einen gemieteten Ryder-Van auf der Ebene der Tiefgarage des Nordturms des World Trade Centers abgestellt. In ihm hatten sich etwa 700 kg des Sprengstoffs TNT befunden sowie etliche Druckgasbehälter mit Wasserstoff welche die Wucht bei der Explosion des Fahrzeugs noch verstärken sollten. Die Explosion riss ein 30 Meter großes Loch in vier der sechs Untergeschosse Sieben Stockwerke wurden besonders schwer beschädigt, sechs davon unter der Erde. Dem Anschlag fielen sechs Menschen zum Opfer, über tausend weitere wurden verletzt. Daraus resultierte einer der größten Rettungseinsätze in der Stadt New York, wobei etwa 45 % des diensthabenden Personals der Feuerwehr zu diesem Schadensereignis gerufen wurden. Sechs islamistische Terroristen wurden 1997 bzw. 1998 dieses Attentats für schuldig befunden und zu je 240 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Nach seiner Verhaftung gestand einer der Hauptattentäter, der Kuwaiti Ramzi Ahmed Yousef, dass es eigentlich der Plan der Terroristen gewesen sei, mit einer noch größeren Menge Sprengstoff den Nordturm zum Einsturz zu bringen und diesen auf den Südturm stürzen zu lassen. Hierzu standen aber nicht genügend Explosivmittel zur Verfügung. Die nachfolgende Zerstörung hätte enorme Ausmaße angenommen, weite Teile des Bereichs um die Zwillings-türme wären zerstört worden. Wäre dieser Plan erfolgreich in die Tat umgesetzt worden, so hätte sich die Zahl der Opfer in einen Bereich von bis zu 100.000 Toten bewegen können.

  • Der zweite Terroranschlag wurde am 11. September 2001 von islamistischen Terroristen verübt. An diesem Tag wurden vier große Passagierflugzeuge in den USA ent-führt, wobei zwei davon – Typ Boeing 767 – durch die Entführer in je einen der Tür-me des World Trade Centers gelenkt wurden.

Youtube-Film

Die beiden Türme des World Trade Centers kurz nach den Einschlägen Bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 wurde die Konstruktion nach dem An-schlag durch die enorme Hitze von wahrscheinlich über 1.000 °C, verursacht durch das bren-nende Kerosin der eingeschlagenen Flugzeuge sowie brennende Kunststoffe und Einrichtungen, so stark geschwächt, dass das gesamte Bauwerk unter der eigenen Last einstürzte (Reißverschlusstheorie – Eagar). Dies geschah, rückblickend, nicht vollständig unerwartet, denn Eingeschlossene berichteten laufend von Teilzusammenbrüchen von Geschossen der Türme. Der Südturm knickte dabei an den beschädigten Stellen ein und fiel dann nach unten. Beim Nordturm gab die Struktur an den brennenden Stockwerken nach und fiel nach unten, wobei die darunterliegenden Stockwerke mitgerissen wurden. Die Türme fielen dann nahezu senkrecht in sich zusammen und begruben fast 2.800 Menschen unter ihren Trümmern. 343 New Yorker Feuerwehrleute verloren während des Rettungseinsatzes ihr Leben. Darüber hinaus stürzte am selben Tag um 17 Uhr noch das daneben stehende Gebäude WTC 7 ein, nachdem es mechanisch durch Trümmerteile beschädigt worden war und dann stunden-lang zuvor in einigen Geschossen brannte (die Bedeutung der dort vorhandenen Heizöltanks dafür ist noch nicht geklärt).


Nach der Zerstörung der Gebäude wurde das Gebiet oft auch Ground Zero genannt. Das Wort erinnert im Anklang an die Explosionsstelle einer Bombe über dem Boden. Mit der Wortwahl wurde des Empfinden beim Betrachten der Trümmerlandschaft ausgedrückt. An der Stelle, an der das WTC stand, fand am 4. Juli 2004 die Grundsteinlegung für den Freedom Tower statt. Seine Fertigstellung ist frühestens für das Jahr 2010 geplant. nach dem Fernsehturm in Moskau (Ostankino-Turm, 540 m), darstellten, jedoch schon 1974 vom Sears Tower, Chicago (527 m) auch innerhalb der USA übertroffen wurden. Bestand das WTC eigentlich aus sieben Gebäuden, so ging die Faszination von den beiden Zwillingstürmen aus. Etwa 50.000 Menschen arbeiteten in diesen Gebäuden, hinzu kamen täglich 80.000 Besucher. Die Türme besaßen obendrein eine eigene Postleitzahl. Lage des Gebäudekomplexes

John D. Rockefeller etwa 1875