Der nach dem Lemma eindeutig bestimmte Vektor
hat die Eigenschaft, dass
für alle
gilt und die Linearform damit vollständig festlegt wird.
Für die Einschränkung auf
gilt entsprechend

Nun ist
eine Linearform zum Vektorraum
, sodass nach dem Lemma ein Vektor
existieren muss, für den
für alle
gilt. Für
selbst gilt dies nicht, da dieser Vektor nicht in
enthalten sein muss.
Hier schreiben wir
für das induzierte Skalarprodukt auf
, um es vom Skalarprodukt auf
zu unterscheiden. Es ist nur für Elemente aus
definiert.
Da der Vektor
eindeutig bestimmt ist, reicht es zu zeigen, dass die orthogonale Projektion
von
die gewünschte Eigenschaft besitzt. Im Weiteren nehmen wir also an, dass
.
Nun können wir einen Vektor
definieren mit der Eigenschaft
. Anschauchlich bedeutet dies, dass wir
in zwei Teile zerlegen: die Projektion auf
und den orthogonal dazu stehenden Anteil. Es empfiehlt sich diese Situation zu skizzieren. Tatsächlich gilt nun

unter Ausnutzung der Linearität von
und der Eigenschaft, dass
. Somit ist
und
im Kern von
. Per Definition der orthogonalen Projektion steht somit
orthogonal zu jedem Vektor
, also
.
Schließlich folgt

wobei die Bilinearität des Skalarprodukts eingeht.
Zur kommentierten Aufgabe