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Vektorraum mit Skalarprodukt/Endomorphismus/Selbstadjungiert/Eigentheorie/Fakt/Beweis

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Beweis
  1. Es sei  vU  und  uU.  Wegen der Invarianz von U ist auch  φ(u)U.  Daher ist
    φ(v),u=v,φ(u)=0.

    Also steht φ(v) senkrecht auf U und gehört damit zu U, was dessen Invarianz bedeutet.

  2. Dies ist nur bei  𝕂=  relevant. Es sei  λ  ein Eigenwert und  vV  ein Eigenvektor, also
    φ(v)=λv.

    Wir können diesen Eigenvektor als normiert annehmen. Dann ist

    λ=λv,v=φ(v),v=v,φ(v)=v,λv=λ,

    also ist λ reell.

  3. Es sei v1 ein Eigenvektor zum Eigenwert λ1 und v2 ein Eigenvektor zum Eigenwert  λ2λ1.  Dann ist
    λ1v1,v2=λ1v1,v2=φ(v1),v2=v1,φ(v2)=v1,λ2(v2)=λ2v1,v2=λ2v1,v2.

    Dies ist nur bei

    v1,v2=0

    möglich.

  4. Wir können annehmen, dass  V=𝕂n  mit dem Standardskalarprodukt vorliegt. Bei  𝕂=  ist die Aussage bekannt, sei also  𝕂=.  Wir können die Abbildung auch als Abbildung von n nach n auffassen, wobei die Selbstadjungiertheit erhalten bleibt und wobei sich das charakteristische Polynom nicht ändert. Es zerfällt daher in Linearfaktoren, wobei die Nullstellen nach (2) reell sind.