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Wahrheitsbelegungen/Endlich/Auswertung/Aufgabe

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Es sei V eine (nichtleere) Aussagenvariablenmenge und

Bel(V)=Abb(V,{0,1})

die Menge aller Wahrheitsbelegungen auf V. In dieser Aufgabe untersuchen wir Abb(Bel(V),{0,1}) und die Abbildung

Ψ:LVAbb(Bel(V),{0,1}),α(λIλ(α)).

Dabei spielen die beiden folgenden Teilmengen eine Rolle.

Es sei  NAbb(Bel(V),{0,1})  die folgendermaßen festgelegte Teilmenge. Eine Abbildung φAbb(Bel(V),{0,1}) gehört genau dann zu N, wenn es eine endliche Teilmenge  WV  derart gibt, dass φAbb(Bel(W),{0,1}) ist (dies ist in Aufgabenteil 2 zu erläutern).

Es sei  MAbb(Bel(V),{0,1})  die durch die folgenden Bedingungen rekursiv festgelegte Teilmenge.

a) Zu pV gehört

evp:Bel(V){0,1},λλ(p),

zu M.


b) Wenn φM ist, so gehört auch τφ zu M, wobei τ:{0,1}{0,1} die Vertauschungsabbildung bezeichnet.


c) Wenn φ,θM sind, so gehören auch min(φ,θ) und max(φ,θ) zu M.

  1. Ist Ψ injektiv?
  2. Es sei  WV  eine Teilmenge. Zeige, dass es eine natürliche surjektive Abbildung
    Bel(V)Bel(W)

    und eine natürliche injektive Abbildung

    ΦW:Abb(Bel(W),{0,1})Abb(Bel(V),{0,1})
  3. Zeige, dass die in (2) beschriebene Abbildung
    ΦW:Abb(Bel(W),{0,1})Abb(Bel(V),{0,1})

    die Evaluationen evp, die Verknüpfung mit τ und die Minima und Maxima respektiert.

  4. Man gebe bei V unendlich ein φAbb(Bel(V),{0,1}) an, das nicht zu N gehört.
  5. Es sei V endlich. Zeige
    M=Abb(Bel(V),{0,1}).
  6. Zeige  M=N
  7. Zeige, dass das Bild von Ψ mit M übereinstimmt.