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Zwischenwertsatz/Intervallhalbierungsmethode/3/Verfahren

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Es seien  ab  reelle Zahlen und sei f:[a,b] eine stetige Funktion mit f(a)0 und f(b)0. Dann besitzt die Funktion aufgrund des Zwischenwertsatzes eine Nullstelle in diesem Intervall. Diese kann man wie im Beweis des Zwischenwertsatzes beschrieben durch eine Intervallhalbierung [an,bn] finden. Dabei setzt man a0=a und b0=b, die weiteren Intervallgrenzen werden induktiv derart definiert, dass  f(an)0  und  f(bn)0  gilt. Man setzt  xn=an+bn2  und berechnet f(xn). Bei  f(xn)0  setzt man

an+1:=xn und bn+1:=bn

und bei  f(xn)>0  setzt man

an+1:=an und bn+1:=xn.

In jedem Fall hat das neue Intervall [an+1,bn+1] die halbe Länge des Vorgängerintervalls und es liegt eine Intervallhalbierung vor. Die durch die Intervallschachtelung definierte reelle Zahl x ist eine Nullstelle der Funktion.