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Affin-algebraische Teilmengen/Zerlegung in irreduzible Komponenten/Fakt/Beweis/Aufgabe/Lösung

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Die Existenz beweisen wir durch noethersche Induktion. Angenommen, nicht jede affin-algebraische Menge habe eine solche Zerlegung. Dann gibt es auch eine minimale Teilmenge, sagen wir V, ohne eine solche Zerlegung. V kann nicht irreduzibel sein, sondern es gibt eine nicht-triviale Darstellung  V=V1V2.  Da V1 und V2 echte Teilmengen von V sind, gibt es für diese beiden jeweils endliche Darstellungen als Vereinigung von irreduziblen Teilmengen. Diese beiden vereinigen sich zu einer endlichen Darstellung von V, was ein Widerspruch ist.
Zur Eindeutigkeit. Es seien

V=V1Vk=W1Wm

zwei Zerlegungen in irreduzible Teilmengen (jeweils ohne Inklusionsbeziehung). Es ist

V1=V1V=V1(W1Wm)=(V1W1)(V1Wm).

Da V1 irreduzibel ist, muss  V1Wj  für ein j sein. Umgekehrt ist mit dem gleichen Argument  WjVi  für ein i, woraus  i=1  und  V1=Wj 

folgt. Ebenso findet sich V2 etc. in der Zerlegung rechts wieder, sodass die Zerlegung eindeutig ist.