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Affiner Raum/Endliche Punktfamilie/Affin unabhängig/Charakterisierung/Fakt/Beweis/Aufgabe/Lösung

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Von (1) nach (2). Es sei i0 fixiert. Nehmen wir an, dass die Vektoren Pi0Pi, ii0 linear abhängig sind. Dann gibt es ein

ji0

derart, dass sich Pi0Pj als Linearkombination der anderen Vektoren darstellen lässt. Es gilt also

Pi0Pj=ii0,jciPi0Pi.

Dann ist

Pj=Pi0+Pi0Pj=Pi0+ii0,jciPi0Pi=Pi0+(1ii0,jci)Pi0Pi0+ii0,jciPi0Pi=ijciPi

mit

ci0=1ii0,jci.

Somit liegen zwei verschiedene baryzentrische Kombinationen des gleichen Punktes vor im Widerspruch zur affinen Unabhängigkeit.

Von (2) nach (3) ist eine Abschwächung (wenn die Punktmenge leer ist, so sind alle vier Bedingungen wahr).

Von (3) nach (4). Die Familie

PiP1,,PiPi1,PiPi+1,,PiPn

ist linear unabhängig, daher eine Basis des davon erzeugten Untervektorraums. Daher ist P1,,Pn nach Definition eine affine Basis des von (Ihnen erzeugten Unterraums.

Von (4) nach (1). Seien

i=1naiPi=i=1nbiPi

zwei baryzentrische Kombinationen, also

Pi0+ii0aiPi0Pi=Pi0+ii0biPi0Pi

und damit

ii0(aibi)Pi0Pi=0.
Weil P1,,Pn eine affine Basis des von Ihnen erzeugten Raumes bilden, ist die Familie Pi0Pi,ii0, linear unabhängig in V und daher gilt ai=bi.