Benutzer:Claudia Wagner/Wikipediaanalyse (WS 2016) Feminismus

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Feminismus

Allgemeines

Der Artikel zum Thema Feminismus wurde im November 2002 erstellt. Seitdem ist er auch heftig umstritten. In den vergangenen 14 Jahren wurden über 2.000 Versionen von 681 Autoren bearbeitet. Hier handelt es sich meist um Änderungen bis zu 3.000 Zeichen, viele davon sind sogar um die oder unter 100 Zeichen lang. Obwohl die Änderungen relativ kurz sind, passieren sie sehr regelmäßig. Kaum eine Version schafft es länger als ein paar Tage die aktuellste zu sein, durchschnittlich hält eine Version etwa zwei Tage.

Diskussionseite

Wer diskutiert?

Bei den „Protagonisten“ ist auffällig, dass sich über die Jahre die gleichen Namen zwar wiederholen, aber irgendwann dann doch verschwinden. Gleichzeitig kommen viele neue User hinzu, die nun die Zügel in der Hand haben, während ihre früheren Kollegen dem Artikel den Rücken zugekehrt haben oder womöglich unter neuem Usernamen schreiben.

Ein endloses Spiel

Vielleicht ist den früheren Usern auch einfach der Geduldsfaden gerissen, da die Diskussion einfach ewig scheint. Viele Bearbeiter ändern den Artikel; die neueste Version wird aber von anderen Usern prompt gelöscht. So einen Editor-Kampf führt derzeit der User 31.18.42.1.: Im August 2016 fügte er rund 4.000 Zeichen zum Artikel hinzu, die nur acht Minuten später von Natsu Dragoneel komplett gelöscht wurden.

Zwei Tage später verlängerte der User den Artikel wieder um die 4.000 gelöschten Zeichen. Diesmal dauerte es nur eine Minute bis die Änderungen rückgängig gemacht wurden, nämlich von Regi51. User 31.18.42.1. ließ aber nicht locker und fügte seinen bearbeiteten Text nochmals hinzu, nur um drei Minuten später wieder von Iwesb gelöscht zu werden.

Fazit

Bei der heftigen Diskussion steht vor allem die Wissenschaftlichkeit der Quellen im Fokus. Welche Aspekte von Feminismus sind nun tatsächlich wissenschaftlich belegt und welche nur eine persönliche Meinung, fragen sich die User. Und da sind sie bislang zu keinem Konsens gekommen.

Was hier besonders auffällt, ist, dass das Diskussionsforum zwar sehr angeregt ist, im Vergleich mit der Versionsgeschichte aber nicht mithalten kann. User bearbeiten den Text also einfach, ohne vorher mit ihren Kollegen über die Änderungen zu sprechen. Dadurch entfacht der Bearbeitungs-Kampf wieder neu.