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Kurs:Krieg und Propaganda: bis zum 1. Weltkrieg (WS 2016)/Ergebnisse

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Zeitung El Dschihad   
Die 60. Ausgabe der El Dschihad vom 15. Juli 1917

Die El Dschihad (auch al-Ğihād od. al Djehad; dt.: Der Heilige Krieg) war eine in mehreren Sprachen durch die Nachrichtenstelle für den Orient herausgegebene Propagandazeitung im ersten Weltkrieg, die im Weinberglager bei Zossen und im Halbmondlager bei Wünsdorf distribuiert wurde. Ziel war die ideologische Beeinflussung muslimischer Kriegsgefangener mit dem Zweck, diese zum Kampf gegen die Kolonialmächte aufzuwiegeln und so im Sinne der eigenen Militärstrategie nutzbar zu machen. Die erste Ausgabe der Zeitung für die muhammedanischen Kriegsgefangenen, so der Untertitel des Blattes, erschien am 1. März 1915 in Arabisch, Turkotatarisch und Russisch. Weitere Nummern wurden in vierzehntägigen Abständen vermutlich bis Mitte Oktober 1918 publiziert - ein offizieller Einstellungsbeschluss konnte bis dato nicht gefunden werden.
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Einzelarbeit von: Paul Ballot

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Postkarten als Propagandamittel im ersten Weltkrieg in Österreich
Ein stolzer Soldat schickt Grüße von der Front

Postkarten waren zu Zeiten des Ersten Weltkriegs in der österreichisch-ungarischen Monarchie ein wichtiges Propagandamittel. Die Idee zur Bildpostkarte entstand in Österreich-Ungarn durch den in Klagenfurt geborenen Nationalökonomen Emanuel Herrmann zuerst unter dem Namen Correspondenz-Karte. Herrmann schrieb am 26. Jänner 1869 einen Artikel für die Die Neue Freie Presse und empfahl darin, eine offene Postkarte einzuführen. Diese sollte wenig Porto kosten, um kurze, aber wichtige Mitteilungen weitergeben zu können. Am 01. Oktober 1869 wurde dann sogar die erste Postkarte der Welt in Österreich-Ungarn herausgegeben - zunächst jedoch sollte sie nur für die innerländische Korrespondenz verwendet werden.

Trotz beschränkter medialer Mittel musste der Staat seine Kriegsführung legitimieren und die jungen Männer des Landes für den Militärdienst motivieren. Um also die Selbstmobilisierung des Volkes zu fördern, setzte Österreich-Ungarn sogenannte Kriegspropagandapostkarten ein. Der Versand und das Sammeln der Postkarten selbst war schon vor Beginn des Ersten Weltkriegs eine in der Bevölkerung beliebte Beschäftigung.
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Einzelarbeit von: Alina Böhm

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Wilhelm Ritter von Storck
Grabstein Wilhelm Ritter von Storck

Wilhelm Ritter von Storck * 1.Jänner 1868 und † 28. Dezember 1928 war zum Zeitpunkt vom Attentat von Sarajevo als Legationsrat der k.u.k. Gesandschaft in Belgrad tätig.
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Einzelarbeit von: Meike Brunßen

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Kinder als Zielscheibe von Kriegspropaganda in Druckmedien im 1. WK
Kinderkriegspostkarte im 1.WK

Kinder waren im Ersten Weltkrieg häufig als Motiv auf Propagandamitteln dargestellt. Dies hatte insbesondere die Funktion die Botschaft, die durch das jeweilige Propagandamedium vermittelt werden sollte, zu emotionalisieren. Zudem wurden Kinder auch als Vermittler von Propagandabotschaften genutzt. Kriegskinderbücher, die sich an Kinder richteten, sollten auch eine Wirkung auf die Erwachsenen haben. Diese kauften ihren Kindern schließlich die Bücher und lasen sie ihnen vor. Obwohl die Sprache kindgerecht war, sollten die propagandistischen Inhalte auch eine positive Einstellung der Eltern erzeugen und festigen. Propagandamittel wie Postkarten oder Kriegskinderbücher sollten die Notwendigkeit des Krieges sowohl an Eltern und Kinder kommunizieren. Neben diesen Zielgruppen galt es auch ältere Kinder direkt durch Propaganda zu beeinflussen. Sie waren bereits imstande die Inhalte in Büchern und Zeitschriften zu rezipieren und sollten durch die Propaganda dazu vorbereitet werden, selbst im Krieg aktiv mitzuwirken. Auch hierfür gab es etliche Werke der Kriegsliteratur.
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Gruppenarbeit von: Lina-Sophie Daller und Marina Vuturo

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Ludwig Putz    
Ludwig Putz: Mittag im Schützengraben

Ludwig Putz (* 15. August 1866 in Wien; † 1947 in München) war ein Kriegsmaler, Lithograf , Radierer, Grafiker und Illustrator. Danach wurde er Schüler von Frithjof Smith und zeichnete vorwiegend nach Modellen. Als sein Talent erkannt wurde, nahmen ihn Johann Caspar Herterich, Heinz Heim und Ludwig von Löfftz an der Akademie der bildenden Künste in München unter ihre Fittiche. Das Hauptaugenmerk lag auf den Fächern Landschaftsmalerei, Historienmalerei und Genremalerei. Außerdem besuchte er auch die Königliche Kunstgewerbeschule in München. Im Alter von 24 Jahren wurde er bereits als deutscher Schlachtenmaler bezeichnet.
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Einzelarbeit von: Alexandra Renata Ebner

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Giacomo Mantegazza
Werk "The Proposal" Ölmalerei

Giacomo Mantegazza (* 14. Januar 1853 in Saronno - † 19. Januar 1920 in Cernobbio) war ein italienischer Maler, der für seine Genremalerei und Freskenmalerei berühmt war.

Mantegazza nahm Unterricht bei Girolamo Induno und studierte in Mailand an der Accademia di Belle Arti di Brera, wo er ein Schüler von Giuseppe Bertini wurde, der einen großen Einfluss auf den jungen Maler nahm.
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Einzelarbeit von: Magdalena Harmat

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Fortunino Matania   
Fortunino Matania

Fortunino Matania (* 16.April 1881 in Neapel - † 8.Februar 1963 in London) war ein italienischer Künstler, der vor allem für seine realistische Darstellung des Krieges bekannt wurde. Er galt als Vertreter der künstlerischen Bewegungen des Realismus sowie des Naturalismus. Während des Ersten Weltkrieges war er als Kriegsmaler tätig und arbeitete u.a. für die englische Zeitschrift The Sphere in London. Fortunino Matania verbrachte den Großteil seines Lebens in London und beeinflusste Millionen Menschen mit seinen Kriegsdokumentationen, die während des 1. Weltkrieges von Zeitschriften veröffentlicht wurden.
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Einzelarbeit von: Anna Caterina Helm

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Nikolaj Semjonowitsch Samokisch   
Ein Portrait vom Schlachtenmaler Nikolaj Semjonowitsch Malokisch 1920.

Nikolaj Semjonowitsch Samokisch (ukr. Николай Семёнович Самокиш; * 13. Oktober 1860 in Nischyn; † 18. Januar 1944 in Simferopol) – war ein russischer bzw. sowjetischer Schlachtenmaler und Pädagoge, sowie Buchillustrator ukrainischer Herkunft. Semjonowitsch war außerdem ordentliches Mitglied der Russischen Kunstakademie (1913), verdienter Künstler der RSFSR (Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik) und Preisträger des Stalinpreises zweiter Stufe (1941).
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Einzelarbeit von: Martina Antolic

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erste Weltkrieg als Thema in der Propaganda des Nationalsozialismus
Die Dolchstoßlegende als Karikatur aus dem Jahr 1924 von Philipp Scheidemann und Matthias Erzberger zeigt, wie die deutschen Frontsoldaten des Ersten Weltkrieges von hinten mittels eines Dolches ermordet werden.

Der erste Weltkrieg als Thema in der Propaganda des Nationalsozialismus beruht auf der Dolchstoßlegende, dem Versailler Vertrag, der demokratische Politik und der Hyperinflation in der Zwischenkriegszeit und der Tatsache, dass das Deutsche Reich den Erste Weltkrieg verloren hat. Weitere Themen in der Propaganda des Nationalsozialismus waren der Sozialdarwinismus, der Antisemitismus, der Rassismus, die Volksgemeinschaft, das Heldentum und das nationalsozialistische Frauenbild.
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Einzelarbeit von: Victoria Koffler

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Rudolf Böttger (Maler)
Rudolfböttger

Rudolf Böttger (* 4. Juli 1887 in Tachau, Böhmen; † 28. Jänner 1973 in Regensburg) war ein akademischer Maler.

Rudolf Böttger wurde am 4. Juli 1887 als Sohn des Fürst-Windisch-Graetz'schen Güterdirektors Dr. Josef Böttger und dessen Gattin Hermine in Tachau (Tachov, Tschechische Republik), Egerland, geboren. Sein Vater war Jurist, verwaltete das Vermögen des Fürsten Windischgrätz und war als Bezirksobmann tätig. Seine Mutter Hermine Böttger war die Schwester von Karl Hermann Wolf, einem deutschnationalen Abgeordneten im Reichsrat. Seine beiden Eltern prägten Rudolf stark, während der Erziehung war es ihnen wichtig, dass er sich mir Musik und Literatur auseinandersetzt. Er war auch sehr naturverbunden. Als sein Vater 1898 zum fürstlichen Zentraldirektor befördert wurde, zog die Familie daraufhin nach Wien. Er besuchte das Gymnasium in Mies und das Schottengymnasium in Wien. 1899 verstarb seine Mutter Hermine Böttger, mit seiner Stiefmutter verbindet ihn später eine ausgeprägte Musikbegeisterung.
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Einzelarbeit von: Maria Langmann

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Georges Louis Hyon
Selbstportrait

Georges Louis Hyon (* 1855 in Paris; † 1909) war ein französischer Maler und Illustrator.

Georges Louis Hyon wurde 1855 in Paris geboren und wurde als Schüler von M. Portais in der Avenue des Charmes in Fonteney (Seine) ausgebildet.
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Einzelarbeit von: Andrea Mittbrodt

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Der erste Weltkrieg und Propaganda veranschaulicht an Adolf Hitlers Mein Kampf: Eine kritische Edition

"Ich war vom schwächlichen Weltbürger zum fanatischen Antisemiten geworden" (S. 69)

Dies ist eines von vielen Zitaten aus Adolf Hitlers selbst verfasstem Buch Mein Kampf. Diesem Satz alleine kann man in der heutigen Zeit viel Bedeutung zuschreiben. Der erste Weltkrieg durch die Augen von Adolf Hitler wirft viele Fragen über die späteren Ereignisse des zweiten Weltkrieges und den Nationalsozialismus auf. Seinen hetzerischen Ideologien lässt er in seinem Buch freien Lauf. Der erste Weltkrieg prägte Hitler und formten seine Vorstellungen für den souveränen Staat Deutschland. Auf den Grundlagen dieser Erfahrungen baute er sein späteres Deutsches Reich auf.
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Einzelarbeit von: Rosa Natter

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Hugo Klein
K.k. Infanterist in der Adjustierung 1861-1866

Hugo Klein (* 2. Jänner 1873 in Ungarn, †23. März 1931 in Wien) war Schlachtenmaler und Offizier im Rang eines Oberstleutnants während des Ersten Weltkrieges im Dienste von Erzherzog Franz Ferdinand.

Hugo Klein wurde in Szombathely, Ungarn geboren. Er absolvierte von 1891-1894 die Theresianische Militärakademie und schloss diese im Rang eines Leutnants ab.
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Einzelarbeit von: Alexander Oswald

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Die Funktion von Kindern in der Propaganda
Kriegspostkarte aus dem Ersten Weltkrieg mit vier Kindern, Unterschrift "Die Fahnen hoch"

Die Funktion von Kindern in der Propaganda war in erster Linie die Verteilung und Verbreitung der an sie gerichteten Propaganda. Im ersten Weltkrieg wurden Kinder nicht außen vor gelassen sondern intensiv in die Propaganda miteingebunden. Sie dienten als Vermittler von Normen und Werten. Kinder wurden auch in der grafisch gestalteten Propaganda als Stilelement verwendet.

Die Propaganda hat Kinder und Jugendliche von Beginn an miteinbezogen und sie sogar für ihre Zwecke genutzt. Sie sollten durch Eltern, Schule und Vereine mobilisiert werden. Mithilfe von Büchern, Liedern und Spielen sollte in ihnen Begeisterung für den Krieg wecken und sie für kriegsunterstützende Arbeiten animieren.

Gleichzeitig dienten Kinder auch als Multiplikatoren der Propaganda und ihren Botschaften. Man versprach sich viel von ihrem großen Einfluss auf ihre Eltern. So sollten sie Normen und Werte, sowie politische Wissensbestände an diese vermitteln.
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Einzelarbeit von: Tamara-Nicole Saliger

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Illustrierte Geschichte des Weltkrieges
Titelblatt Illustrierte Geschichte des Weltkrieges

Die Illustrierte Geschichte des Weltkrieges war eine Propagandazeitschrift im ersten Weltkrieg. Sie erschien wöchentlich im Zeitraum von 1914 bis 1919. Nach 234 Ausgaben wurde die Produktion eingestellt. Als Vorbild dieser Zeitschrift diente dabei die "Illustrierte Geschichte des Weltkrieges 1870/71". Der Preis für eine Ausgabe der Wochenzeitung betrug 25 Pfund.
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Einzelarbeit von: Michael Thüringer

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Adolf Moßbäck
Mein Österreich! Illustrierte Monatsschrift für die Jugend, 1. Jahrgang

Adolf Moßbäck (*15. Mai 1873 in Wien) war Journalist und von 1905 bis 1924 der Herausgeber und verantwortlicher Redakteur der humoristischen Wochenschrift Die Muskete, welche von 1905 bis zum Jahre 1941 erschien. Außerdem war Moßbäck Herausgeber von Mein Österreich! Illustrierte Monatsschrift für die Jugend , welche in vier Jahrgängen von 1911 bis 1914 erschien.
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Einzelarbeit von: Konstantin Auer

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Zeitschrift Glühlichter   
Logo Glühlichter

Die 1889 erstmals erschienene Zeitschrift Die Glühlichter oder auch Neue Glühlichter (ab 1896) war das bedeutendste humoristisch-satirische Arbeiterblatt der im gleichen Jahr gegründeten Sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Die Zeitschrift erschien mit einigen Unterbrechungen von 1889-1915 im Stile der sehr ähnlichen, bekannteren Satire-Zeitschrift, dem Münchner Simplicissimus in Wien.
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Einzelarbeit von: Kevin Bauer

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Hans Bertle
Hans Bertle: Die Berufung

Hans Bertle (* 11. April 1880 in Schruns, Vorarlberg, † 4. April 1943) war ein österreichischer Kriegsmaler während des Ersten Weltkrieges, der einer Künstlerfamilie entstammt. Neben ihm als bekanntester Künstler prägten auch sein Vater Jakob Bertle und sein Sohn Hannes Bertle die künstlerische Landschaft des Montafons geprägt. Er lernte zwischen von 1897 bis 1903 bei Nikolaus von Gysis und Wilhelm von Diez an der Münchner Akademie der bildenden Künste, kehrte aber immer wieder in seine Heimat Schruns zurück. Für die Kunstgeschichte des Montafons trug er durch seine Deckenbilder in der dortigen Pfarrkirche, viele Landschafts- und Historienbilder und Plakatgestaltungen zu besonderen Ereignissen bei.
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Einzelarbeit von: Alena Sophia Breit

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Kriegseuphorie im 1. Weltkrieg
Freude -Kriegsbeginn 1914

Kriegseuphorie (auch als Kriegsbegeisterung, Augusterlebnis, im Deutschen Reich , als auch Geist von 1914 oder Hurra-Patriotismus bekannt) bezeichnet einem am Ausbruch des ersten Weltkriegs, im Sommer 1914, empfundenen Gefühlszustand, der innerhalb aller kriegsbeteiligten Mächte zu spüren und bemerken war. Allgemein führte der Kriegsbeginn zu sehr vielen unterschiedlichen Reaktionen, wobei die positive Aufnahme eines Kriegs stark mediatisiert und von bürgerlichen Schichten, Intellektuellen als auch von den Herrschaftskräften (durch Propagandamitteln) der führenden Nationen Europas, unterstützt wurde. Der Gefühlszustand wird als temporärer, extremer Begeisterungsphänomen, mit allgemeiner Glücksgefühl, geistige Lebensfreude und Hochstimmung charakterisiert und wurde prinzipiell von patriotischer Vermutung und Jubelfeiern verursacht . Die ursprüngliche Hochstimmung zur Zeit der kriegsziehenden Soldaten wurde schließlich mit Schrecken, Trauma und Erschöpfung ersetzt.
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Einzelarbeit von: Alexandra Catrina

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Bei unseren Helden an der Somme   
Filmplakat: Unsere Helden an der Somme

Unsere Helden an der Somme ist ein deutscher, stummer Dokumentarfilm aus dem Jahre 1917, welcher vom Bild- und Filmamt produziert wurde. Der Film wurde für propagandistische Zwecke innerhalb des ersten Weltkrieges genutzt.

Das Medium Film war zur Zeit des ersten Weltkrieges ein noch recht neues Propagandamittel. Im ersten Weltkrieg wurde es erstmals bewusst als Propagandainstrument zur Meinungsbildung eingesetzt. Die Meinungsbeeinflussung orientierte sich hierbei an den jeweiligen Kriegszielen.

Propaganda kam vor allem als Mittel der psychologischen Kriegsführung zum Einsatz. Durch den Einsatz der neuen Medien, sollten so viele Menschen wie möglich erreicht werden. Propagandistische Filme boten hierbei eine Ergänzung zu Karikaturen, Flugblättern, Postkarten und Plakaten. Damit sollten hetzerische Botschaften gegenüber den Feinden verbreitet werden, aber auch zum Durchhalten im Krieg motivieren als auch auf emotionaler Ebene bewegen.
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Einzelarbeit von: Ieva Dremaite

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Antikriegskunst zur Zeit des Ersten Weltkriegs
Egger-Lienz: Die Namenlosen (1916)

Antikriegskunst zur Zeit des Ersten Weltkriegs lehnte sich gegen das damalige Kunstverständnis, welches in stilistische und formalästhetische Kategorien geteilt war, sowie gegen die Kriegseuphorie. Antikriegskünstler setzten sich für eine Auseinandersetzung mit den negativen Folgen des Krieges ein.

Antikriegskunst zur Zeit des Ersten Weltkriegs fand ihren Höhepunkt erst in der Nachkriegszeit bzw. in den 1920er Jahren. Einzelne Künstler wandten sich, meist nach negativen, persönlichen Erfahrungen, gegen den Krieg. Künstler, die dieser Art von Kunst zuzuschreiben sind, wandten sich mit ihren Werken dem Grauen des Krieges zu. Es ging nicht mehr um das Beschönigen des Krieges, sondern um die Verarbeitung des Erlebten und das Aufklären der Menschen über die Konsequenzen des Krieges. Manche der Antikriegskünstler hatten sich freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet, nicht jedoch aus Kampfmotivation, sondern vielmehr, weil sie eine neue Inspirationsquelle suchten. Antikriegskunst war eine Möglichkeit, die erlebten Eindrücke zu verarbeiten. Man wollte nicht ästhetisch schöne Bilder erschaffen, sondern das Grauen so darstellen, wie es vom Künstler erlebt worden war.
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Einzelarbeit von: Magdalena Harmat

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Französische Karikaturen im 1. Weltkrieg
La Baïonnette April 1916

Die Karikatur hatte ab dem 19. Jahrhundert in Frankreich ihre Blütezeit. In den Jahren 1871 bis 1914 erlebte die Witzblatt-Journalistik sowohl in Frankreich als auch in Deutschland einen Aufschwung. Dies erklärt sich durch neue technische Fortschritte wie z.B. den Zwei-, Drei- und Vierfarbdruck, Offsetdruck sowie der Liberalisierung der Pressegesetzgebung (Frankreich 1881). In der damaligen Zeit enthielten historische und politische Karikaturen bestimmte Codes und Symbole und machten dadurch auf bestimmte gesellschaftliche Widersprüche und Mißstände aufmerksam. Zudem spiegelten sie meistens den Zeitgeist wieder, und trugen zu dessen Entstehung bei. Vor allem aber spiegelten Karikaturen den Groll und die Verherrlichung einer Nation wieder.
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Einzelarbeit von: Lynn Hary

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Hurra! Ein Kriegsbilderbuch
Buchcover

Hurra! Ein Kriegsbilderbuch ist der Titel eines Werkes des deutschen Schriftstellers, Illustrators und Werbegrafikers Herbert Rikli (1880-1939). Es erschien 1915 in Stuttgart im Loewes Verlag. In dem Buch thematisiert Rikli das Kriegsgeschehen im 1. Weltkrieg anhand der Geschichte eines kleinen deutschen Jungen namens „Klein Willi“, der für sein Vaterland in den Krieg zieht.
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Einzelarbeit von: Julian Irschara

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Georg Koch (Maler)
Ausritt zur Parforce Jagd - Georg Karl Koch


Georg Koch, auch Georg Karl Koch / Georg Carl Koch oder Karl Georg Koch (* 1857 in Berlin; † 1927/1936) war ein deutscher Maler, Illustrator und Lithograf.

Koch wurde zu Beginn von seinem Vater Carl Koch ausgebildet und studierte anschließend an der Berliner Akademie, bei Steffeck, Meyerheim und Gussow. Mit seinem Werk Waldpartie mit Rehen debütierte Koch 1874 bei der Berlin Akademie Austellung. Anfangs versuchte Koch sich an Panoramen und Dioramen von Leipzig, Berlin, Dresden und auch einigen Städten in Amerika. Später widmete sich hauptsächlich der Tiermalerei, Sportmalerei und der Historienmalerei. 1914 trat er die Nachfolge für Meyerheim als Leiter der für Tiermalerei an der Hochschule der Bildenden Künste in Berlin Charlottenburg an.
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Einzelarbeit von: Sarah Lang

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Die Mediale Darstellung des Giftgasteinsatzes während des Ersten Weltkrieges am Beispiel der 12. Isonzoschlacht
k.u.k. Truppen beim Angriff an der Isonzofront

Im Ersten Weltkrieg wurde, obwohl alle internationalen Großmächte sich mit der Unterzeichnung der Haager Landkriegsordnung im Jahre 1899 auf den Verzicht von chemischen Kampfstoffen im Kriegsfall einverstanden erklärten, Giftgas angewendet. Bereits 1914, kurz nach Beginn des Krieges, wurden erste Versuche mit Reiz- und Giftgasen durchgeführt.
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Einzelarbeit von: Antonia Mak

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Darstellung der Frau in der Kriegspropaganda im 1.WK
Aufforderung an die Frau um den Kauf von Staatsanleihen

Der Erste Weltkrieg war der erste Film- und Medienkrieg der Geschichte. Feindbilder der Gegner spielten eine zentrale Rolle im Krieg, eigene Verluste wurden aber nur selten gezeigt. Ohne die Medienfront konnte dieser Krieg nicht geführt werden.

In der Propaganda im Ersten Weltkrieg wird die Frau als verletzlich, aber gleichzeitig auch als widerstandsfähiger Faktor, für die Partizipation im Krieg porträtiert.
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Einzelarbeit von: Emina Mujagic

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Österreichischer Kino-Wochenbericht vom nördlichen und südlichen Kriegsschauplatz
  
Alexander Joseph "Sascha" Graf Kolowrat-Krakowsky (links) um 1915/1916.

Österreichischer Kino-Wochenbericht vom nördlichen und südlichen Kriegsschauplatz war der Titel einer der ersten veröffentlichten Kriegswochenschauen auf dem österreichischen Markt. Ausgestrahlt wurde der Österreichische Kino-Wochenbericht vom nördlichen und südlichen Kriegsschauplatz unter verschiedenen Namen von 1914 bis 1918.
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Einzelarbeit von: Nina Neuhuber

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Agitprop im Theater
Agitprop-Plakat von Wladimir Wladimirowitsch Majakowski

Agitprop (teils auch Agiprop) ist ein Kunstwort aus den Wörtern Agitation und Propaganda und bezeichnet einen zentralen Begriff der kommunistischen politischen Werbung seit Lenin. Agitprop war zunächst die Kurzform von russisch отдел агитации и пропаганды (otdel agitazii i propagandy, Abteilung für Agitation und Propaganda, 1920 in Sowjetrussland auf allen Ebenen der bolschewistischen Partei etabliert). Agitprop stand später (und steht zum Teil noch) für die Gesamtheit der Vermittlung kommunistischer Politik leninistischer Ausprägung. Der Begriff ist für Leninisten positiv geprägt.
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Einzelarbeit von: Valentina Perillo

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Alexander M. Cay

Alexander M. Cay (geboren Alexander M. Kaiser) war ein österreichischer Grafiker, Zeichner und Karikaturist und wurde 1887 (lt. Femig: 1898) in Wien geboren. Er verstarb im Juni 1971 in Zürich, wo er auch lebte. Er benutzte die Kürzel A.M. Cay jedoch lediglich als Künstlernamen, sein richtiger Name ist Alexander M. Kaiser. Cay veröffentlichte zur Zeit des ersten Weltkrieges einige Plakate, die auch heute noch auf Auktionen verkauft werden und gerne als Beispiel für die damalige Plakatkunst gezeigt werden. Cay illustrierte zudem für die Schweizer Satirezeitschrift Nebelspalter.
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Einzelarbeit von: Annika Katharina Schordie

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Österreichische Kriegsfotografie im Ersten Weltkrieg im Jahr 1914
Abschied eines zur Front abgehenden Landwehr-Ulanen von seinem Kind

Österreichische Kriegsfotografie im Ersten Weltkrieg im Jahr 1914 dokumentiert die Geschehnisse vom Attentat von Sarajevo bis hin zu den ersten Kriegshandlungen in den Monaten Juli bis Dezember 1914. Bilder, die großteils im Osten und Südosten Europas aufgenommen wurden, berichten vom Alltag der österreichisch-ungarischen Soldaten in den Anfängen des Ersten Weltkriegs.
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Einzelarbeit von: Claudia Wagner

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