Benutzer:Jeanpol/IN

Aus Wikiversity
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Inogolstadt-Expertis [1]/

Wintersemester 2012/13[Bearbeiten]

Veranstaltung der Stadt Ingolstadt am 20.02.2013 in der SWH Mittelschule[Bearbeiten]

Tiefere Einblicke in die Stadtgeschichte[Bearbeiten]

Ingolstadt (DK) Gestern Vormittag stellten zehn Schüler der Sir-William-Herschel-Mittelschule, die am Projekt „Ingolstadt Expertise“ teilgenommen hatten, ihre Ergebnisse vor. Initiiert worden war das Projekt von Prof. Jean-Pol Martin von der Freiwilligenagentur.


"Ingolstadt Expertise" (2:29)"Ingolstadt Expertise"teleschau, 20.02.13: An der Sir-William-Herschel-Mittelschule in Ingolstadt haben rund 80-90 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund.


Schüler der Herschel-Mittelschule haben ihr Zertifikat zur Teilnahme an „Ingolstadt Expertise“ erhalten. Zuvor hatten sie die Ergebnisse präsentiert, die sie zusammen mit ihren Mentoren erarbeitet haben. Links Integrationsbeauftragter Christian Lösel - Foto: Rössle Ziel ist es, dass sich Schüler, insbesondere solche mit Migrationshintergrund, stärker mit ihrer Heimatstadt identifizieren, indem sie sich zusammen mit Mentoren Kenntnisse zu zentralen Themen der Stadt erarbeiten. Dazu wurden die Stadthistorie, die Geschichte von Audi und ihre Bedeutung für die Stadt, die Entwicklung der Erdölraffinerien und die Bedeutung des Gießereigeländes behandelt. „Beim Schulprojekt haben wir eine Hilfestellung gegeben, indem wir Kontakte zu den entsprechenden Stellen und Personen geknüpft haben, von denen sich die Schüler ihre Informationen geholt haben“, sagt Ingrid Neureuther, eine Mentorin. „Diese haben wir dann in mehreren Sitzungen besprochen.“ Die Arbeit mit den Jugendlichen bereitete den Mentoren viel Freude, da die Schüler sehr engagiert waren. „Die Chemie hat gestimmt. Es waren alle motiviert und haben toll mitgezogen“, sagt Karin Stromereder, die sich in ihrer Gruppe mit dem Thema „Audi“ befasste. Sie ist begeistert von den Ergebnissen: „Wenn man sich die Vorträge anschaut, kann ich nur sagen, dass alle Teilnehmer eine super Leistung geboten haben und stolz sein können. Man sieht, dass es auch den Schülern Spaß gemacht hat.“ Teilnehmerin Esra Aydin erzählt dazu: „Als Direktor Schels das Projekt vorgestellt hat, war ich erst skeptisch. Aber nach der ersten Sitzung war ich richtig interessiert und wollte weitermachen.“ Es gab nicht nur Zertifikate, die den Schülern zum Abschluss des Projekts vom Integrationsbeauftragten der Verwaltung, Christian Lösel, ausgehändigt wurden, sondern alle Teilnehmer und Mentoren waren noch zu einer kostenlosen Stadtführung eingeladen. Lösel sagt: „Ich finde es wichtig, dass den Jugendlichen ein wenig Heimatkunde beigebracht wird und sie so einen besseren Bezug zu ihrer Stadt bekommen. Die Schüler sollen Ingolstadt nun besser verstehen und vieles mit anderen Augen sehen.“ Mit „Ingolstadt Expertise“ soll ein Schneeballeffekt erreicht werden, denn beim Projekt an der nächsten Schule können die Schüler nun selbst als Mentoren fungieren und ihr neu erworbenes Wissen weitergeben. Teilnehmerin Florentina Osmani: „Ich weiß nun viel mehr über Ingolstadt und finde, dass es eine gute Erfahrung für mich war. Ich freue mich schon auf das kommende Projekt, bei dem ich sicher wieder mitmachen werde.“


Von Julian Scholl

Ingolstadt: "Ingolstadt Expertise": Herschel-Schüler tragen ihre Ergebnisse vor - Lesen Sie mehr auf: http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Ingolstadt-verlinkt-Tiefere-Einblicke-in-die-Stadtgeschichte;art599,2720433#1585366326

Generalprobe für die Veranstaltung am 18.02.2013[Bearbeiten]

Zu der Sitzung ist die Frau Gumplinger eingeladen worden. Alle Schüler und Mentoren waren anwesend.

Einladungen für die Veranstaltug[Bearbeiten]

Eingeladen sind: Herr Mang Leiter der Schulamt und die Schulleiter der Ingolstädter Mittelschulen Interviewpersonen: Frau Müller(Bund der Naturschutz) Frau Harst (Mitarbeiterin der Stadbaurätin. Leider haben beide Interviewpartner aus terminlichen Gründen abgesat.

Protokoll über Gespräch mit Fr. Gumplinger[Bearbeiten]

Veranstalltungstermin am 06.02.ist verschoben. Die Veranstalltung findet am 20.02.2013 statt. Ich habe für den pressekonfrenz den Text verfasst.

Öffizielle Pressebericht der Stadt IngolstadtIntegration[Bearbeiten]

Ingrid Gumplinger, 05.02.2013 / 137 „Ingolstadt Expertise“ Ingolstädter Schüler berichten über ihre Erfahrungen Am Mittwoch, 20. Februar, findet um 11.30 Uhr im Raum 019 der Sir-William-Herschel-Mittelschule eine Veranstaltung zum Thema „Ingolstadt Expertise“ statt.

Dieses Projekt wurde auf Initiative von Prof. Dr. Jean-Pol Martin, Projektleiter der Freiwilligen Agentur, im Frühjahr 2012 ins Leben gerufen und wird von Seiten des Integrationsbeauftragten der Stadt Ingolstadt, Dr. Christian Lösel unterstützt.

Das Ziel des Projekts besteht darin, Schüler mit Migrationshin-tergrund mit Informationen über das Geschehen und aktuelle Themen in Ingolstadt zu versorgen und somit das Interesse für „ihre“ Stadt zu erhöhen. Informationen aus unterschiedlichen Bereichen sollen für die Schüler aufbereitet werden, um ihr Interesse zu wecken. Das in diesem Zusammenhang erworbene Wissen soll zu einer verbesserten Identifikation mit Ingolstadt führen. Die jungen Menschen erhalten so wertvolle Informationen, die sie wiederum an Freunde bzw. Bekannte weiterkommunizieren können. Ein gesteigertes Selbstwertgefühl und Freude an Kom-munikation sind weitere erfreuliche Folgen aus dem Projekt.

Das Ganze funktioniert über ein sogenanntes „Mentoren-System“. Die Mentoren kümmern sich um einzelne Themen und stellen die hierfür erforderlichen Kontakte zu verantwortlichen Personen aus Politik und Wirtschaft her. Die Kinder werden von den Mentoren begleitet und erhalten dementsprechend Unterstützung in unterschiedlichen Bereichen. Als Gesprächspartner stellten sich u. a. Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann, Frau Stadtbaurätin Presslein-Lehle, Stadträtin Angela Wegener-Hüssen und weitere Personen in verantwortlichen Positionen von großen Unternehmen bzw. Institutionen zur Verfügung.

Die Kinder informierten sich über die folgenden Themengebiete:

• Geschichte von Ingolstadt • Bedeutung und Entwicklung der Audi AG • Bedeutung und Entwicklung der Erdölraffinerien • Stadtentwicklung – das Gießereigelände • Die Arbeit des Stadtrates

Von Seiten der Schüler haben sich bisher insgesamt 16 Teil-nehmer in den bereits zwei durchgeführten Projektrunden ge-meldet und haben das Projekt mittlerweile erfolgreich beendet.

Die Jugendlichen der zweiten Runde möchten nun von ihren Erfahrungen aus diesem Projekt berichten und der Öffentlichkeit mitteilen, was sie daraus gelernt haben und wie es in Zukunft weitergehen wird.


Vertreter der Medien sind hierzu herzlich eingeladen.

Modulsitzung am 24.01.2013[Bearbeiten]

Datum: Do. 24.01.2013

Beginn: 14:00 - 16:00 Uhr protokoll: Mojgan

Mentoren:

  1. Mojgan Hajifaraji
  2. Karin Stromreder
  3. Paul Polman

Teilnehmer:

  1. Christina Desbrynin
  2. Angelika Janetzek
  3. Magdalena Kostadinova
  4. Julius Achalz
  5. Dilara
  6. Elif kinilay
  7. Anna Lesauski
  8. Florentina Osmani
  9. Esra Aydin

Die 2 unbehandelten Themen Audi AG und Gießereigelände ist von der jeweiligen Schüler vorgetragen. Der Veranstalltungstermin der von der Stadt Ingolstadt organisiert worden ist, ist am Mi. 06.02.2013. Nach Gespräche mit der Schüler mussten wir festlegen, dass der Termin für die Schülern wegen Prüfung verschieben werden muss.

Protokoll der 3. und 4. Modulsitzung fehlt[Bearbeiten]

Ich war in Urlaub und würde leider in dieser Seit kein Protokoll geführt.

Stadtrundgang mit 10 Klassler der Herschelschule[Bearbeiten]

Datum: Mo.14.01.2012

Protokoll: Mojgan

Mentoren:

  1. Mojgan Hajifaraji
  2. Karin Stromreder

Teilnehmer:

  1. Christina Desbrynin
  2. Angelika Janetzek
  3. Magdalena Kostadinova
  4. Julius Achalz
  5. Dilara
  6. Elif kinilay
  7. Anna Lesauski
  8. Florentina Osmani
  9. Esra Aydin


Das Treffen fand beim Jaen-Pol statt. Aller Schüler außer Yasin waren anwesend. Wir könnten die Frau Karin Stromereder als Mentorin gewinnen. Die Frau Stromereder wird Magdalena und Elif coachan. Außerdem ist eine weitere Schülerin (Dilara) in das Projekt eingestiegen. Nächste Treffen findet am Do. den 24.01.2013 um 14:00 Uhr in der Schule statt. Anschließend dieser Sitzung ist die Stadtführung durchgeführt.

Modulssitzung mit 10 Klassler der Herschelschule[Bearbeiten]

Datum: Mo. 19.11.2012

Beginn: 12.15-14:00 Uhr

Protokoll: Mojgan

Mentoren:

  1. Mojgan Hajifaraji
  2. Paul Polman
  3. Ingrid Neureuther

Teilnehmer:

  1. Christina Desbrynin
  2. Angelika Janetzek
  3. Magdalena Kostadinova
  4. Julius Achalz
  5. Yasin Alperen
  6. Elif kinilay
  7. Anna Lesauski
  8. Florentina Osmani
  9. Esra Aydin

In der 2. Sitzung am Montag den 19.11.2012 würde die Geschichte Ingolstadt von Schülern wiederholt und die Entwicklung der Eroilraffinerie insbesonders Bayeroil-Gelände von Julius und Yasin behandelt.

Modulssitzung mit 10 Klassler der Herschelschule[Bearbeiten]

Datum: Do. 08.11.2012

Beginn: 13.15-15:00 Uhr

Protokoll: Mojgan

Mentoren:

  1. Michael Schels
  2. Mojgan Hajifaraji
  3. Paul Polman
  4. Ingrid Neureuther
  5. Siegfried Bauer

Teilnehmer:

  1. Anna (Teilnahmemöglichkeiten der Bürger an kommunalen Entscheidungen)
  2. Florentina (Teilnahmemöglichkeiten der Bürger an kommunalen Entscheidungen)
  3. Esra (Teilnahmemöglichkeiten der Bürger an kommunalen Entscheidungen)
  4. Christina (Stadtentwicklug am Beispiel des Gießreigeländes)
  5. Angelika (Stadtentwicklug am Beispiel des Gießreigeländes)
  6. Elif (Bedeutung und Entwicklung der Audi AG
  7. Magdalena (Bedeutung und Entwicklung der Audi AG)
  8. Julius (Bedeutung und Enteickulng der ölraffinieren)
  9. Yasin (Bedeutung und Enteickulng der ölraffinieren)

Organisaturisches und Themen verteilung[Bearbeiten]

Wir könnten nach eine Unterbrechung mit der richtige Zielgruppe voll Motiviert am vergangene Donnerstag loslegen. Die 9 SchülerIn sind von der Schulleiter Herr Schels ausgesucht worden. Sie sind sehr aufgeschlossen.

1. Sitzung würde kurz das Modul vorgestellt und die SchülerIn bildeten selbst nach Wünsch 4 Gruppen und anschließend wählten Themen aus.

2. Sitzung findet am Montag den 19.11.12 statt. Wir werden in der Sitzung 2 Themen Entwicklung der Erdoilraffinerie und Entwicklung der Audi AG behandeln. Julius und Yasin Erdoilraffinerie (Bayernoil) Magdelena und Elif Audi AG

3. Sitzung findet am Donnerstag 29.11.2012 statt. In der Sitzung wird Stadt Entwicklung am Beipiel Gießereigelände behanderlt. Christina und Angelika

4. Sitzung findet am Donnerstag 06.12.2012 um 13:15 statt und wird das letzte Thema Stadtrat behandelt. Anna, Florentina und Esra

Geschichte der Stadt Ingolstadt[Bearbeiten]

Protrokoll über Gespräch mit Herr Schells (Rektor der SWH) vom 19.10.2012[Bearbeiten]

Wir erhalten die Möglichkeit, das Modul mit einer Gruppe von 6 bis 8 SchülerInnen durchzuführen. Sie sind in der 10.Klasse, also etwa 15 Jahre alt. Natürlich muss die Struktur des Moduls angepasst werden und es sieht jetzt so aus:

1.Sitzung: Donnerstag, den 8.11.2012, 13:15-14:45Uhr in der Herschelschule. Thema: Aufteilung der Themen und Mentorenzuweisungen - Geschichte von Ingolstadt (Martin)

2.Sitzung: voraussichtlich Montag, den 19.11.2012, 12:15-14:45 Uhr, Herschelschule. 2 Schüler: Erdölraffinerien (Mentorin: Mojgan) - 2 Schüler: Audi (Mentor: Herr Schels)

3.Sitzung: Themen: 2 Schüler: Gießereigelände (Mentoren: Paul bzw Ingrid).

4.Sitzung: Thema: Stadtrat (Mentor: Siegfried).

Diese Struktur ist noch im Stadium des Entwurfs. Feststeht auf jeden Fall der erste Termin am 8.11.2012. An diesem Tag werden die anderen Termine definitiv festgelegt und der Ablauf präzisiert. Die Mentoren dürfen, müssen aber nicht bei den Sitzungen dabei sein. Ihre Aufgabe ist es, den Schülern zu helfen, ihr Thema zu bearbeiten und eventuell Kontakpersonen zu vermitteln.

Modulstreffen am 13.10.2012[Bearbeiten]

Beginn: 10:00 Ende: 12:00 Uhr Protokoll: Mojgan

Teilnehmer

  1. Jean-Pol Martin
  2. Mojgan Hajifaraji
  3. Eugen Kusim
  4. Abdulgader Masri
  5. Ingrid Neureuther
  6. Walther
  7. Sigfried Bauer
  8. Paul Polman

Ablauf der Sitzung:

  • Vorstellungsrunde
  • Vorstellung des Moduls
  • Klärung des Anthropologische Basics
  • Theamen verteilung:

20.10.2012 Jean-Pol: Geschichte der Stadt Ingolstadt

27.10.2012 Sigfried: Staadtrat

03.11.2012 Mojgan Audi und Bayernoil

10.11.2012 Paul Gießereigelände

Protokoll des Treffens am 29.09.2012[Bearbeiten]

Beginn: 09:00 Uhr Ende:10:45 Uhr Protokoll: Mojgan

Anwesend

  1. Jean-Pol
  2. Mojgan
  3. Sigfrid Bauer
  4. Paul

Besprochen würde über gewinnung neue Teilnehmer und Tutoren.

Geplannt würde der Ablauf des Moduls für Wintersemester 2012/13

  • Sa.13.10.2012 Geschichte der Stadt Ingolstadt
  • Sa 20.10.2012 Wiederholung und Organasition
  • Sa.27.10.2012 Entwicklung der Audi AG, Bayernoil
  • Sa.03.11.2012 Stadtentwicklung
  • Sa,10.11.2012 Der Stadtrat

Mentoren:

  1. Mojgan Hajifaraji (Koordination)
  2. Paul Polman
  3. Ingrid Neureuther
  4. Siegfried Bauer
  5. Eugen Kusmin (angefragt)

Teilnehmer:

  1. Laura Rodán-Schneider
  2. Abdelqader Masri
  3. Jeanett(abgesagt)
  4. Robert Zelyk (abgesagt)
  5. Nadine Marhofer (sich nicht mehr gemeldet)
  6. Dittmar Lorenz(sich nicht mehr gemeldet)

Sommersemester 2012[Bearbeiten]

Die 5 Themen des Moduls "Ingolstadt-Expertise"[Bearbeiten]

Anthropologische Basics[Bearbeiten]

Menschenbild[Bearbeiten]

Geschichte der Stadt Ingolstadt[Bearbeiten]

9.Jh.

  • 806 Ingolstadt als Königshof von Karl dem Großen erwähnt.
  • 841 auf Kloster Niederaltaich übertragen

9-13 Jh. Keine urkundliche Erwähnung

13 Jh.

  • 1242 geht über zu Wittelsbacher
  • 1250 Stadtrechte

14 Jh.

  • 1350 Beginn de Stadtvergrößerung
  • 1392 IN wird Hauptstadt von Bayern-Ingolstadt (Stephan Kneissel)

15 Jh.

  • 1413-1447 Ludwig der Gebartete (Bruder von Isabeau de Bavière)
87 Türme - Neues Schloss – Münster – Pfründnerhaus
  • 1447 IN geht an Bayern-Landshut
  • 1472 Hohe Schule Bayerische Universität bis 1800 (338 Jahre):

Humanismus und Reformation Handelszentrum (Salz, Wein)

16 Jh

  • 1520: Gegenreformation: Johannes Eck
  • 1537: Landesfestung (für 400 Jahre)
  • 1546: Schmakaldischer Krieg (Karl V)
  • 1549: Jesuitenkolleg in IN (Petrus Canisius)

17 Jh

  • 1632 Gustav Adolph belagert die Stadt – Tilly stirbt – IN als einzige
Festung in Bayern nicht erobert
  • 1654-1662 Weiterer Ausbau der Festung

18 Jh

  • 1723 Einrichtung der medizinischen Fakultät: europaweite Bedeutung
  • 1746-1773 Der Aufklärer Ickstatt in IN
  • 1776 Illuminatenorden bis 1786
  • 1773 Jesuitenkolleg geschlossen

19 Jh

  • 1800 Uni wird nach Landshut verlegt
Festung wird auf Napoleons Geheiß zerstört
Bevölkerung von 8000 auf 4600 reduziert
  • 1828 Ludwig I bestimmt IN als Ort der Landesfestung
  • 1861: 7.193 Zivile, 12.750 Soldaten
  • 1867 Eisenbahnanschluss
Industrialisierung: Rüstungsbetriebe – Königlich Bayerische Geschützgießerei

20 Jh

  • 1914-1918 IN mit 40.000 Soldaten belegt
Kriegsgefangene – Lazarett
Kriegsindustrie umgewidmet: Spinnereimaschinenbau
  • 1929 Wirtschaftskrise (60% Arbeiter entlassen)
  • 1937 Status als Festung aberkannt -> die Stadt kann expandieren in Süden und Osten
  • 1945 Union-AG richtet Ersatzlager ein (von Zwickau/Chemitz/Zschopau) nach IN verlagert
  • 1949 Erste Lastwagen (DKW) laufen in IN an: IN wird zur Stadt des Automobils
  • 1950 Aus Chemnitz kommt Schubert und Salzer (Spinnereimaschinen)
  • 1960 Erdölindustrie: 3 Raffinerien werden in IN angesiedelt: Bayernoil, Petroplus, Shell, Esso
  • 1989 IN wieder Universitätsstadt und jüngste Großstadt Deutschlands
  • 1992 Landesgartenschau

Stadtrat: Interviwe mit OB[Bearbeiten]

Fragen an den OB und Antworten


Audi AG[Bearbeiten]

Die vier Ringe sind ihr Zeichen und symbolisieren seit 1932 den Zusammenschlus von Horch, Wanderer, Audi, DKW. Zusammen ergeben sie die heutige Audi AG. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die in der sowjetischen Besetzungszone gelegene Auto Union AG enteignet.

Geschichte[Bearbeiten]

  • 1909: Gründung Audi AG durch August Horch
Lateinische Übersetzung seines Namens Audi (audire = hören, horchen) nannte.
  • 1910: verlässt erste Audi das Werk
  • 1928: Übernahme von Audi durch DKW
  • 1932: Fusion zur Auto Union AG (Horch, Wanderer, DKW, Audi) in Chemnitz
Alle vier haben zuerst Motoräder und später Autos produziert.
  • 1949: Gründung der Auto Union GmbH in Ingolstadt
Der Neubeginn im Westen erfolgte am 3. September 1949, die die Tradition der vier Ringe fortführte.
  • 1966: wird Auto Union GmbH zu 100% VW Tochter
  • 1969: Fusion zur NSU Auto Union AG
  • 1985: Audi AG und Hauptsitz in Ingolstadt
Audi AG baut an seinem Hauptsitz Automobile der Modellreihen Audi A3, A4, A5, Audi Q5 sowie den Audi TT in Produktionsverband mit Audi Hungaria.
  • 1993: Audi AG in Ungarn (TT, Motorenbau)
  • 2013: neues Werk in Münchsmünster (Karosserieteile und Fahrwerkkomponenten)
  • 2016: neues Werk in Mexiko

Zahl der Mitarbeiter[Bearbeiten]

  • Mitarbeiterzahl weltweit: 63.839 (Stand: 31.12.2011)
  • Mitarbeiterzahl in Deutschland: ca. 46000
  • Mitarbeiterzahl in Ingolstadt: ca. 34000
Auf eine Fläche von mehr als zwei Quardratkilometer und mehr als 600.000 gefertigte Automobile pro Jahr.

Produktionsstandorte[Bearbeiten]

Der Audi-Konzern produziert - neben den deutschen Werken Ingolstadt und Neckarsulm, Györ (Ungarn), Changchun (China), Brüssel (Belgien), Aurangabad (Indien), Bratislava (Slowakei), Martorell (Spanien). Insgesamt ist das Unternehmen in mehr als 100 Märkte weltweit tätig.

Aktien[Bearbeiten]

99,55% VW Besitz, 0,45% Streubesitz

Erdölraffinerien, Schwerpunkt: Bayernoil[Bearbeiten]

Bayernoilraffinerie Ingolstadt

Geschichte[Bearbeiten]

  • 1959: Beschluss zum Pipelinebau Genua-Ingolstadt
  • 1962: Baubeginn der Erdölraffinerie Ingolstadt (ERIAG)
  • 1965: Inbetriebnahme als ERIAG-Raffinerie in Ingolstadt
  • 1985: Technischer Raffinerieverbund Vohburg / Ingolstadt mit Bildung der RVI in 1989
  • 1998: BAYERNOIL – Verbund der drei Raffinerien, Ingolstadt / Vohburg / Neustadt
  • 2005: Beschluss zur Stilllegung des Standortes Ingolstadt
  • 2008: Außerbetriebnahme der Raffinerieanlagen in Ingolstadt

Bau und Betrieb[Bearbeiten]

Die Raffinerien im Raum Ingolstadt trugen maßgeblich zum Wirtschaftswachstum des Freistaates Bayern bei, der bis Mitte der 1960er Jahre vom „revierfernen“ Energieträger Kohle abhängig war. Ausgangspunkt der Ansiedlung der Ölindustrie war die gemeinsame Entscheidung des Freistaats Bayern und der italienischen Erdölgesellschaft ENI (Agip), den süddeutschen Markt mit einer Ölpipeline von der Adria zu erschließen. Ingolstadt wurde, aufgrund der zentralen Lage in Bayern, als Endpunkt gewählt. Gegründet als ENI-Tochtergesellschaft „Erdölraffinerie Ingolstadt AG (ERIAG)“, wurde die Anlage im Laufe mehrerer Zusammenschlüsse mit den Raffinerien in Vohburg und Neustadt an der Donau in den Raffinerieverbund BAYERNOIL überführt. Die drei Raffinerien waren durch Pipelines verbunden und technisch vollständig zu einem einzigen Herstellungsbetrieb integriert.

Schließung[Bearbeiten]

Aufgrund geänderter Marktbedingungen wurde 2005 von BAYERNOIL die Schließung des Standorts Ingolstadt bei Ausbau der Standorte Vohburg und Neustadt im Rahmen des „ISAR“-Programms mit einem Investitionsprogramm von rund 590 Mio. Euro beschlossen. Bereits ab 2006 wurden insbesondere umwelttechnische Aspekte und Fragen der Standortentwicklung untersucht, um im Sinne eines „Flächenrecyclings“ die künftige Nachnutzung des Areals, im Dialog mit der Stadt Ingolstadt, vorzubereiten. So konnte bereits Mitte 2010 – weniger als zwei Jahre nach der Stilllegung – der Audi-Sportpark als erste Neuansiedlung erfolgreich eröffnet werden.

Funktionsweise einer Raffinerie[Bearbeiten]

Wörtlich kann „raffinieren“ mit verfeinern, veredeln übersetzt werden. Die komplexen Produktionsprozesse laufen rund um die Uhr und werden in einer Messwarte in jedem Betriebsteil von qualifizierten Mitarbeitern automatisch gesteuert und überwacht.

Herkunft des Rohöls[Bearbeiten]

Westafrika ehem. GUS-Staaten Nordsee und Übrige Nordafrika

Rückbau der Stahlklosse[Bearbeiten]

Eine besondere Herausforderung stellt die Demontage der Prozessanlagen und der 85 Stahltanks dar, in denen die unterschiedlichen Mineralölprodukte gelagert wurden. Die bis zu 115.000 m3 großen Tanks werden von Restinhaltsstoffen befreit, anschließend scheibenweise auf geschweißt, per Seilbagger abgebaut und auf dem Boden weiter zerkleinert, bevor sie als Rohstoff in die Wiederverwertung gehen. Wie der Stahl werden auch fast alle anderen mineralischen Materialien aus dem Rückbau wiederverwertet. So wurden hierbei beispielsweise über 10.000 m3 Betonabbruch direkt vor Ort aufgearbeitet und beim Bau eines neuen Fußball-Stadions eingesetzt.

Chronik des Rückbaues[Bearbeiten]

  • 2008: Außerbetriebnahme der Anlage im August
  • 2008: Rückbau und Entsorgung des Stammgleises
  • 2008-09: Rückbau, Bodensanierung und Entsorgung des Verladebahnhofes mit Ausziehgleis, HS Tanklager und LPG Verladung
  • 2009-10: Rückbau, Bodensanierung und Entsorgung im Bereich der Erweiterungsfläche für Zufahrtsstraße und Gewerbegebiet
  • 2010-11: Teilrückbau der Tankfelder entlang der Eriagstraße (15 Tanks)
  • 2011-12: Rückbau restlicher Tanklager (insg. 55 Tanks auf ca. 287.500 m2 Grundstücksfläche)
  • 2011-12: Reinigung / Stillegung, Demontage und Rückbau der Prozessanlage

Gießereigelände[Bearbeiten]

Die Projekte auf dem Gießereigelände im Deteil

  • Das Kongresszentrum
Die gesammtnutzfläche beträgt 6300 Quadratmeter, wobei ein großer Saal (1500 qm) für etwa 1400 Menschen und mehrere kleinere Tagungsräume für 75 bis 500 Teilnehmer entstanden. Zielgruppe sind die Anbieter von Tagungen, Präsentatioen und Messen sowie Kulturveranstalter.
  • Das Kongresshotel
Die Zielgröße nennt 180 bis 200 Zimmer und damit rund 400 Betten.

Vorbereitung für das Gespräch mit Herrn Dr. Schönauer im Armeemuseum Am Mittwoch den 18. April 2012

Wir, Ingrid Neureuther und Paul Polman Mitglieder der Gruppe „Ingolstadt Expertise“, wollen uns vertiefen in einige aktuelle und interessante Projekte Ingolstadts. vorläufig sieben Personen unter Leitung von Prof. Jean-Pol Martin) Erste Frage, wie viel Zeit haben sie für uns? „Ingolstadt Expertise“ (Sachverständige Begutachtung) bedeutet: wir wollen die Bürger bekannt machen mit der Geschichte, wichtigen Entwicklungen und der Zukunft der Stadt. Damit kann man dann selbst eine eigene Meinung bekommen und hat ein besseres Verständnis für die Stadtpolitik. Unsere Zielgruppe sind alle Bürger der Stadt, insbesondere Jugendliche mit Migrationshintergrund. Wir möchten uns vertiefen in das Projekt Gießereigelände. Andere Mitglieder von dem Modul (Einheit) „Ingolstadt Expertise“ beschäftigen sich z.B. mit dem ehemaligen Bayernölgelände, Stadtrat, Stadtgeschichte und Audi. Unsere Gruppe will dann die Zielgruppe informieren über unsere Stadt und wie wichtig und interessant es ist hier zu wohnen und zu leben. Und natürlich wie man an kommunalen Entscheidungen teilnehmen kann. In Dezember 2012 wird eine Tagung organisiert, wo wir als Gruppe unsere Projekte in Workshops präsentieren. Wir haben uns schon vertieft in unser Projekt „Gießereigelände“. Wichtig dabei ist die Geschichte, das Entstehen, wie es sich entwickelt hat und das Wichtigste natürlich, wie es weitergeht und was es für die Zukunft für Ingolstadt bedeutet. Zuerst habe ich mich mit Frau Presslein-Lehle über die Zukunftspläne unterhalten. Über die Geschichte hat sie uns zu Ihnen verwiesen, weil Sie da natürlich am besten informiert sind. Übers Internet haben wir eine Übersicht gefunden über das Entstehen und Aufhören der Aktivitäten auf dem Gießereigelände. Also jetzt unsere Fragen, oder hat Ingrid noch etwas dazu zu fügen?

Was ist die Geschichte von dem Gießereigelände? (Können Sie uns diese Daten erklären und eventuell erweitern.)

1885 Gründung der Militärbetriebe „ Kgl. Bayer. Hauptlaboratorium“ sowie „Kgl. Bayer. Geschützgießerei und Geschoßfabrik“ in Ingolstadt. Zuständig für die Herstellung von Munition für Handwaffen und kleinere Geschütze für die Kgl. Bayer. Armee. Und dem Königlich Bayerischen Kriegsministerium unterstellt.

1920 Das Hauptlaboratorium. und Geschützgießereien werden in die neu gegründete „Deutsche Werke AG“ eingegliedert. Man stellt auf zivile Produktion wie Guß- und Stapelarmaturen, dann auch auf Spinnereimaschinen um. Keine Munition mehr?

1925 Umfirmierung der „Deutsche Werke AG“ in “ Deutsche Spinnereimaschinenbau AG Ingolstadt“ (DESPAG)

1938 Die „Schubert & Salzer Maschinenfabrik AG“ in Chemnitz erwirbt die Aktienmehrheit der DESPAG in Ingolstadt. Die Firmenbezeichnung in Ingolstadt lautet ab jetzt „Deutsche Spinnereimaschinenbau AG, Niederlassung der Schubert & Salzer Maschinenfabrik AG“

1945 Nach dem 2. Weltkrieg Enteignung von Schubert & Salzer in Chemnitz zugunsten des Landes Sachsen (DDR). Der Firmensitz von Schubert & Salzer wird von Chemnitz nach Ingolstadt verlagert.

1987 Die „Rieter Holding Maschinenfabrik AG" aus Winterthur/Schweiz erwirbt die Aktienmehrheit der Schubert & Salzer.

1990 Die Guß- und Armaturenbereiche werden ausgegliedert und verselbstständigt.

1991 Die Schubert & Salzer Firmengruppe erwirbt die Sphärogießerei der GISAG AG in Leipzig und die Feingusswerk Lobenstein GmbH in Thüringen

1993 Produktion wird von Ingolstadt teilweise verlegt nach Leipzig und Thüringen. Teile der Ingolstädter Gießerei werden deshalb geschlossen.

1994 Die Eisenwerk Erla GmbH in Sachsen wird erworben.

1995 Die verbleibenden Gießereiaktivitäten in Ingolstadt werden nach Erla in Sachsen verlagert.

1996 Alle angemieteten Gebäude in Ingolstadt werden aufgegeben. Von wem gemietet? Platte Grond Gelände? Overige Dokumente Gehörte FH auch zum Gießereigelände? Villa (gebaut für Direktion Gießerei) gekauft vom Fachhochschule??

Jetzt hat Ingrid noch einige Fragen:

  • Kavalier Dallwigk
  • Mauer
  • Wasserturm
  • Eselsbastei

GESPRÄCH MIT HERRN DR: SCHÖNAUER STADTHEIMATPFLEGER INGOLSTADT Mittwoch den 18. April 2012 Ingrid Neureuther und Paul Polman, Teilnehmer der Modul „Ingolstadt Expertise“ Unser Projekt: Gießereigelände

Um 09.00 Uhr wurden wir sehr gastfreundlich von Herrn Dr. Schönauer in seinem Büro im „Neuen Schloss“ empfangen. Er hat für uns unbeschränkt die Zeit reserviert und erst um 10.30 Uhr haben wir uns von ihm verabschiedet. Als wir Herrn Dr.Schönauer unser Modul erklärten und sagten, dass wir es wahrscheinlich am Tag der Migranten auch vorstellen würden, war er ganz begeistert. Vor allem, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund einbezogen werden sollen findet er super. Er machte sogar den Vorschlag, das Treffen im Fahnensaal zu halten, wenn alle Umstände passen sollten. Ganz ausführlich hat Herr Dr. Schönauer uns die Geschichte von Ingolstadt erklärt, insbesondere die Verteidigungswerke und was davon noch übrig geblieben ist. Um über die Entstehung des Gießereigeländes mehr zu erfahren, hat er uns empfohlen Kontakt mit Herrn Erich Maßl, Stielerstraße 3 in Ingolstadt. Tel. 56 53 3 auf zu nehmen. (Inzwischen einen Termin gemacht für 19.04.2012 um 14.00 Uhr.) Ingrid fragte Herrn Dr. Schönauer, wie man seine Funktion bezeichnet. Antwort: Sein Titel ist „Stadtheimatpfleger.“ Dieses Amt ist wichtig, damit kulturelles Erbe bewahrt bleibt. Er (Denkmalamt) muss bei allen Dingen informiert und gehört werden, doch entscheiden kann nicht er, sondern der Stadtrat. Frage: Herr Schönauer, wie stehen Sie zu den Plänen zum Gießereigelände insgesamt? Antwort: Die Bebauung findet er grundsätzlich gut. Obwohl natürlich die Höhe des Hotels in Relation zum Schloss akzeptabel sein muss. Frage: Was sagen Sie zu den Architektenentwürfen für das Museum für konkrete Kunst? Antwort: Er findet den Hamburger und auch den Wiener Entwurf gut. Aber jeder Entwurf hat Vorteile, aber auch Nachteile. Letztendlich wäre ihm jeder von beiden recht. Frage: Was haben Sie aus der Sicht des Heimatpflegers mit den Resten der Eselsbastei vor? Antwort: Er ist damit einverstanden, dass die Reste freigelegt und sichtbar gemacht werden. (Dort wurde Feldherr Tilly im Frühjahr 1632 im Kampf gegen den Schwedenkönig Gustav Adolf so schwer verletzt, dass er kurz darauf an den Folgen seiner Verwundungen starb.) Frage: Wie möchten Sie aus der Sicht des Stadtheimatpflegers das Kavalier Dallwigk sehen? (Europäisches Donaumuseum) Antwort: Eigentlich wäre sein Wunsch gewesen, das Museum für Konkrete Kunst dort unterzubringen. Doch weil es schon beschlossen ist, muss man sich damit abfinden. Aber das Kavalier Dallwigk als Donaumuseum zu nutzen hält er für keine gute Idee. Es fehle einfach an wichtigen und interessanten Ausstellungsstücken. (1848-1885 als Wehranlage genutzt, danach als königliche Geschützgießerei und Geschossfabrik genutzt. – wichtiges Denkmal des Industriezeitalters in Ingolstadt) Frage: Und wie würden Sie den Wasserturm am liebsten nutzen? (gebaut 1916/17) Antwort: Da hat er sich noch keine konkreten Gedanken gemacht. Frage: Die Grünen und die ÖDP wollen den obersten bayerischen Denkmalschützer Egon Greipl nach Ingolstadt einladen. Befürworten Sie dieses Vorhaben? Antwort: Natürlich ist auch er dafür, denn das Gießereigelände wird auch als Filetstück Europas bezeichnet.

Zum Schluss ist noch ein Foto von uns drei gemacht.

Inzwischen einen Termin mit Frau Harst (Mitarbeiterin von Frau Presslein-Lehle) vom Baubüro gemacht für Montag den 23. April 2012 um 14.30 Uhr. Dieser Termin wurde aauf den 2. Mai 2012, um 15.00 Uhr verschoben.

GESPRÄCH MIT HERR ERICH MAßL, GIEßEREIGELÄNDE INGOLSTADT. Donnerstag, den 19. April 2012 Ingrid Neureuther und Paul Polman Teilnehmer der Modul „Ingolstadt Expertise“ Unser Projekt: Gießereigelände

Um 14.00 Uhr haben wir uns, wie vereinbart, bei Herrn Maßl in der Stielerstraße 3 in Ingolstadt gemeldet. Ein 84 jähriger, freundlicher Mann, der uns begeistert über sein Leben in der Gießerei erzählt hat. Während seines Studiums, 1948, war er als Praktikant bei der Gießerei beschäftigt. Seit 1954 war er als Ingenieur in fast allen Abteilungen beschäftigt. 1989 ging er in Rente und war in der ersten Zeit danach noch tätig als Begleiter bei Betriebsführungen für Gäste der Gießerei. Auf Wunsch der damaligen Betriebsleitung hat er 1990 mit seinem Buch „110 Jahre Ingolstädter Gießereigeschichte“ begonnen. Herausgegeben wurde es 1996.

Er hat uns folgendes über die Geschichte der Gießerei erzählt: Im Mittelalter gab es in Bayern viele selbständige Schmieden, die Kanonen und Wappen herstellten. 1537 wurde Ingolstadt bayerische Landesfestung. Ursprünglich wurden die meisten Waffen für die Kgl. Bayerische Armee in München und Augsburg produziert.

1885 wurden die Militärbetriebe „ Kgl. Bayer. Hauptlaboratorium“ sowie die „Kgl. Bayer. Geschützgießerei und Geschoßfabrik“ in Ingolstadt gegründet. Zuständig für die Herstellung von Munition für Handwaffen und kleinere Geschütze für die Kgl. Bayer. Armee. Die Militärbetriebe waren dem Königlich Bayerischen Kriegsministerium unterstellt. Zulieferer für die Munition war die Pulverfabrik in Ebenhausen. Das ganze Gelände, von dem damals die Rede war und außerhalb der Stadtmauer lag, ist das Gebiet (siehe Karte) zwischen Roßmühlstraße, Kavalier Heydeck, Östliche Ringstraße, Eisenbahn entlang und Schloßlände. Also auch das Gebiet, wo jetzt die Fachhochschule ist und welche nun erweitert wird. Kavalier Dallwigk gehörte auch zum Gelände der Gießerei. Die Gießerei hat 1916 einen Wasserturm bauen lassen (zwei Behälter mit Gesamtinhalt von ca. 600 m3) und bezog das Wasser dafür aus der Donau. Das Wasser wurde nur benutzt für die Produktion. Es war kein Trinkwasser und nicht angeschlossen an das Wasserleitungsnetz der Stadt.

Bis zum ersten Weltkrieg war die Gießerei in Betrieb als Geschoß- und Munitionsfabrik.

1920 wurde das Hauptlaboratorium und Geschützgießerei in die neu gegründete „Deutsche Werke AG“ eingegliedert. Man stellt auf zivile Produktion wie Guss- und Stapelarmaturen, dann auch auf Spinnereimaschinen um. „Deutsche Werke“ hatte verschiedene Abteilungen, u.a. für Schiffsbau, Maschinenbau und ????

1925 wurde die „Deutsche Werke AG“ in “Deutsche Spinnereimaschinenbau AG Ingolstadt“ (DESPAG) umbenannt.

1938 erwirbt die „Schubert & Salzer Maschinenfabrik AG“ in Chemnitz, die Aktienmehrheit der DESPAG in Ingolstadt. Die Firmenbezeichnung in Ingolstadt lautet ab jetzt „Deutsche Spinnereimaschinenbau AG, Niederlassung der Schubert & Salzer Maschinenfabrik AG“

1945, nach dem 2. Weltkrieg Enteignung von Schubert & Salzer in Chemnitz zugunsten des Landes Sachsen (DDR). Der Firmensitz von Schubert & Salzer wird von Chemnitz nach Ingolstadt verlagert. 1987 erwirbt die „Rieter Holding Maschinenfabrik AG" aus Winterthur/Schweiz die Aktienmehrheit der Schubert & Salzer AG.

1990 werden die Guss- und Armaturenbereiche ausgegliedert und verselbstständigt.

1991 erwirbt die Schubert & Salzer Firmengruppe die Sphärogießerei der GISAG AG in Leipzig und die Feingusswerk Lobenstein GmbH in Thüringen.

1993 wird die Produktion von Ingolstadt teilweise nach Leipzig und Thüringen verlegt. Teile der Ingolstädter Gießerei werden deshalb geschlossen und verschiedene Gebäude abgerissen.

1994 wird die Eisenwerk Erla GmbH in Sachsen erworben.

1995 werden die noch verbliebenen Gießereiaktivitäten von Ingolstadt nach einem Neubau in Erla in Sachsen verlagert. Obwohl die Gießerei sehr viel investiert hat in Umweltschutzmaßnahmen, z.B. ca. 20% von das gesamte Energieverbrauch wurde benutzt für Umweltschutz, hat man doch die Entscheidung getroffen, alles nach Ostdeutschland zu verlagern. Man sagte damals: „Aufbau Ost, Abbau West“ und die Stadt war froh, dass das Gießereigelände frei wurde.

1996 werden alle angemieteten Gebäude in Ingolstadt aufgegeben. Und beinahe alle restlichen Gebäude wurden abgerissen. Die Stadt Ingolstadt kauft das Gelände von Rieter ?? Das Gebäude, links von der Fachhochschule (Esplanade Nr. 10) wurde nach dem zweiten Weltkrieg von der Auto Union benutzt als Labor.

Das Gebäude, wo man jetzt Das Museum für Konkrete Kunst und Design plant, war bis 1920 Bearbeitungswerkstatt für Kanonen. Danach wurden hier Spinnereimaschinen produziert.

Herr Maßl könnte sich z.B. den Wasserturm sehr gut als Aussichtsturm mit Gastronomiebetrieb vorstellen. Denn man kann von dort bei schönem Wetter bis ins Gebirge schauen. Außerdem wäre ein Aufzug leicht machbar.

Um 1995 waren Gespräche bei der Stadt vorhanden, auf dem Gießereigelände einen Kinokomplex und Wohnungen zu errichten. Kurze Zeit später hörte man nichts mehr davon.

Zum Schluss Herrn Maßls Vorstellungen von den jetzigen Plänen zum Gießereigelände: Neben der Fachhochschule halte ich die Audi Akademie und die Tiefgarage für richtig. Statt eines Hotels würde ich es besser finden einen Campus (Collegegelände) für die Studenten zu errichten.

Sommersemester 2012[Bearbeiten]

Protokoll des Treffens am 21.07.2012[Bearbeiten]

Anwesend: Ingrid, Mojgan, Jean-Pol

Beginn: 10:00Uhr Ende: 11:00Uhr

Protokoll: Jean-Pol

  1. Vier Zertifikate liegen beim Herrn Lösel aus (Paul, Ingrid, Eduard, Mojgan). Eugen und Senem erhalten Zertifikate nur von mir unterschrieben mit Papier der Freiwilligen Agentur.
  2. Die Zielgruppe des nächsten Durchgangs im Oktober/November 2012: Versuchen 4 Senioren zu gewinnen, die später als Mentoren arbeiten werden. Versuchen, über die Kursleiterinnen der Integrationskurse mindestens 4 "Migranten" zu bekommen. Ansonsten wird die von Herrn Lösel unterstützte Werbeaktion sicherlich Früchte tragen. Man wird auch Parteien ansprechen und fragen, ob sie ihren Neuzugängen den Besuch des Kurses empfehlen können.
  3. Die Betreuung der nächsten Teilnehmer wird von Mojgan, Ingrid und Paul übernommen. Wir freuen uns, wenn auch Eugen als Tutor einsteigen kann. Jeder Tutor berät eine Gruppe, die das Spezialthema des Tutors behandelt, z.B. Ingrid das Thema Gießereigelände, Mojgan das Thema Bayernoil, Paul die Themen Bayernoil und Gießereigelände, Eugen das Thema Audi.

Zertifikate[Bearbeiten]

Senem Doganoglu[Bearbeiten]

  1. Deckblatt 1/2
  2. Thema: Stadtrat
  3. Interviewpartner: Oberbürgermeister [2]
  4. Dokumentation:

Mojgan Hajifaraji[Bearbeiten]

  1. Deckblatt 1/2
  2. Thema: Bayernoil
  3. Interviewpartner: Stadträtin [http://jeanpol.wordpress.com/2012/04/25/mojgan-und-paul-mit-stadtratin-angelika-wegener-hussen/Fotos Herr Michael Raue Geschäftsführer der Bayernoil, Dr. Neo´ Prokurist Arcadis
  4. Dokumentation:

Raffinerien in Bayern[Bearbeiten]

Ingolstadt und seine Umgebung sind in Ölindustrie ein wichtiges Zentrum der Erdölindustrie. Neben Burghausen ist es das zweitgrößte in Bayern und versorgt den Freistaat Bayern mit 2/3 aller Mineralölprodukte. Im Jahr 1965 wurde die Erdölraffinerie Ingolstadt (ERIAG) im Südosten der Stadt sowie zwei weitere Raffinieren (BP Raffinerien Vohburg im Jahr 1967 und Erdölraffinerie Neustadt GmbH & Co. Im Jahr 1964) errichtet.

Der Bau der Raffinerie, dem Grundstein des Raffineriezentrums Ingolstadt, geht zurück auf eine Initiative von Enrico Mattei, dem ersten Präsidenten des italienischen ENI-Konzerns, und Dr. Otto Schedl, dem ehemaligen bayerischen Wirtschaftsminister. Mattei hatte bereits 1959 die Idee einer alpenquerenden Rohölpipeline und einer Raffinerie in Bayern. Die ENI sicherte sich als erste ein geeignetes Grundstück am Stadtrand von Ingolstadt mit dem Ziel, die Energieversorgung im kohlearmen und „revierfernen“ Freistaat Bayern langfristig auf eine neue, kostengünstigere Basis zu stellen.

Die Entwicklung der ölverarbeitenden Industrie, die unter anderem zu Überkapazitäten in Europa geführt hat, wirkt sich auch auf den Raffineriestandort Ingolstadt aus. Im Jahr 1989 schlossen sich die ERIAG und die BP Raffinerie Bayern zur RVI(Raffineriegesellschaft Vohburg/Ingolstadt mbH) zusammen. 1998 wurde dieser Verbund um die ERN in Neustadt unter dem Dach der BAYERNOIL erweitert.

Nach den Stilllegungen der Raffinerien von Shell (1982) und BAYERNOIL(2008) ist nur noch eine Anlage im Nordosten der Stadt verblieben. Diese war in Besitz von Esso, bis sie im Jahr 2007 durch die Schweizer Mineralölgesellschaft Petroplus erworben wurde. Nachdem die Betreibergesellschaft im Januar 2012 Insolvenz anmelden musste, wurde die Raffinerie im Mai 2012 vom Rohstoffhändler Gunvor übernommen.

Historie der BAYERNOIL-Raffinerie Ingolstadt[Bearbeiten]

  • 1959: Beschluss zum Pipelinebau Genua-Ingolstadt
  • 1962: Baubeginn der Erdölraffinerie Ingolstadt (ERIAG)
  • 1965: Inbetriebnahme als ERIAG-Raffinerie in Ingolstadt
  • 1985: Technischer Raffinerieverbund Vohburg / Ingolstadt mit Bildung der RVI in 1989
  • 1998: BAYERNOIL – Verbund der drei Raffinerien, Ingolstadt / Vohburg / Neustadt
  • 2005: Beschluss zur Stilllegung des Standortes Ingolstadt
  • 2008: Außerbetriebnahme der Raffinerieanlagen in Ingolstadt

Stilllegung und Rückbau der Raffinerie Ingolstadt[Bearbeiten]

Nach der Stilllegung der Raffinerie im Jahr 2008 und dem Beginn des Rückbaus entstanden bereits ab 2009 im Süden des Geländes der Audi-Sportpark und ein neues Gewerbegebiet, erschlossen über einen vierspurigen Ringschluss der Eriagstraße zur Manchinger Straße. Auf den restlichen 75 Hektar des Areals eine Fläche so groß wie die gesamte Ingolstädter Altstadt, jenseits der neuen Straße, werden seit Sommer 2011 durch BAYERNOIL die restlichen Tanks und die Prozessanlagen zurückgebaut, um auch diesen Teil des Geländes für neue Nutzungen bereit zu stellen.

Neue Chancen für Ingolstadt und Umgebung[Bearbeiten]

Für die Stadt Ingolstadt eröffnen sich durch die Nutzung des geräumten Raffineriegeländes neue Entwicklungspotenziale. Für einen Teil des BAYERNOIL-Geländes hat die Stadt bereits einen Bebauungsplanentwurf veröffentlicht, der eine künftige Nutzung als Sportpark vorsieht. Ein weiterer Teil soll zur Arrondierung des Gewerbegebietes an der Eriagstraße genutzt werden. Über die Nutzung der übrigen Fläche die Stadt Ingolstadt und BAYERNOIL eine städtebauliche Zielvereinbarung über die künftige Nutzung an.

Welche Nutzungen sich für Ingolstadt und das BAYERNOIL-gelände als sinnvoll und nachhaltig erweisen, war die Frage, mit der sich im vergangenen Jahr Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner aus ganz Europa im Rahmen des Städtebauwettbewerbs EUROPAN11 beschäftigten. Unter dem Titel „vom Brachland zu städtischem Leben“ waren sie aufgerufen, Ideen zur Nutzung, Gestaltung und Einbindung des ehemaligen BAYERNOIL-geländes zu entwickeln.

Der Städtebauwettbewerb EUROPAN wird alle zwei Jahre ausgelobt. Er richtet sich an Städte, die innovationsreiche architektonische und urbane Lösungen für ihre Entwicklung suchen. Teilnehmen können junge Architekten und Stadtplaner bis 40 Jahre. Im Rahmen des in diesem Jahr durchgeführten Wettbewerbs EUROPAN11 standen 50 Standorte auf dem ganzen Kontinent zur Auswahl.

Ingolstadt erfreute sich dabei eines großen Interesses: mit 51 eingereichten Arbeiten für das BAYERNOIL-gelände lag Ingolstadt unter den vier ins Rennen gegangen deutschen Städten vorne und auch Europaweit auf einem Spitzenplatz. Gründe für die Attraktivität der Ingolstädter Wettbewerbsaufgabe waren, neben der Größe des Wettbewerbsgeländes und seiner Interessanten Lage im Schnittpunkt von Gewerbegebiet, Sportpark und Naturraum, nicht zuletzt auch die außergewöhnlichen, die Phantasie der Architekten beflügelnden Struktur aus Tanks- und Prozzesanlagen.

Die eingereichten Arbeiten wurden in einem zweistufigen Jurierungsprozess bewertet. In einer ersten Runde waren durch eine Fachkommission unter Beteiligung von Stadt Ingolstadt und BAYERNOIL, acht Arbeiten ausgewählt worden. Als Sieger wurde durch die Jury der Wettbewerbsbeitrag „Ammerang“ am 15.12.2011 gekürt.

Der Entwurf der Sieger Architekten wissenschaftliche Mitarbeiter der TU München zeichnet eine Mischnutzung aus Bildung (im Norden), Gewerbe (im Westen), und Freizeitnutzung (am Sportpark) vor; mit dazwischen gelegenen Wohngebieten und verbunden durch ein großzugiges Landschaftsband.

Am 09.05.2012 fand die Eröffnung der Ausstellung statt. Die Wettbewerbsergebnisse, sowie der Siegerentwurf wurden im ehemaligen Verwaltungsgebäude auf dem Gelände der BAYERNOIL der Öffentlichkeit präsentiert.

Eduard Klötzl[Bearbeiten]

  1. Deckblatt 1/2
  2. Thema: Stadtrat
  3. Interviewpartner: Oberbürgermeister [3]
  4. Dokumentation:

Eugen Kusmin[Bearbeiten]

  1. Deckblatt 1/2
  2. Thema: Audi AG
  3. Interviewpartner: keiner
  4. Dokumentation:

Ingrid Neureuther[Bearbeiten]

  1. Deckblatt 1/2
  2. Thema: Gießereigelände
  3. Interviewpartner: Stadtbaurätin Frau Renate Preßlein-Lehle
  4. Dokumentation:

Paul Polman[Bearbeiten]

  1. Deckblatt 1/2
  2. Thema: Gießereigelände, Bayernoil
  3. Interviewpartner: Stadtbaurätin, ,Bayernoilleitung, Arcadis
  4. Dokumentation: