Benutzer:Madeleine Salvato/Arbeitsseite

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Sea Watch ist eine Hilfsorganisation die von dem Brandenburger Unternehmer Harald Höppner gegründet wurde mit dem Ziel Schiffsbrüchigen Flüchtlinge im Mittelmeer zu helfen. [1] Durch die Flüchtlingskrise in Europa rückte die Hilfsorganisation Sea Watch immer mehr in den Vordergrund der medialen Berichterstattung.


Flüchtlingskrise in Europa[Bearbeiten]

Flüchtlingskrise in Europa, erstellt von Chumwa.

Die Flucht in viele Staaten Europas wird als Flüchtlingskrise in Europa ab 2015 bezeichnet, in der tausende von Flüchtlingen und Migranten nach oder durch Europa reisen.

Frontex meldete von Jänner bis September 2015 mehr als 200,000 Flüchtlinge – vor allem Syrer, Afghanen und Kosovaren, die über Mazedonien und Serbien in die EU reisten. Täglich treten Tausende ihren Weg auf der Balkanroute in Richtung Norden an. Es sind vor allem Syrer, Afghanen und Pakistaner, die vom Nahen Osten über die Türkei nach Griechenland flüchten.[2]


Entwicklung der Krise[Bearbeiten]

Als ein Argument für den Beitritt der Euopäischen Union galt bisher die Reisefreiheit zwischen den EU-Staaten. Touristen können ohne großen Aufwand zwischen den meisten euopäischen Staaten reisen. Doch das häufte auch die Anzahl an Asylwerbern mit dem System der Flüchtlingsaufnahme mit der kontrollfreien Reise. Zwar bekräftigte unter anderem die Bundesregierung von Deutschland das problemlose Schengen-System ohne Grenzkontrollen, doch dies deutete auch Bundeskanzlerin Angela Merkel an, dass Schengen Abkommen scheitern können, wenn sie außer Kontrolle geraten. Das Schenken-System kann nur dann funktionieren, wenn alle Mitgliedsstaaten gleich strenge Kriterien an den Außengrenzen ausüben. [3]

300.000 Flüchtlinge erreichten Deutschland im September. Bis Ende des Jahres rechnet die deutsche Regierung nach unterschiedlichen Angaben insgesamt mit 800.000 bis hin zu 1,5 Millionen Asylwerbern. [4]


Auswirkungen[Bearbeiten]

Die größte Herausforderung in der Geschichte der Europäischen Union ist die Flüchtlingskrise und wie diese gelöst werden soll, dies spaltet die EU auf. Das Dublin-Abkommen ist Hauptgrund für die Auseinandersetzungen der Staaten. Das Abkommen besagt, dass jeder Asylantrag nur von einem Mitgliedstaat inhaltlich geprüft wird. So muss ein Flüchtling der Asyl beantragen, in dem EU-Land, dass er betreten hat. Wenn er dies nicht tut, wird er in den Staat seiner Einreise zurückgeschickt. Als erste Einfallsorte sind Italien und Griechenland zu nennen, die daher alle Flüchtlinge registrieren müssen. [5]


Die EU-Kommission will Ungarn, Italien und Griechenland entlasten: Flüchtlinge aus bestimmten Ländern sollen fair auf die EU-Staaten verteilt werden. Allerdings sieht der Notfallplan auch vor, dass sich die Gegner der Verteilungsquote freikaufen können.[6]

Sea Watch[Bearbeiten]

Sea Watch ist eine Organisation die Ende 2014 aus Freiwilligen entstanden ist, die nicht mehr länger dem Sterben im Mittelmeer zusehen konnten. Jährlich ertrinken tausende von Menschen auf der Suche nach einem sicheren Hafen in der EU. Darum hat sich die Organisation der Seenotrettung verschrieben um ein menschenwürdiges Leben zu sichern.

Im Jahr 2005 konnte Sea Watch mit ihren Flüchtlingsbooten über 5000 Menschen vor dem ertrinken retten. [7]

Sea-Watch 2 beim ersten Einsatz zur Rettung schiffbrüchiger Flüchtlinge, aufgenommen von Hol and.

Flüchtlingsboote[Bearbeiten]

Sea Watch verfügt über zwei Flüchtlingsboote die Sea-Watch 1 und Sea-Watch 2.

Die Sea-Watch 1 ist ein hochseetüchtiger Kutter aus den Niederlanden und verfügt über acht Betten in zwei Kabinen, sowie Küche und Bad im Innenraum.

Die am 18.März.2016 in Hamburg getaufte Sea-Watch 2 wurde durch Spenden finanziert, da die Organisation ein leistungsfähigeres Schiff benötigte, die in jeder Wetterlage fahrtüchtig ist. [8]

Die Rolle der Medien[Bearbeiten]

Medien in der Krisenberichterstattung[Bearbeiten]

Aufgrund der Unsicherheiten, wenn eine Krise eintritt, kann bei Menschen Stress ausgelöst werden. Um mit diesem psychologischen Stress umgehen zu können, benötigen Menschen Informationen über Krisen. Dabei werden Informationen über Themen, in erster Linie über indirekt über Nachrichtenmedien kommuniziert. Zeitungsartikel, TV-Nachrichten und ähnliches bilden für die Menschen, die nicht direkt von der Krise betroffen sind, die besten Informationsquellen über einen Vorfall. Über die Medien versucht man herauszufinden, was bisher geschehen ist, um die Öffentlichkeit vor ähnlichen Ereignissen in der Zukunft zu schützen und es werden Maßnahmen geplant, um die Situation wieder in den Griff zu bekommen. [9]

Mediale Darstellung von Sea Watch[Bearbeiten]

In den Medien wird über die Hilforganisation einiges geschrieben. Die Meinungen sind sehr gespaltet, einst mit sehr großen Verständnis und Hilfsbereitschaft, andererseits sind sich die Medien nicht ganz sicher, ob es nicht langsam einen Stop der Einwanderung geben sollte.

In den sozialen Medien berichtet man vorwiegend negativ über die Hilfsorganisation Sea Watch. So schreiben User auf Twitter folgendende Kommentare:


"Wann wird NGO-Schlepper-Taxis wie #SeaWatch das Handwerk gelegt anstatt sie mit Bundesgeldern zu födern?"


"Juhuuu....endlich ergreift jemand die Initiative gegen das illegale Schleppertum. Diese Kriminellen von #SeaWatch etc müssen gestoppt werden"


Die User auf der sozialen Plattform Twitter fühlen sich in der Arbeit von Sea Watch nicht gestärkt, sondern sehen Kriminelle in den Mitarbeitern der gemeinnützige Hilfsorganisation an.


Die Printmedien schreiben eher neutral über die Hilfsorganisation Sea Watch.

Die Zeit online berichtet unter anderem über die Seerettungsorganisation in Ihrem Bericht vom 19.07.2017 folgendes:

"Kleine Initiativen wie Sea-Watch, Sea-Eye oder Jugend rettet schickten Boote, die nur wenige Menschen aufnehmen können. Sie verteilen vor allem Rettungsmittel und sichern vom Sinken bedrohte Schlauchboote, bis Hilfe eintrifft." [10]

Konfikt Italien[Bearbeiten]

Das italienische Parlament denkt über strengere Regeln zur Kontrolle von NGOs nach, die zur Rettung von Flüchtlingen im Einsatz sind. Laut dem Vorschlag der Kommission, die sich im Parlament mit der im Mittelmeer aktiven NGOs befasst, sollen nur mehr Schiffe jener Organisationen in Italien halten dürfen, die transparente Bilanzen und klare Beziehungen zu den italienischen Behörden vorweisen können. [11]

So droht Italien in der Flüchtlingskrise mit einer Abweisung von Schiffen die nicht unter der italienischen Flagge fahren. Sie wollen die Schiffe mit den geretten Migranten in heimischen Häfen verwehren, sollten sie nicht mehr Unterstützung von der EU bekommen. Italien will mit der Drohung von anderen EU-Staaten eine fairere Lastenverteilung einfordern. In nur wenigen Tagen wurden im Mittelmeer mehr als 10.000 Menschen gerettet, die alle in Richtung Italien fahren. [12]

Am 3. August schickte die italienische Regierung die Fregatte Commandante Borsini in libysche Hoheitsgewässer, um Flüchtlinge zu stoppen, die von Libyen nach Europa fliehen. Diese Verletzung gegenüber Libyens, einer ehemaligen italienischen Kolonie, zielt darauf ab, Flüchtlingsschiffe zu zerstören und Flüchtlinge zurück nach Libyen zu schicken. Das italienische Parlament hat ein Gesetz genehmigt, dass der italienischen Marine erlaubt, in libysche Gewässer, unter dem Vorwand, dass sie der libyschen Küstenwache helfen, Flüchtlinge zu verhaften. Das Gesetz provozierte die Menschen in Lybien und so wird in den libyschen Social Media starkt debattiert und Protesten finden in der libyschen Hauptstadt Tripoli mit Bannern statt, die Bilder von Omar al-Mukhtar, dem "Löwen der Wüste", der den Widerstand gegen die italienische Kolonialherrschaft im frühen 20. Jahrhundert führte, mit dem Slogan "Nein zur Rückkehr zum Kolonialismus". Rom reagierte darauf, dass sie die Anzahl der von Libyen entfalteten Schiffe von sechs auf zwei reduzieren. [13]


Konflikt mit der libyischen Küstenwache[Bearbeiten]

Im Moment scheint es immer noch so, dass zukünftig immer mehr Menschen versuchen, nach Europa zu flüchten. Mit forschreitendem Konflitk in Libyen machen sich immer mehr Einheimische auf den Weg nach Europa. "Libyen existiert nicht mehr" ´, so Salah, ein libyischer Flüchtling. Nebenbei ist Europa auf der Suche nach einer Lösung für das Problem in Lybien, dass sie Flüchtlinge von Europa fernhalten können. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) geht von 700.000 Migranten in Libyen aus. Die EU und Italien haben bereits im Februar beschlossen, der libyischen Einheitsregierung (GNA) je 200 Millionen Euro zu geben, um die Migranten einzudämmen.

Die GNA fordert stattdessen 800 Millionen, um Flüchtlinge vor der Überfahrt nach Europa zurückzuhalten und Schlepper zu vermeiden, zusätzlich hat sie im April eine ganze Wunschliste für die Aufrüstung der libyschen Küstenwache in Brüssel eingereicht. [14]

So haben Libyen und Italien Maßnahmen gegen Nichtregierungsorganisationen angedroht, die im Mittelmeer Flüchtlinge vor dem Ertrinken retten. Die libysche Regierung der Nationalen Einheit will sogar eine noch nicht genauer definierte Sperrzone deklarieren, um gegen NGO-Rettungsboote vorzugehen.

Die Seenotretter von Sea-Watch haben die Gewaltdrohungen aus Libyen gegen unabhängige Rettungseinsätze für Flüchtlinge im Mittelmeer stark kritisiert. Libyen habe mit der Androhung von Gewalt gegen andere in internationalen Gewässern „einen groben Bruch des Völkerrechts angekündigt“, betonte Neugebauer, Sprecher von der Hilfsorganisation Sea Watch. Neugebauer sagt, dass eine Voraussetzung für eine Kooperation sein müsste, dass die libysche Küstenwache sich bereiterkläre, sich an das internationale Recht zu halten. [15]


Diskussionen über den Verhaltenskodex[Bearbeiten]

Die EU unterstützt Italien bei der Einführung eines neuen "Verhaltenskodex" auf NGO-Rettungsschiffen. Das neue Protokoll verhindert, dass NGOs gerettete Migranten auf andere Schiffe auf See übertragen. Dies bedeutet, dass NGOs nach Italien zurückkehren müssen zwischen den Rettungen, anstatt im Mittelmeer zu bleiben, um andere Boote in Not zu entdecken. Infolgedessen haben mehrere Hilfsorganisationen ihre Missionen beendet und zitierten, dass der "Verhaltenskodex" nicht Leben retten wird, sondern mehr Menschen in Gefahr bringen wird.

Die NGOs haben sich geweigert, die Vereinbarung einzuhalten und äußeerten sich damit, dass, wenn Migranten zurückgeschickt werden würden, sie ein schreckliches Schicksal wie Folter, Vergewaltigung und Tod erleiden könnten. Bei einigen Rettungseinsätze wurden die Einsätze von Schnellbooten unterbrochen, die zur libyschen Küstenwachen gehörten, die in völliger Verletzung des Völkerrechts gehandelt haben.Einige der Küstenwachen haben NGO-Schiffe ohne Erlaubnis bestiegen, während die meisten dazu neigen, Migranten einzuschüchtern, indem sie in die Luft schießen, bevor sie die an Bord missbrauchen.

In einem Zwischenfall von Oktober 2016, der ein Besatzungsschiff von der NGO SeaWatch einnahm, versuchte eine libysche Küstenwache, ein Boot in Not zu schleppen. Eine andere Küstenwache trat in das gleiche Schlauchboot ein, um die an Bord zu schlagen. Die daraus resultierende Panik veranlasste das Boot zu entleeren und drückte mehr als 150 Menschen ins Meer. SeaWatch rettete 120 von ihnen, aber die anderen ertranken.[16]


Vor kurzem wurde Sea Watch vorgeworfen, dass sie mit illegalen Schlepperbanden kooperiern. So sagte auch der österreichische Innenminister Sobotka in der Bildzeitung zu dem Thema, dass :"ein Drittel der in Österreich aufgegriffenen Migranten nicht in anderen EU-Staaten registriert worden. Das heißt: Sie wurden von kriminellen Banden auf illegalen Routen zu uns geschleust." Diesen Vorwurf streitet die Hildorganisation jedoch ab, da man noch nie irgendwelche Beweise gefunden hat. [17]

Aber auch die deutsche Sea Watch hat an der EU Kritik ausgeübt, so sagt Sea-Watch-Sprecher Ruben Neugebauer:"Wenn wir gezwungen werden, gerettete Flüchtlinge selbst in Häfen in Italien zu bringen, werden die Einsatzkräfte zur Seenotrettung reduziert(..)Das bedeutet mehr tote Flüchtlinge.“ Neugebauer warf der EU eine „Abschottungsstrategie“ vor, „die bewusst Tote in Kauf nimmt“. Italien sieht ein Elf-Punkte-Programm vorm mit dem dürfen die Hilfsorganisationen nur in Ausnahme­situationen in libysche Gewässer fahren und der Kontakt zwischen Retter und Schleuser soll verboten werden. Neugebauer sieht ein Verhaltenskodex der EU vor,und nicht für die Hilfsorganisationen, da er eine Zusammenarbeit mit der lybischen Küstenwache sieht. [18]

Literatur[Bearbeiten]

  • Martin Löffelholtz: Kriegs- und Krisenberichterstattung. UVK-Verl.-Ges., Konstanz 1959, ISBN 978-3-89669-570-3.
  • Martin Löffelholtz/Liane Rothenberger: Handbuch Journalismustheorien. Springer VS, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-531-18157-8
  • Olaf Jandura/Thorsten Quandt/Jens Vogelsang: Methoden der Journalismustheorien . VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-531-16975-0
  • Siegfried Weischenberg/Hans J. Kleinsteuber/Bernhard Pörksen: Handbuch Journalismus und Medien . UVK-Verl.-Ges., Konstanz 2005, ISBN 3-89669-429-4
  • André Mercier: Der Flüchtling in der Weltgeschichte : ein ungelöstes Problem der Menschheit . Lang, Bern/Wien 1974, ISBN 3-261-01438-5
  • James Estelle: The Nonprofit sector in international perspective : studies in comparative culture and policy. Oxford University Press, New York 1989, ISBN 1423763815

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Antje Hildebrandt: Rettungsschiff „Sea-Watch“: Ungewöhnliches Projekt der Flüchtlingshilfe. Welt,Veröffentlicht am 29.08.2015, abgerufen am 05.07.2017
  2. Marlies Kastenhofer: Die Flüchtlingskrise -eine Zerreißprobe für Europa. Die Presse 2015, abgerufen am 05.07.2017
  3. Ungarn, Griechenland, Italien – Flüchtlingsansturm lässt Dublin- und Schengen-System wackeln. In: RP Online, 05.07.2017.
  4. Marlies Kastenhofer: Die Flüchtlingskrise -eine Zerreißprobe für Europa. Die Presse 2015, abgerufen am 05.07.2017
  5. Marlies Kastenhofer: Die Flüchtlingskrise -eine Zerreißprobe für Europa. Die Presse 2015, abgerufen am 05.07.2017
  6. Wer nimmt wie viele? Die Verteilung der Flüchtlinge. n-tv, 6. September 2015, abgerufen am 05.07.2017.
  7. https://sea-watch.org/das-projekt/ueber-uns/ aberufen am 10.07.2017
  8. https://sea-watch.org/das-projekt/sea-watch-2/, abgerufen am 10.07.2017
  9. W. Coombs " Impact of past crises on current crisis communication:Insights from situational crisis communication theory.", Journal of Business Communication 41, 2004
  10. http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-07/seenotrettung-mittelmeer-fluechtlinge-boote-ngos-marine, abgerufen am 19.07.2017
  11. https://kurier.at/politik/ausland/italien-denkt-strengere-regeln-fuer-mittelmeer-ngos-an/261.574.523; aufgerufen am 28.08.2018
  12. https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article166053340/Italien-droht-mit-Hafensperre-fuer-Fluechtlingsschiffe.html; aufgerufen am 28.08.2018
  13. http://www.globalresearch.ca/italy-sends-warships-into-libyan-waters-to-block-refugees/5603017; aufgerufen am 29.08.2018
  14. derstandard.at/2000059646355/NGO-Vertreter-am-Mittelmeer-Jemand-muss-den-Wahnsinn-hier-draussen, aufgerufen am 28.08.2018
  15. http://www.fr.de/politik/meinung/kommentare/fluechtlinge-zuschauen-toetet-a-1331136; abgerufen am 29.08.2018
  16. https://www.alaraby.co.uk/english/comment/2017/8/31/the-eu-is-the-real-threat-to-migrants; aufgerufen am 28.08.2018
  17. https://www.tagesschau.de/ausland/oesterreich-fluechtlinge-127.html, abgerufen am 19.07.2017
  18. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/76813/Sea-Watch-kritisiert-EU-Plaene-fuer-Seenotretter-vor-Libyen, abgerufen am 19.07.2017

Weblinks[Bearbeiten]