Benutzerin:Ieva Dremaite/Wikipediaanalyse (WS 2016) EU-Austritt des Vereinigten Königreichs

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Kommentar/Bewertung

Die Aufgabe wurde inhaltlich gut gelöst, etwas mangelhafte Strukturierung, Inhalte deswegen nicht optimal erfassbar! --Heinz E. (Diskussion) 09:55, 16. Dez. 2016 (CET)
Strukturierung wurde deutlich verbessert. Danke! --Heinz E. (Diskussion) 16:16, 1. Apr. 2017 (CEST)

EU-Austritt des Vereinigten Königreichs

Bearbeitungshistorie

Die erste Bearbeitung des Artikels erfolgte am 28. Jänner 2013 durch den User "Neun-x", zuletzt bearbeitet wurde der Artikel am 10. November 2016 durch "Carolin". Insgesamt hat "Lektor W" den größten Anteil des Textes mit +18.352 Zeichen hinzugefügt. "Dontworry" hat hingegen den meisten Anteil mit -18.352 Zeichen gelöscht.

Wie der Wikipedia-Artikel zu seinem Namen kam

Die Diskussion fängt bereits bei der Namensgebung des Artikels an. Man könnte sagen, dass der User „Furfur“ den Wikipedia-Artikel zu seinem Artikelnamen geführt hat, indem er argumentiert, dass „Brexit“ eine neue Wortschöpfung ist und die Diskussionen über einen EU-Austritt Großbritanniens bereits vor dem Referendum 2016 zur Debatte stand. Dabei sei der Begriff des „Brexits“ zu der damaligen Zeit noch nicht etabliert gewesen, die Informationen gehörten jedoch trotzdem zur Vorgeschichte dazu, weshalb sich die Benennung "EU-Austritt des Vereignitgten Königreichs" als treffender erweise.


Durch die Vorgeschichte wird eine Einführung gegeben. Der interessante Aspekt hierbei ist, dass durch die Erläuterung der Geschehnisse in der Vergangenheit,  wie z.B. durch die Abschließung diverser Verträge, der Leser darauf hingeführt wird, warum es überhaupt zu einem Referendum in diesem Jahr kam. Denn in den Beschreibungen schleicht sich immer wieder ein stärker werdendes „Unbehagen“ der Briten gegenüber der Europäischen Union bzw. gegenüber der damaligen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ein, welches schließlich heuer mit dem Ergebnis des Referendums nochmals bekräftigt wird. Durch die „Sonderregelungen“ für Großbritannien wird ebenfalls ersichtlich, dass sich die Briten nicht immer den Regelungen der EU/EWG gebeugt haben und somit seit jeher eine tendenziell negative Grundhaltung vorhanden war bzw. ist. Demnach ist dieser Abschnitt zum Verständnis des Referendums von Bedeutung.

Kritik an der Struktur des Artikels

Auch die Struktur des Artikels wird angesprochen. Hierbei wird vor allem vom User „Lektor W“ gefordert, sich mehr an dem englischsprachigen Artikel zu orientieren, um es als Vorlage für den deutschsprachigen Artikel zu nutzen. Demnach solle der „Brexit“-Artikel eine Einführung und Übersicht über das Thema geben, jedoch nicht zu sehr ins Detail gehend sein, da jene Ausführungen in den weiterführenden Hauptartikeln, wie z.B. im Artikel zum „EU-Mitgliedschaftsreferendum im Vereinigten Königreich“, zu finden sein sollten. Es wird von einem anderen User eingewendet, dass das Referendum schließlich schon beendet und somit kein aktueller Vorgang mehr sei und deshalb, nur die bereits feststehenden Ergebnisse und deren Hintergrundinformationen erläutert werden sollten. Diese Diskussion zeigt auf, wie wichtig eine gute Struktur ist, um ein Thema möglichst gut verstehen und nachvollziehen zu können. Ein Überfluss an Informationen ist also nicht immer von Vorteil, wenn man nur eine Übersicht über ein Thema geben möchte. Es muss definitiv einiges differenziert und herausgefiltert werden, Themen sollten hierbei wie „Lektor W“ bereits erwähnt hatte, kurz angeschnitten, zusammengefasst und möglicherweise auf weiterführende Hauptartikel verwiesen werden.

Verschwörungstheorie: Ja oder Nein?

Eine größere Diskussionsrunde hat der Abschnitt über den „Stimmungsumschwung Mitte 2015 und Stagnation April-Juni 2016 in den Umfragen“ ausgelöst. Es wird vor allem diskutiert, inwiefern es belegbar ist, dass der Mord an Jo Cox oder die Zuwendung Boris Johnson zum EU-Austritt, dazu beigetragen haben, dass am 23.Juni 2016 für einen EU-Austritt gestimmt wurde. Auch das Scheitern Camerons, nicht alle seine Forderungen bei den EU-Reformverhandlungen Ende Jänner 2016 durchgesetzt zu haben, steht zur Debatte die Tendenz zum „Brexit“ gekippt zu haben. Im Allgemeinen wird auch viel darüber diskutiert, inwiefern die Umfragen einbezogen werden und welche Spekulationen dadurch glaubhaft sind oder nicht. Hierbei sind vor allem Spekulationen mit Vorsicht zu genießen, da daraus meiner Meinung nach, auch schnell „Verschwörungstheorien“ entstehen können, für die es keine fundierten Belege gibt und sie oft einen subjektiven Charakter haben. Schlussendlich sollten die dargestellten Informationen möglichst objektiv und nachweisbar sein und mit Theorien nicht noch mehr Verwirrung erzeugen.

Fazit und Verbesserungsvorschläge

Meiner Meinung nach, gehört der zweite Abschnitt der Einleitung in den Abschnitt der Vorgeschichte, da er in der Einleitung etwas zusammenhangslos wirkt. Des Weiteren werden in beiden Passagen einige Informationen wiederholt. Im Allgemeinen bin ich der Ansicht, dass der Artikel an einigen Stellen, wie z.B. der Abschnitt über die Politiker, etwas vom eigentlichen Thema abschweift und sich zu sehr in Detailinformationen vertieft. Sie sollten eher in den Hauptartikeln weiterführender Themen eingefügt werden, um die Verständlichkeit des eigentlichen Artikels nicht zu stören.

Die Diskussion über den Stimmungsumschwung zeigt auf, wie kontrovers dieses Thema ist. Zwar gibt es verlässliche Umfragen, jedoch gibt es einige Zwischenereignisse, wie z.B. den Tod von Jo Cox, die immer wieder Fragen aufwerfen, inwieweit sie das Ergebnis des Referendums beeinflusst haben. Einen haargenauen Einfluss dieses Vorfalls zu belegen vermag jedoch eher schwierig sein, was für die Zukunft weiteren Diskussionsstoff bedeutet.