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Binomialkoeffizient/Lotto/Teilmengenanzahl/Wahrscheinlichkeit/Beispiel

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In Beispiel haben wir die Anzahl der Möglichkeiten berechnet, 6 Kugeln aus 49 Kugeln zu ziehen, und zwar gibt es

(496)=494847464544654321=13983816

Möglichkeiten, da es so viele sechselementige Teilmengen gibt. Diese haben alle die gleiche Wahrscheinlichkeit, somit liegt ein Laplace-Raum vor, wobei die einzelnen Elementarereignisse, also eine bestimmte Ziehung, die Wahrscheinlichkeit

113983816

besitzen.

Wenn man sich für die Wahrscheinlichkeit interessiert, dass die 11 gezogen wird, so muss man alle sechselementigen Teilmengen zählen, in denen die 11 vorkommt. Da die 11 festgelegt ist, geht es um die Anzahl der fünfelementigen Teilmengen der Menge {1,2,,49}{11}, diese Anzahl ist durch (485) gegeben. Die Wahrscheinlichkeit ist also

(485)(496)=484746454454321494847464544654321=649,

was man sich auch so klar machen kann: Die Wahrscheinlichkeit, dass die zuerst gezogene Zahl eine 11 ist, beträgt 149, die Wahrscheinlichkeit, dass die als zweite gezogene Zahl eine 11 ist, beträgt ebenfalls 149, usw., und Aufsummieren der disjunkten Ereignisse liefert auch 649.

Wenn man sich für die Wahrscheinlichkeit interessiert, dass sowohl die 11 als auch die 37 gezogen werden, so muss man alle sechselementigen Teilmengen zählen, in denen die 11 und die 37 vorkommen. Dies ergibt die Wahrscheinlichkeit

(474)(496)=474645444321494847464544654321=654948=5498=5392.