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Kommutative Ringtheorie/Noethersche Ringe/Endlich erzeugte Moduln sind noethersch/Fakt/Beweis

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Beweis

Wir beweisen die Aussage durch Induktion über die Anzahl n der Modulerzeuger von M. Bei  n=0  liegt der Nullmodul vor. Es sei  n=1.  Dann gibt es eine surjektive Abbildung RMR/𝔞. Nach Fakt ist aber ein Restklassenmodul eines noetherschen Moduls wieder noethersch, und der Ring selbst ist nach Voraussetzung noethersch, also ist M noethersch.

Es sei nun  n2  und die Aussage für kleinere n bereits bewiesen. Es sei m1,,mn ein Erzeugendensystem von M. Wir betrachten den durch m1,,mn1 erzeugten R-Untermodul, den wir mit M1 bezeichnen. Dieser Untermodul gibt Anlass zu einer kurzen exakten Sequenz, nämlich

0M1MM/M1=:M30.

Hier wird der linke Modul von n1 Elementen erzeugt und ist nach Induktionsvoraussetzung noethersch. Der rechte Modul wird von der Restklasse von mn, also von einem Element erzeugt, ist also auch noethersch. Nach Fakt ist dann M noethersch.