Kurs:Der Peloponnesische Krieg/Notizen/Buch 1

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Hier findet sich eine kurze Zusammenfassung zum Thukydides-Text, welche während des Lesens des Textes niedergeschrieben wird (wir sind ja noch nicht fertig mit dem Kurs:Der Peloponnesische Krieg). Dies beansprucht keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ...

Während des Lesens des Textes für unsere wöchentlichen Meetings benutze ich dies als Gedächtnisstütze (siehe auch hier). Ich hoffe, auch andere können dies benutzen, um sich dem Thukydides-Text zu nähern. Falls dir der Text mal hilft, würde ich mich über Feedback freuen. Gedanken zum Thukydides-Text an sich findet ihr in den öffentlichen Chat-Logs.

Nun zum Buch I von Der Peloponnesische Krieg von Thukydides.

Bedeutung Peloponnesischer Krieg[Bearbeiten]


1 Bedeutung des Krieges
2 in Griechenland Völkerwanderungen; Athen gewinnt an Macht
3 vor Trojanischem Krieg haben die Griechen nichts gemeinsam unternommen
4 Minos der Erste: Machtsteigerung durch Flotte
5 Gewinn und Ruhm durch Seeräuberei
6 früher: Waffenbesitz in Griechenland; Athener legten Waffen zuerst ab
7 alte Städte mehr im Landesinneren, jüngere an Küsten
8 Flotte reduziert Seeräuberei; Küstenstädte werden reicher
9 Stellung Agamemnons im Trojanischen Krieg
10 Stand: Ressourcen zur Zeit des Trojanischen Kriegs
11 Gründe für lange Dauer des Trojanischen Kriegs: Geldmangel
12 Geschichte: noch nach TK Völkerwanderungen, als Ruhe einkam, Kolonien gegründet
13 Tyrannen; Korinth wird mächtig auf Grund von Handelsplatz und Flotte; weitere Seemächte
14 Schiffe der Seemächte von damals noch unbedeutend
15 kleine, nicht ausweitende Kriege, meist mit Nachbarstädten
16 Perser hemmen Machterweiterung der Griechen
17 Tyrannen egoistisch; keine gemeinsamen griechischen Aktionen
18 Tyrannen werden gestürzt - Sparta hilft dabei; Sparta und Athen gehen als Sieger im Persischen Krieg hervor; Streit zwischen beiden
19 Sparta verlangt nicht wie Athen Tribut, aber oligarchische Verfassung
20 Informationen aus der Vergangenheit werden nicht gut genug geprüft
21 Dichter, Geschichtenschreiber
22 zu den Reden: sinngemäss; Taten genauer hinterforscht; Bedeutung des Werks
23 lange Dauer und Auswirkungen des Krieges; Kriegsgründe

besondere Anlässe zum Ausbruch des Krieges[Bearbeiten]


24 Epidamnos:Demokraten führen Krieg gegen Barbaren + Adlige; Kerkyra will nicht helfen
25 Delphi-Orakel;Korinth will helfen: weil auch Tochterstadt + weil sie Kerkyra hassen


26 Kerkyra belagert Epidamnos
27 Korinth rüstet sich zum Kriegszug mit Verbündeten und ruft Neubesiedelung v. Epidamnos aus
28 Abgesandte aus Kerkyra mit Spartanern kommen nach Korinth
29 Kerkyra siegt in der Seeschlacht; Epidamnos wird am selben Tag auch eingenommen
30 Kerkyra beherrscht das dortige Meer und fügt Bundesgenossen von Korinth Schaden zu; Korinth schickt später Schiffe und sie belagern sich nur gegenüber
31 Korinth rüstet sich wieder; Kerkyra such Hilfe bei Athen; Kerkyra und Korinth versammeln sich in Athen


32 Kerkyra: bisher niemandem geholfen, autark, aber Korinth jetzt stark
33 Vorteile des Bündnisses für Athen; unvermeidbarer Krieg
34 Korinther wollten ja kein Schiedsgericht, lieber Krieg
35 Vertrag mit Sparta wird nicht gebrochen
36 Kerkyra hat eine bedeutende Flotte


37 Korinther sprechen; Kerkyra haben bisher keine Bündnisse, weil sie böse sind
38 Kerkyra sei Überheblich
39 Schiedsgericht kam erst, als sie merkten, Korinth wird nicht tatenlos dastehen; Warum hat sich Kerkyra nicht vorher schon mit Athen verbündet ?
40 laut Vertrag Unrecht, Kerkyra aufzunehmen; ausserdem wird Korinth dann Athens Feind; auch hat Korinth beim Abfall von Samos nicht gegen Athen gestimmt
41 auch früher bei den Aigineten half Korinth
42 der Krieg mit Sparta+Korinth ist nicht gewiss
43 nicht in Korinths interne Angelegenheit einmischen


44 Athen beschliesst Kerkyra zu helfen in Form eines Schutzbündnis im Angriffsfall
45 Athen schickt 10 Schiffe
46 Korinth schickt 150 Schiffe
47 Kerkyra: 110 Schiffe
48 Schlachtanordnung
49 Korinth und Athener gegeneinander kämpfen
50 grösste Seeschlacht seit hellenischer Geschichte; Korinther töten Schiffbrüchige (auch unwissend Verbündete);


51 20 athenische Schiffe kommen und Korinth gibt auf
52 am nächsten Tag wieder gegenüber; Korinth will eher nach Hause
53 Athener bestätigen nochmal korinthischen Herolden das Schutzbündnis gegenüber Kerkyra, nachdem Korinth sagt, Athen solle Kerkyra nicht helfen
54 Kerkyra + Korint errichten Siegeszeichen; Gründe wieso sie das machen
55 Korinth nimmt auf der Rückfahrt Anaktorion ein; verkauft 800 der kerkyraischen Gefangenen; die anderen 250 behandeln sie gut für die Einnahme Kerkyras später; Thukydides spricht vom ersten Kriegsgrund, den Korinth später aufführt
56 2ter Kriegsgrund: Potideia (Siedlung der Korinther) soll Mauern entfernen usw.
57 Perdikkas einst Verbündetet, jetzt gegen Athen
58 Potideia schickt Gesandte nach Athen + Sparta; Perdikkas bewegt Chalkidier auch zum Abfall von Athen
59 die 30 Schiffe segeln zwar nach Potideia, gehen aber wie geplant weiter gegen Perdikkas nach Makedonien
60 Korinth schickt Hilfe
61 Athen schickt jetzt auch nochmal Verstärkung; Waffenstillstand mit Perdikkas und dann gegen die anderen abtrünnigen Städte
62 Schlacht zwischen

- Aristeus + Perdikkas (wieder kontra-Athen)
- gegen Athener;


63 Aristeus kämpft sich dann wieder nach Potidaiea rein
64 Poteidaia wird von allen Seiten (Meer + Land) belagert
65 Aristeus bricht aus; schickt Boten in den Peloponnes zur Hilfe;
66 alles in allem noch mehr gegenseitige Beschuldigung zwischen Athen und Korinth

Versammlung in Sparta[Bearbeiten]


67 Korinth ruft Versammlung in Sparta ein; Aigineten auch dabei und Megara; und andere
68 Korinth: von Athen verhöhnt, von Sparta vernachlässigt
69 Sparta unternehme ja nichts
70 Unterschiede zw. Athen und Sparta: Athen viel aktiver
71 Athen hat viel Neues - auch eine neuere Verfassung; Drohung der Korinther sich mit Argos zu verbünden


72 Athenische (nicht-offizielle) Abgesandte wollen auch danach sprechen:
73 Athener haben früher viel geleistet: z.B. im Perserkrieg -> Seeschlacht
74 drei Dinge gaben die Athener im Kampf gegen die Perser:

- Schiffe,
- guten Feldherrn Themistokles,
- entschlossene Bereitschaft;


Sparta kam aber nicht zur Hilfe


75 Athen wurde so mächtig, weil

- die Verbündeten sie um Hilfe baten, da Sparta nichts unternahm;
- später aus Furcht (vor Sparta und eventuellen Abtrünnigen),
- Ehre und
- Vorteils wegen Macht noch weiter ausgebaut


76 Gesetz der Macht: Schwächere werden von Mächtigeren niedergehalten
77 Athen steht immer als Bösewicht da, da es nicht gewaltsam alles nimmt, sondern als Gleichgestellter anderen nimmt.
78 Sparta sollte zuerst Überlegen und dann handeln
79 Sparta berät und ist mehr der Meinung, dass Athen den Vertrag verletzt hat


König Archidamos spricht:
80 Athen hat viele Vorteile: Geld (durch Tribut), Schiffe
81 wird kein kurzer Krieg werden: man muss auf See siegen und auch den Abtrünnigen von Athen - meist Inselbewohner - im Notfall auch wirklich helfen
82 Spartanische Gesandschaft nach Athen schicken, um zu zeigen, dass man es nicht toleriert; des Weiteren auf 2-3 Jahre hin den Krieg planen; Land von Athen als Pfand und nicht zerstören
83 Krieg wird durch Geld entschieden und nicht durch Waffen
84 Spartans have

- prudence,
- sense of honor,
- not so good educated,
- prepare so, as if enemy has a good plan - dont trust on enemies errors


85 Abgesandte zu Athen und spartanischen Bundesgenossen schicken, die unzufrieden sind; und gleichzeitig zum Krieg rüsten


Ephor Sthenelaidas spricht nun:
86 für Krieg, nicht lange reden, da Sparta Unrecht erlitten hat
87 Versammlung beschliesst, dass Vertrag gebrochen sei; Sthenelaidas wählt geschickte Wahlmethode: nicht durch Steine, sondern Rufen; er meint das ist nicht eindeutig und lässt sie physisch trennen;

Der wahre Grund + Pentekontaetie[Bearbeiten]


88 Angst vor Macht Athens
89 nach Niederlage der Perser zieht Sparta von Mykale ab, aber Athen bleibt mit Verbündeten dort und nahmen Sestos auch ein; Athen baut Mauer
90 Sparta sendet Abgesandte, um dies zu unterbinden; Themistokles schickt diese zurück und sagt, er gehe nach Sparta; geht aber alleine, um Zeit zu schinden, seine Mitbegleiter lässt er mit Absicht nicht mitgehen, um die Verhandlungen nicht zu beginnen
91 Themistokles erklärt Spartanern: dass Mauer fertig und wenn abgerissen werden solle, dann Mauern von allen Griechen abreissen; Athen hat jetzt bessere Machtposition
92 insgeheim grollt Sparta deswegen, aber durch die Leistungen von Athen im Perserkrieg konnten sie nichts sagen
93 auch Mauer um Hafen Piräus, da Macht Athens im Seewesen liegt
94 Erfolge im Perserkrieg unter Leitung Spartas
95 Pausanias wird nicht gemocht, wird vor Gericht gestellt, aber freigesprochen; Spartaner haben nicht mehr den Oberbefehl im Perserkrieg, sondern Athen
96 Athen führt Tributpflicht ein - Schatzkammer ist Delos
97 Gründe wieso Thukydides die Zeit zw. Perserkrieg und P.Krieg beschreibt:

- noch ganz wenig beschrieben und
- erklärt Entstehung des ath. Reiches


98 kurze Beschreibung
99 Gründe wieso die Bundesgenossen von Athen abfielen: entweder

- nicht bereit zu zahlen oder
- Kriegsdienst verweigert;


Athen wird unbeliebter, aber auch mächtiger, da die Bundesgenossen nicht mehr kriegstüchtig sind
100 Athener siegen gegen Perser; Abfall eines Bundesgenossen, Gründung Amphipolis


101 Thasos bittet Sparta um Hilfe gegen Athen, Sparta verspricht es, aber hält es nicht ein; Thasos verliert im 3.Jahr gegen Athen
102 Sparta ruft Athen zu Hilfe gegen Aufständische; Athener kommen und sind wagemutig; Sparta fürchtet Umsturz von Athen mit Aufständischen; Athen wird heimgeschickt; Athen kündigt daraufhin das Bündnis mit Sparta gegen Persien; Athen verbündet sich mit Spartas Feinden
103 Sparta macht Waffenstillstand mit Aufständischen; und Athen siedelt diese in Naupaktus an, weil es Feinde von Sparta sind; Megara fällt von Sparta ab, da mit Korinth Streitigkeiten; Athen übernimmt Megara; Korinth findet das nicht toll
104 Libyische König Inaros ruft Athen herbei nach Ägypten gegen Perserkönig Artaxerxes; Athen kommt mit 200 eigenen und verbündeten Schiffen von Zypern aus; schnelle Erfolge
105 Korinth siegt in Seeschlacht gegen Athen, danach siegt Athen gegen Korinth
Krieg zw. Aigina und Athen; Peloponnesier kommen Aigineten zu Hilfe; Korinth greift Megara an, in der Hoffnung Athen zieht von Aigina ab; Athen zieht nicht ab, sondern die aus Megara kämpfen gegen Korinth; kein Sieg; Korinth zieht ab; Athen errichtet Siegeszeichen; Korinth wird von eigenen Leuten gescholten und will dann später auch Siegeszeichen aufsetzen; werden aber von Athenern abgehalten davon
106 bedeutende Abteilung von Korinth wird auf dem Rückweg von Athenern getötet
107 Athen baut die Langen Mauern; Spartaner helfen Dorern (der Urheimat der Spartaner) gegen Phoker; Rückweg der Spartaner gesperrt - machen halt in Boiotien - auch weil von Athen aus Umsturzversuche mit Sparta bestehen; Athener ziehen mit 14000 Mann gegen die 11500 Spartaner; Thessalien wechselt während des Kampfes zu Spartanern über
108 Sparta siegt; Athener kommen später nach Boiotien zurück und besiegen diese; vollenden die Langen Mauern; Aigina ergibt sich; attische Schiffe auf dem Rückweg verbrennen Peloponnesische Schiffswerft, erobern korinthische Stadt Chalkis; besiegen Sikyonier
109 Perserkönig schickt Geld nach Sparta, damit diese in Attika einfallen; aber kein Erfolg; daraufhin geht das Heer der Perser nach Ägypten und besiegt Ägypter + Griechen
110 nur wenige der Griechen in Ägypten überlebten; Inaros wird gekreuzigt; 50 attische Schiffe kommen nach Ägypten - ohne das zu wissen; werden niedergemetzelt; Ergebnis: Disaster für Athen in Ägypten nach 6 Jahren Krieg
111 Athen versucht verbanntem thessalischem Königssohn zu helfen - scheitert; Perikles besiegt Sikyon; Versuch Stadt in Akarnanien einzunehmen schlägt aber fehl dann
112 5-jähriger Friedensvertrag zw. Athen + Peloponnesiern; Kimon segelt wieder nach Ägypten; stirbt dort; Spartaner beginnen "Heiligen Krieg" - geben Heiligtum von Delphi Delphern zurück; Athen macht das später wieder rückgängig
113 Athen fällt in Boeiotien ein; A. werden auf dem Rückweg besiegt und Geiseln; Athen beschliesst Waffenstillstand und zieht sich aus Boiotien zurück
114 Perikles will nach Euboia einfallen; Megara wird abtrünnig; Peloponnesier verwüsten attische Landstriche; ziehen dann aber zurück; Perikles besiegt dann Euboia
115 446 schliessen Athen + Sparta 30-jährigen Frieden; Krieg zwischen Milet + Samos; Athen unterwirft Samos; Samos fällt dann wieder ab; auch Byzanz fällt dann von Athen ab
116 Athen schickt Schiffe gegen Samos; bei der Seeschlacht siegt Athen; Belagerung Samos; Perikles zieht mit einem Teil der Schiffe ab gegen Phoiniker
117 Samos macht Ausfall und besiegt restliche a. Schiffe; als aber Perikles zurückkehrt, ergibt sich Samos; auch Byzanz fügt sich

Kriegsbeschluss des Peloponnesischen Bundes[Bearbeiten]


118 Zusammenfassung: Athens Herrschaft straffer; Macht; Spartaner verhinderten das nicht, bis Macht Athens zu gross; Spartaner beschliessen Krieg; fragen aber auch das Orakel von Delphi
119 spartan. Versammlung; die meisten für Krieg


120 Korinther sprechen und wollen auch Städte aus dem Landesinneren überzeugen; jetzige Annehmlichkeiten können wieder entrissen werden; im Krieg geht nicht immer alles so aus, wie geplant
121 Wieso werden wir gewinnen ?

- grössere Anzahl
- Kriegserfahrung
- tapfer
- kommen Befehlen nach
- mit Geld attisches Schiffsvolk abtrünnig machen
- attische Geschicklichkeit mit Übung wettmachen


122 noch andere Arten der Kriegsführung möglich:

- Einkünfte der Athener zerstören
- Errichtung von Befestigungen in Attika
zusammen kämpfen gegen Athen, wenn einzeln, dann Niederlage
im Generellen: 3 grosse Fehler:
- Unwissenheit
- Schlafheit
- Sorglosigkeit


123 vertrauensvoll in Krieg ziehen, da:

- Gott auf unserer Seite
- ganz Griechenland kämpft mit uns
- Vertrag wird nicht gebrochen, da ja Athen Vertrag gebrochen hat



124 Auch Poteideia helfen
125 finale Abstimmung und Mehrheit für Krieg; aber dauert etwa 1 Jahr bevor man in Attika einfiel


Gegenseitige Forderungen + Proteste[Bearbeiten]


126 Spartaner schicken Gesandte nach Athen, um triftigen Grund zum Krieg zu haben:

Frevel gegen Göttin
Kylon besetzt athenische Burg bei Olympischen Spielen von Peloponnes
welches Fest, ob in Athen oder Peloponnes hatte das Orakel von Delphi nicht gesagt
werden belagert
Kylon und weiter werden getötet unter Lüge von Heiligtum weggelockt


127 Grund für dies:

a. für Götter Genugtuung
b. Perikles in Verruf bringen, evtl. verbannen, da er gegen die Spartaner arbeitet


128 Auch Athener sagen nun, Lakedaimonier sollen Frevel tilgen:

- schutzflehende Heloten aus Tempel vertrieben und getötet
- Pausanias
Pausanias geht wieder an Hellespont um mit Großkönig auf eigenem Bestreben zu verhandlen - im Geheimen
P. hatte bei 1. Aufenthalt, gefangene Freunde + Verwandet des Großkönigs freigelassen
auch Brief an Perserkönig geschrieben


129 Perserkönig schickt Antwortbrief mit Artabazos: ok
130 Pausanias wird daraufhin hochmütiger; auch deswegen gehen viele Bundesgenossen zu Athen über
131 Ephoren rufen ihn wieder zurück; ins Gefängnis; Freilassung; Verhör
132 klaren Beweis hatten die Lakedaimonier aber nicht

Hinweise:
- Hoffart + Nachahmung der Perser
- Weihegeschenk der siegreichen Athener: Dreifuß in Delphi lässt Pausanias nach eigenem Ermeseen mit Inschrift auf ihn anbringen -> dies wird von Spartanern wieder rückgängig gemacht
- Verhandelt auch mit Heloten über Umsturz
- Briefüberträger von Pausanias zu Artabazos schliesslich verschafft richtigen Beweis, weil man ihn bei Briefübergabe töten solle


133 - Ephoren belauschen Pausanias und Boten
134 Ephoren wollen ihn öffentlich verhaften, aber Pausanias geht ins Heiligtum; hungerten ihn dort aus und schleppten ihn zum Sterben raus

Delphi-Orakel später gibt Strafe an Spartaner: bestatten wo er gestorben ist und 2 Menschen opfern - Spartaner machen 2 Statuen


135 Spartaner bezichtigen auch Themistokles; Athener willigen ein und senden Leute mit Lakedaimoniern aus, um ihn zu fangen
136 Themistokles flieht nach Kerkyra; die nehmen ihn nicht auf; er geht gegenüber ans Festland zum König der Molosser; T. nimmt Kind quasi als Geisel
137 König bringt ihn nach Pydna und von dort per Schiff zu Ephesos; schreibt Brief an Perserkönig
138 nach 1 Jahr nimmt ihn der Großkönig auf; die VorteileEigenschaften T. werden beschrieben


Kriegsbeschluss der Athener[Bearbeiten]


139 Forderungen der Lakedaimonier nehmen mit der Zeit ab:

- religiöse Frevel
- Poteidaia nicht belagern
- Aigina Selbständigkeit gewähren
- Embargo gegen Megara aufheben
- letzte, einzige Forderung: Hellenen die Selbständigkeit geben

Athener berufen Volksversammlung


140 Perikles: Peloponnesiern nicht nachgeben; sie sind Athenern feindlich gesinnt; wollten kein Schiedsverfahren; Befehlen mittlerweile; wenn jetzt nachgeben, dann meinen sie Athen hätte Furcht und sie kommen immer wieder
141 im Krieg hat Athen folgende Vorteile:

- mehr Geld
- erfahrener in der See
- Peloponnesier verfolgen eher eigen Ziele; nur stark, wenn eine Macht etwas befiehlt dort


142 - wenn sie Befestigungen in Attika errichten, so segelt man einfach gegen Peloponnes aus
143 - eigene Seeleute werden wohl nicht abgeworben, da:

- Steuermänner Athener
- andere wollen keine Verräter sein
selbst wenn Peloponnesier Attika verwüsten, so segeln Athener gegen Peloponnes und P. hat kein gutes Land mehr - weder in Attika noch in P.; aber Athener haben noch ihre Inseln + Athen selbst;
ja nicht mit Peloponnesiern Feldschlacht


144 Hüten vor:

- Herrschaft während des Krieges ausbreiten
- keine selbstgewählten gefahren auf sich nehmen
-> Perikles hat mehr Angst vor eigenen Fehler, als Anschlägen der Feinde

Perikles schlägt folgende Antwort vor:

- Megara-Embargo fallen lassen, wenn auch Lakedaimonier keine Fremdenaustreibungen mehr machen
- Selbständigkeit der Städte: auch wenn Sparta das macht
- Schiedsverfahren
Krieg ist notwendig
wenn Athener bereitwillig bekennen, so werden Feinde weniger heftig bedrängen
Vorfahren haben mit weniger so viel Großes geleistet, also sollten wir das ja wohl auch hinbekommen


145 Athener überzeugt und antworten:

- sie lassen sich nicht befehlen
- verständigen über Schiedsverfahren
danach keine Gesandten mehr


146 Misstrauen; Ausklang