Kurs:Krieg und Propaganda: bis zum 1. Weltkrieg (WS 2015)/Das Kitchener Plakat und seine Bedeutung im Ersten Weltkrieg

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Alfred Leete (1882–1933): Britons (Kitchener) wants you. 1914

Der Abdruck des britischen Kriegsministers und Politikers Lord Kitchener erschien erstmals im Jahr 1914 als Titelblatt des London Opinion. Daraus entwickelte sich während des Ersten Weltkriegs das berühmteste Rekrutierungsplakat für das britische Militär. [1] Das Motiv des vergrößerten ausgestreckten Zeigefingers und des fixierenden Blickes der dargestellten Person hatte großen Einfluss auf weitere weltbekannte Plakate, wie dem US-amerikanischen Rekrutierungsplakat von 1917.

Das Plakat war ein Entwurf des britischen Grafikers Alfred Leete.

Horatio Herbert Kitchener[Bearbeiten]

Horatio Herbert Lord Kitchener of Khartoum, 1. Earl Kitchener (* 24. Juni 1850 bei Listowel, im County Kerry in Irland; † 5. Juni 1916 Nordatlantik westlich der Orkney) war britischer Feldmarschall und Politiker. Er befehligte die britischen Truppen bei der Niederschlagung des Mahdi-Aufstandes in Sudan und im Burenkrieg. Er reorganisierte, als deren Oberbefehlshaber, die British Indian Army und war Hochkommissar für Ägypten. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges wurde er Kriegsminister und stellte mit dem berühmten Slogan "Lord Kitchener Wants You" die so genannte Kitcheners Armee auf.

Lord Kitcheners Rolle in der britischen Armee[Bearbeiten]

Schon im Burenkrieg und in Indien wurde Lord Kitchener als hoher Kommandant eingesetzt. Einen Tag nach dem Eintritt Großbritanniens in den Ersten Weltkrieg wurde Kitchener von Premierminister Asquith am 5. August 1914 zum Kriegsminister des britischen Königreichs ernannt, was er bis zu seinem Tod 1916 blieb. Durch sein Rekrutierungsprogramm "Your Country needs YOU" konnte Kitchener den geringen Landstreitkräften binnen kurzer Zeit 70 neue Freiwilligen-Divisionen für den Einsatz in Frankreich gegen den Dreibund zuführen. 1916 sollte ihn eine militärische Mission an Bord des Kreuzers Hampshire nach Russland bringen, doch das Schiff fuhr auf eine Mine und sank am 5. Juni 1916. Dabei starb auch der in Militär- und Politikerkreisen angefeindete, aber in der Öffentlichkeit populäre Feldmarschall. [2]

Englands Rolle in der Propaganda während des Ersten Weltkriegs[Bearbeiten]

Zuständige Behörden für Propaganda und der Werbung für Kriegsanleihen waren das War Propaganda Bureau, welches im August 1914 gegründet wurde, und ab 1917 das Crewe House. Das War Propaganda Bureau wurde unter den Alliierten auch Wellington House - nach der Adresse des Büros im Wellington House am Buckingham Gate genannt. Die Existenz des Büros wurde anfangs geheim gehalten.

Großbritannien hatte anders als die anderen Kriegsteilnehmer bei Kriegsbeginn keine allgemeine Wehrpflicht und war deshalb besonders auf eine moralische Mobilmachung angewiesen, zumal die Kriegsbegeisterung der Briten trotz einer leichten Deutschenfeindlichkeit zunächst viel geringer war als die der anderen europäischen Völker. Alleine in den ersten fünf Monaten des Krieges wurden 2,5 Millionen Propagandaplakate mit 110 Motiven veröffentlicht. [3]

Plakate im 19. und 20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Anfang des 19. Jahrhunderts standen einfach gedruckte behördliche Anordnungen und Ankündigungen besonderer Ereignisse auf Plakaten. Es dauerte lange, bis das Plakat im Laufe des 19. Jahrhunderts zum bedeutendsten Werbeträger geworden war. Im Ersten Weltkrieg erreichte der Einsatz von Plakaten seinen Höhepunkt. Noch nie zuvor waren derartige Menschenmassen aufgeboten worden. In jedem kriegsbeteiligten Land war das Plakat das Massenmedium schlechthin. Plakate dienten damit immer zwei Aufgaben: der Information und der Agitation. Anders als bei der strategische langfristig ausgerichteten Propaganda, die auf Verbreitung bestimmter politischer Ideen und Ideale zielt, ist die Aufgabe der Agitation die unmittelbare Auslösung für Handlungen oder Reaktionen. Die Darstellung von Propaganda ist eng mit der von Agitation, Manipulation und Beredsamkeit verknüpft.[4] [5] Plakate sind erstrangige historische Quellen, aber immer auch ein künstlerisches Ausdrucksmittel. In allen Ländern wurden beste Künstler für die Gestaltung von Rekrutierungsplakaten verpflichtet. Diese waren Informationsmedien, Propagandainstrumente und Kunstwerke in einem. [6]

Entstehung und Entwicklung des Mediums Plakat[Bearbeiten]

Schriften an Mauern und Wänden wurden schon in der Antike verwendet. Mit der Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg um 1450 in Europa konnten Schriften und Flugblätter rasch vervielfältigt und verbreitet werden. Durch die hohe Analphabetenrate während der Neuzeit konnte die Masse der Bevölkerung allerdings weiterhin nur über Bilder und Vorlesungen erreicht werden. Mit der Ausbreitung der Aufklärung und der Erfindung der Lithografie durch Alois Senefelder um 1800 konnten Bild-Plakate in großer Auflage gedruckt und verbreitet werden. Zu dieser Zeit wurde das Plakat als staatliches Instrument der Führung und politischen Propaganda genutzt. Seine Verwendung als Werbeträger, wie wir ihn heute kennen, wir mit dem Jahr 1855 datiert.

Der Druckereibesitzer Ernst Litfaß wollte der um sich greifenden Wildplakatierung ein Ende setzen und schlug den Behörden seine Idee - Säulen in der Stadt für die Plakatierung aufzustellen - vor. Diese waren von seinem Vorschlag so begeistert, dass er die erste amtliche Konzession für das Aufstellen von Plakatsäulen in Berlin erhalten hat. Die Werbesäulen erhielten den Namen Litfaßsäulen. [7] In den Jahren des Ersten und Zweiten Weltkriegs wurden Plakate vor allem zu propagandistischen Zwecken der einzelnen Staaten verwendet. Die heutige Hauptverwendung als Werbemittel für bekannte Firmen und Marken entwickelte sich in der Nachkriegszeit der 1950 - 1960er Jahre.

Kitcheners Rolle als erster nicht-adeliger auf einem Staatsplakat[Bearbeiten]

Anonym: Offizielles Plakat des Londoner Parliamentary Recruitment Committee, 09. Juli 1915

Vor dem Ersten Weltkrieg hat es in Großbritannien nur Werbeplakate gegeben. Es gab keine Plakate, auf denen Personen des öffentlichen Lebens abgebildet wurden. So gesehen war im Ersten Weltkrieg jeder irgendwie „der Erste“. Kitchener war vor der Weltkrieg der erfolgreichste und damit bei der britischen Öffentlichkeit populärste Militärkommandant des Empires im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Zu Kriegsbeginn 1914 gab es wohl keine so populäre Person im britischen Empire wie Lord Kitchener. Selbst die Königsfamilie musste sich von ihren deutschen Wurzeln lösen und änderte 1917 ihren Namen von Saxe-Coburg-Gotha in Windsor. Es ist daher völlig logisch, dass Kitchener auch „plakativer“ Mittelpunkt seiner eigenen Kampagne wurde. [8]

Das erste offizielle Plakat des Parliamentary Recruitment Committee verwendete im Gegensatz zu Leetes' Werk ein vollkommen anderes und weniger dramatisches Bild des Feldmarschalls, welches neben dem Auszug einer seiner Reden platziert wurde: "Men, materials & money are the immediate necessities. Does the call of duty find no response in you until reinforced - let us rather say superseded - by the call of compulsion? Enlist today." Trotz der Bemühungen das Plakat in den Köpfen der Menschen zu behalten ist dieses Plakat weitgehend in Vergessenheit geraten. [9]

Die Wirksamkeit von Leete's Design[Bearbeiten]

Das Motiv von Lord Kitchener und seinem zielenden Finger ist das meist bekannte Symbol des Ersten Weltkriegs. Es wurde auch in TV-Kampagnen als Assoziation für die Zeit des Ersten Weltkriegs verwendet. Seine Langlebigkeit ist aber auch eine Folge von Leete's künstlerischen Stils, denn Lord Kitcheners Augen weisen eine besondere Wirkung auf: "Lord Kitchener's eyes following you round the room like the Mona Lisa".

Zum Zeitpunkt des Beginn des Krieges war Kitchener 64 Jahre alt, dürfte Leete für seine Darstellung eine 30 Jahre alte Fotografie von ihm verwendet haben. Seine Illustration manipuliert Kitcheners Erscheinungsbild indem sein fixierender Blick korrigiert wird und auch sein Schnurrbart dunkler und größer dargestellt wird. Mit dem ausgestreckten Finger wird die Direktheit charakterisiert, die individualistisch eine einzige Person anvisiert und somit den Menschen das Gefühl gibt direkt vom Feldmarschall angesprochen zu werden. Dadurch verspürt man das Engagement dieser Verpflichtung nach zu gehen.

Im Gegensatz zu Leete verwendeten andere Künstler zu seiner Zeit lediglich Wörter auf Rekrutierungsplakaten. Zwar setze auch Leete auf einfache Motive, dennoch wusste er wie er an die große Öffentlichkeit anknüpfen konnte. Unter dem Abbild von Feldgeneral Kitchener setzte er die vier Wörter "Your Country Needs You", die ebenfalls ihre Wirkung entfalteten. Sie rufen Patriotismus und Schuld in den Betrachtern hervor ohne sie emotional zu erpressen.

Nach dem Erfolg des Rekrutierungsplakates wurde das Design von Leete für verschiedene militärische Rekrutierungskampagnen auf der ganzen Welt kopiert. Insgesamt vier Millionen Kopien gibt es von James Montgomery Flaggs "Uncle Sam" Plakat, welche während des ersten Weltkriegs in der USA gedruckt wurden. Auch heute zählt es zu den wohl bekanntesten Rekrutierungsplakaten der USA.[10]

Uncle Sam auf einem Rekrutierungsplakat aus dem Ersten Weltkrieg von James Montgomery Flagg

Einfluss auf amerikanische und russische Rekrutierungsplakate[Bearbeiten]

In Anlehnung des Kitchener Plakats von Leete haben auch James Montgomery Flagg 1917 für die USA und Dimitri Moor 1919 für die Rote Armee der Sowjetunion Rekrutierungsplakate erstellt. Die grafische Darstellung einer Person in der Frontalperspektive mit erhobenem Zeigefinger spricht den Betrachter direkt an und sollte während des Krieges zahlreiche freiwillige Soldaten generieren.

Unterschiede zwischen dem Kitchener Plakat und des Uncle Sam[Bearbeiten]

Der Uncle Sam ist grafisch mehr geeignet, den Betrachter ganz persönlich anzusprechen und in seinen Bann zu ziehen: Kitchener besteht nur aus Kopf und Arm, das wirkt unvollständig. Der rechte Arm hängt dadurch „in der Luft“ – das hat Flagg durch die Erweiterung auf ein Brustbild optisch besser gelöst. Auch die Kopfhaltung, die Intensität des Blickes, die Stellung des rechten Armes und des Zeigefingers wirkt natürlicher und beherrschender. Der Uncle Sam spricht auch in seiner Farbigkeit und der Verwendung der US-Fahne mehr an, als das eintönig braune Kitchener-Plakat. Der Uncle Sam ist als Symbol der USA universell und zeitlich unbegrenzt einsetzbar während Kitchener durch seinen Tod 1916 als Werbefigur verloren ging.



Briefmarke "Did You Volunteer" (1968)


Einfluss auf das russische Rekrutierungsplakat "Did you volunteer"[Bearbeiten]

Das russische Rekrutierungsplakat "Did you volunteer" (auf der Briefmarke ganz links) wurde 1919 von Dimitri Moor entworfen. Der Unterschied zu Kitchener und Uncle Sam war derjenige, dass die Sowjetunion das Plakat erstmals 1919 - als der Weltkrieg bereits beendet war - einsetzte. Der Grund für die militärische Propaganda mittels Plakat war der Russische Bürgerkrieg. Der Krieg wurde zwischen den kommunistischen Bolschewiki (den „Roten“ beziehungsweise der von Leo Trotzki gegründeten Roten Armee) einerseits und einer heterogenen Gruppe aus Konservativen, Demokraten, gemäßigten Sozialisten, Nationalisten und der Weißen Armee andererseits ausgetragen.

E. J. Kealey (Lebensdaten unbekannt): Women of Britain say – GO! („Die Frauen Britanniens sagen - GEH). Großbritannien. 1915

Wechsel des Propaganda-Kurses in England[Bearbeiten]

Nachdem 1915 die Freiwilligenmeldungen zum britischen Berufsarmee aufgrund der Bekanntmachung des Massensterben nachgelassen hatten, wurde es als patriotische Pflicht der Frau gefordert, die Männer in den Krieg zu schicken. Als Ergänzung zum Kitchener Plakat hat E. J. Kealey ein Jahr später ein weiteres Rekrutierungsplakat gestaltet, welches nun Frau und Kind als Motive verwendet, die in einem Haus vor einem Fenster stehen und ihre Männer in den Krieg ziehen lassen. Das Haus gilt als Symbol der Sicherheit, welches vor Feinden schützen sollte. Diejenigen, die sich dem Krieg verweigerten wurden verspottet und bekamen Schuldzuweisungen.

Die Rolle der Frau in der Propaganda des ersten Weltkrieges wurde als sanft und verletzlich dargestellt. Gleichzeitig aber waren sie auch Objekte der Männer und Opfer von barbarischen Feindseligkeiten - doch auch aktiv arbeitende Beteiligte am Kriegsgeschehen. Die Frauen arbeiteten an der Front, stellten Munition in Fabriken her und wurden zudem auch ihren traditionellen Anforderungen der Mutter gerecht. [11]

Kitcheners Folgeplakat von E.J. Kealey wendet sich direkt an die Frauen mit der Hoffnung sie hätten einen stärkeren Einfluss auf ihre Männer. Das Interessante an Kealeys Plakat ist, dass die gutbürgerlich gekleideten Frauen und das Kind vor einem riesigen Fenster stehen und die Soldaten gehen lassen. Einerseits sollten die Frauen Verantwortung übernehmen, damit der Zustrom an Männern zur Armee nicht abreißt, andererseits wurden sie mit ihren Selbstvorwürfen alleine gelassen, wenn der Mann gefallen war und sie sich mitschuldig fühlten. [12]



Literatur[Bearbeiten]

  • Erik Eybl:Krieg an der Wand. Der Erste Weltkrieg im Spiegel der Plakate. Ausstellungskatalog, Verlag Dolomitenfreunde, 2005,
  • Erik Eybl, Stephan Knott: Krieg an der Wand. Der Erste Weltkrieg im Spiegel der Plakate. Verlag des Geschichtsvereins für Kärnten, 2014, ISBN 978-3-85454-128-8.
  • Fleckner, Uwe/Warnke, Martin/Ziegler, Hendrik: "Politische Ikonographie. Ein Handbuch. In 2 Bänden. Bd.1: Abdankung bis Huldigung. Bd. 2: Imperator bis Zwerg." C.H. Beck Verlag, 2014, ISBN 978-3-406-67009-1
  • Fleckner, Uwe / Warnke, Martin: Politische Ikonographie. Ein Handbuch. Band II: Imperator bis Zwerg. Verlag Beck, 2011, S. 264
  • Hoeres, Peter: Publizistische Mobilmachung. Britische Intellektuelle für den Krieg 1914. In: Themenportal Europäische Geschichte (2008)
  • Müller, Nina (2011): Das Plakat als Werbemittel im Tourismus. Die Wirkung touristischer Plakatwerbung auf den Rezipienten anhand von Beispielen des Bundeslandes Kärnten – Vergleich von Plakaten der Gegenwart mit Plakaten der Vergangenheit. Magisterarbeit am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien, S. 31
  • Eybl, Erik (2015): E-Mail Kontakt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Erik Eybl/Stephan Knott: Krieg an der Wand. Der Erste Weltkrieg im Spiegel der Plakate.. Verlag des Geschichtsvereins für Kärnten 2014, ISBN 978-3-85454-128-8, S. 49.
  2. Erik Eybl/Stephan Knott: Krieg an der Wand. Der Erste Weltkrieg im Spiegel der Plakate.. Verlag des Geschichtsvereins für Kärnten 2014, ISBN 978-3-85454-128-8, S. 55.
  3. Hoeres, Peter: Publizistische Mobilmachung. Britische Intellektuelle für den Krieg 1914. In: Themenportal Europäische Geschichte (2008)
  4. Fleckner, Uwe / Warnke, Martin: Politische Ikonographie. Ein Handbuch. Band I: Abdankung bis Huldigung. Verlag Beck, 2011,S. 36
  5. Fleckner, Uwe / Warnke, Martin: Politische Ikonographie. Ein Handbuch. Band II: Imperator bis Zwerg. Verlag Beck, 2011,S. 264
  6. Erik Eybl: "Krieg an der Wand. Der Erste Weltkrieg im Spiegel der Plakate. Ausstellungskatalog." Verlag Dolomitenfreunde 2005, S. 3
  7. Müller, Nina (2011): Das Plakat als Werbemittel im Tourismus. Die Wirkung touristischer Plakatwerbung auf den Rezipienten anhand von Beispielen des Bundeslandes Kärnten – Vergleich von Plakaten der Gegenwart mit Plakaten der Vergangenheit. Magisterarbeit am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien, S. 31
  8. Eybl, Erik (2015): E-Mail Kontakt.
  9. BBC News Magazine, 04.08.2014. http://www.bbc.com/news/magazine-28642846
  10. BBC News Magazine, 04.08.2014. http://www.bbc.com/news/magazine-28642846
  11. British Library: http://www.bl.uk/collection-items/women-britain-say-go
  12. Eybl, Erik / Knott, Stephan: "Krieg an der Wand. Der Erste Weltkrieg im Spiegel der Plakate" Klagenfurt am Wörthersee - Verlag des Geschichtsvereines für Kärnten. 2014

Weblinks[Bearbeiten]