Kurs:Software-Test/Interaktion

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Diese Seite ist dazu da, dass die Teilnehmer des Kurses zu bestimmten Aufgaben Gedanken äussern.

die Prinzessin und die Frösche[Bearbeiten]

Schreibe hier bitte deine Gedanken und/oder neue Ideen zur Geschichte auf.

  • Beispieltext
  • a)Mein erster gedanke war, die Fragestellung umzukehren und einfach zu sagen, dass die prinzessin den küssen soll, der von sich behauptet, KEIN prinz zu sein. .... hmmm .... das könnten allerdings natürlich auch wieder alle frösche des sees sein. ich fürchte, ich muss nochmal etwas nachdenken ... (denk, denk, denk)... okay ... vielleicht so ... die prinzessin nimmt einen x-beliebigen frosch, küsst ihn. Wenn es kein prinz wird, tötet sie ihn vor den augen aller frösche ... dann fragt sie wer als nächster will ... nach meiner überlegung, müssten sich dann alle, bis auf den/die richtigen verziehen.
    Nun müsste ich das noch irgendwie allgemeingültiger formulieren ... gell?

...vielleicht so:

1. Finden verhaltensmotive aller frösche (wollen nur küssen/wollen prinz werden)
2. Finden der vorteile der froschgruppen durch kuss (leben als prinz/einmal prinzessin küssen)
3. Finden der nachteile der froschgruppen durch kuss (prinz = kein nachteil, frosch = kein nachteil)
4. Formulieren eines nachteils, für eine der gruppen

b) habe noch eine idee. Dieses mal von der anderen seite gelöst. Die prinzessin bittet ihren vater, dem könig, ein neues gesetz zu erlassen. Jede frau des reiches, wird für die dauer eines kussen formal zu einer prinzessin mit allen rechten und pflichten. Diejenige, die einen frosch küsst, der zu einem prinzen wird, wird reichlich entlohnt. Nun kommen aus dem ganzen reich genügend frauen, die während des kusses zu einer formalen prinzessin werden.

c) noch eine idee von mir. Die prinzessin kann natürlich auch versuchen die Hexe zu finden und sie fragen, woran man den prinzenfrosch erkennt. Ist vielleicht sowiso besser, denn viellecht geschieht es dem prinzen ganz recht, dass er ein frosch ist. Dann sollte alles so bleiben wie es ist.

d) Die prinzessin kann die situation verlassen und verkleidet als hässliche, alte jungfer erneut an den see kommen. Der echte prinz würde sie vielleicht aus verzweiflung küssen.

mehr fällt mir augenblicklich nicht ein --145.243.190.18 17:00, 3. Mai 2007 (CEST)

  • Nachdem ich nochmal 'ne nacht drüber geschlafen habe und mir auch die geschichte nochmal durchgelesen habe, komme ich zu folgender zusammenfassung:
1. Es gibt eine unbekannte menge an fröschen, die groß, aber nicht unendlich ist.
2. Die menge der frösche beinhaltet höchstens zwei wenigstens eine untermenge, einmal die, der verzauberten prinzen und zum anderen die, der frösche, die lügen und normale frösche sind
3. Die anzahlen der jeweiligen mengen sind unbekannt.
4. Die prinzessin sucht in der prinzenfroschmenge den besten.
5. Die prinzessin will nicht oder nur einmal küssen. Die annahme dass die prinzessin möglichst wenig küssen will ist zu unscharf und nicht annehmbar.
6. Da die gesamtmenge der frösche unbekannt ist helfen berechnungen und vorgehensweisen, die mit den schwestern der prinzessin operieren nicht weiter, weil man davon ausgehen kann, dass sich die schwestern ähnlich wie die prinzessin verhalten würden.

Aufgrund der 6 Punkte kommt von den obigen lösungen eigentlich nur b in betracht.

Möglich wäre aber auch diese lösung: Die Prinzessin muss lügen. Sie erklärt den fröschen, dass auch sie verhext ist. Wenn sie nicht den besten prinzen aus der froschmenge küsst, verwandelt sie sich selbst in einen frosch und kann der bitte, dass alle frösche geküsst werden, so natürlich nicht nachkommen. Wenn sie den besten prinzen also auf anhieb findet ist ihr bann gebrochen und sie selbst ist erlöst. Dann wird sie alle frösche der welt küssen. Sie bittet die frösche untereinander den besten zu finden, damit alle frösche etwas davon haben.

--145.243.190.18 12:24, 4. Mai 2007 (CEST)


Fragen zu der Überlegung: 1. Sind alle Frösche verzauberte Prinzen? 2. Oder ist nur ein Frosch ein verzauberter Prinz?

Aufgrund der Tatsache, dass zwar im Märchen alles möglich ist, es aber hoffentlich doch eine Lösung gibt, nehmen wir mal an, dass alle Frösche, die sprechen können, verzauberte Prinzen sind. Daraus ergibt sich, dass sie theoretisch keinen falschen küssen kann. Sie will aber den besten Prinzen küssen. In diversen Geschichten zieht man am Ende oft die Lehre, dass das schönste nicht immer auch das beste ist (vgl. Aschenputtel), daraus lässt sich schlussfolgern, dass die Prinzessin den hässlichsten Frosch küssen muss, um den besten Prinzen zu erhalten.

  • mein Vorschlag:

1. die Prinzessin übelegt sich was sie (und ihre 4 Schwestern) will (wollen) 2. sie erstellt einen Fragenkatalog der Ihre wünsche überprüft 3. sie befragt die Frösche -> der Frosch der die meisten Fragen in Ihrem Sinne beantworten kann, hat gewonnen.


Mein Vorschlag: Die Frösche sollen einer nach dem anderen quaken. Der, der am schlechtesten quakt, ist der Prinz :o))

Use Case nicht hinreichend für Test Case[Bearbeiten]

Bei der Spezifikation von Anforderungen gibt es den Grundsatz, dass man nur spezifizieren soll, was man auch testen kann. Natürlich(!) darf auch nur spezifiziert werden, was auch programmiert werden kann. Eine Heimtücke ist, dass man Anforderungen spezifizieren kann, die man zwar programmieren, aber nicht mehr hinreichend testen kann.

Erzählt wurde ein Märchen in welchem keinerlei Angaben gemacht wurden, wie ein Frosch als Prinz erkannt werden kann. Die Spezifikation ist also nicht hinreichend. Damit bewegt man sich schon fast im echten Leben: Fachanwender äußern vage Wünsche, der Analytiker denkt sich etwas aus was der Programmierer umsetzt und schließlich vom Tester getestet wird. Der Fachanwender nimmt das Produkt aber nicht ab, da er es sich "so nicht vorgestellt" hat. Jedoch hat der Fachanwender niemals artikluliert, zumindest nicht im Sinne der IT, was er sich denn vorgestellt hatte.

Die Spezifikation / der Use Case / das Märchen muss also zurück gegeben werden. D.h. das Märchen muss beim Review durchfallen, da keinerlei Messkriterien angegeben wurden, wie der Prinz zu ermitteln wäre. Außer durch einen Kuß. Insistiert der Fachanwender / Märchenautor auf Abnahme, so kann man der Prinzessin nur den Tipp geben, einen Frosch nach dem anderen abzuarbeiten und jeden zu küssen.

Natürlich kann sich die Prinzessin nun Kriterien ausdenken, nach welcher sie die Froschmenge einschränkt. Sie kann sich z.B. einen Fragenkatalog ausdenken, den nur ein Prinz und kein verwünschter Rasaierapparat beantworten kann. Jedoch lehnt sich damit der Tester weit aus dem Fenster, denn dies sind seine Kriterien bzw. die der Prinzessin, nicht aber die Kriterien des Fachanwenders / Auftraggebers / Geschichtenautor. Liegt er falsch, wird ihm u.U. seine Rechnung nicht bezahlt, d.h. die Prinzessin findet den Prinzen nicht.

Das Risiko, keinen Prinzen zu finden, hat die Prinzessin ohnedies, denn im Märchen findet sich kein Hinweis, dass unter den Fröschen tatsächlich ein echter Prinz ist.

--89.204.137.174 14:00, 15. Jan. 2011 (CET)