Kurs Diskussion:Internet- und Projektkompetenz

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Hier benutze ich die Seite Wikiversity:Erstellen eines Kurses als Folie, um die Präsentation und Gestaltung des IPK-Kurses zu optimieren.

Vorbereitung eines Kurses[Bearbeiten]

Idee[Bearbeiten]

Gemeinsame Wissenskonstruktion weltweit.

Ziele[Bearbeiten]

Schlüsselqualifikationen (communication-skills) bei jungen Leuten (Studenten) aufbauen, damit die weltweite Konstruktion von Wissen optimiert wird.

Struktur[Bearbeiten]

  • Wahl eines Foschungslandes
  • Bildung einer Forschergruppe
  • Wahl von Themen
  • Entwicklung eines Forschungsdesigns
  • Planung der Reise
  • Vorstellung der Projekte (Präsenzveranstaltung 1)
  • Durchführung der Reise
  • Auswertung der Ergebnisse
  • Präsentation der Ergebnisse

Material sichten und bereitstellen[Bearbeiten]

Martin-Theorie und Materialien

Stil und Publikum des Kurses[Bearbeiten]

Interdisziplinär, interuniversitär, international. Keine Vorkenntnisse.

Publikum[Bearbeiten]

Lernmotivation

  • 'professionelle' Lernende mit tendenziell kommerzieller Hintergrund
    • Schüler
    • Studenten
    • 'Temporärschüler' (lernen für Prüfung oder Zertifikat)
  • Amateure mit nicht-kommerziellem, altruistischen Interessen

Alter

  • Jugendliche (eher aufbauend)
  • Erwachsene (berufsbezogen, freizeitbezogen)
Im gegensatz zu Jugendlichen nehmen Erwachsene neues wissen dadurch auf, daß Sie Verknüpfungen zu bereits vorhandenem Wissen ziehen. Darum sollte man bei diesem Publikum eher Vergleich ziehen und Eselsbrücken verwenden
  • Senioren (neben eher unterhaltenden unkommerzionellen Angeboten sollten allmählich auch Kurse für eine echte Betätigung alter Leute entwickelt werden,Altersturnen, Babushka kindergarten, Arbeiten mit temporärem Bedarf )

Stil[Bearbeiten]

  • Anpassung an das Zielpublikum

Moderierter Kurs[Bearbeiten]

Moderiert

  • Repetitiver Aufwand
  • Direkte Motivation möglich
  • Direktes Feedback

Team[Bearbeiten]

Während der Vorbereitung eines Kurses lohnt es sich auch, andere Wikipedianer zu suchen, welche sich an der Kurserstellung beteiligen möchten.

TODO tipps wie und wo man solche Leute findet

Wenn mehrere Leute mitmachen wollen, lohnt sich sicher die Unterteilung in Ersteller des Theorieteils und des Übungsteils. Dadurch verhindert man, dass der Grossteil der Zeit und Aktivität auf die Theorie verwendet wird und am Ende noch schnell ein paar Übungen erstellt werden. Einige Autoren erstellen sogar die Übungen zuerst, weil diese häufig den grösseren Zeitaufwand, aber auch den grösseren Lernerfolg bringen.

Eine der zentralen Rollen, die es zu besetzen gibt, ist ein Reviewer, der eine Qualitätsprüfung des Kurses macht; am besten wird die Rolle gleich mehrfach besetzt, da diese Tätigkeit gerne mehr Zeit benötigt als zur Verfügung steht.

Bei den Übungen lohnt es sich besonders, einen Reviewer beizuziehen. Wenn Übungen vom Lernenden richtig ausgeführt werden, aber nicht das gewünschte Resultat liefern (sprich, wenn es eine unpasende Übung ist), dann ist dies das schlechtest mögliche Ergebnis einer Übung (nämlich Bestrafung/Misserfolg bei richtiger Ausführung). Sind nur zwei Personen am Kurs beteiligt, so sollten sie möglichst einander gegenseitig reviewen, das vermindert den Koordinationsaufwand und erhöht die Qualität in einem.

Kurs-Projektmanagement und Zeitplan[Bearbeiten]

Wikikurse werden sicher auf verschiedenste Weise und durch verschiedenste Gruppen erstellt werden, daher ist es schwierig und vermutlich sogar eher hindernd, feste Verfahren definieren zu wollen. Man kann den Kurs schliesslich erstellen, wie man will; die Hauptsache ist er wird gut. Dass ein vorgegebenes Kurs-Projektmanagement nicht existiert, heisst aber deshalb noch nicht, dass es unnütz ist. Insbesondere bei grösseren Gruppen und Kursen kann eine Planung durchaus Sinn machen, wenn sie an die speziellen Situationen und Bedürfnisse angepasst sind. Bezüglich Zeitplan sollte man sich aber zumindest einen wesentlichen Gedanken machen: Bis wann soll ein erster Draft stehen. Vor allem für frühe Leser ist diese Angabe das Minimum, das man ihm mitteilien muss, damit er weiss ob der Kurs schon fertig ist und vor allem ob das Material noch Fehler enthalten kann. Daher sollte eine Angabe zur Version und Vollständigkeit gemacht werden mit einem Zieldatum, wann der Kurs fertig sein sollte.

Theoretischer Teil des Kurses[Bearbeiten]

Glossar[Bearbeiten]

IPK-Glossar (Achtung! Diser Link ist tot --Lernstratege 23:47, 6. Jan. 2010 (CET)).

Gestalt des Textes[Bearbeiten]

Formatierung[Bearbeiten]

Formatierung ist unbedingt wichtig für die Darstellung von Fliesstext allgemein, insbesondere bei HTML-seiten, deren Länge nicht begrenzt ist.

Die wichtigste Formatierungen sind:

  • Inhaltlich klare und kurze Sätze haben einen Kerngedanken.
  • Ein Thema pro Absatz

Hinweis: Vor allem bei Folien, aber auch bei Fliesstext lohnt es sich, pro Seite oder eben Absatz nicht mehr als 3 Kerngedanken hineinzupferchen. Drei Dinge kann man sich noch behalten, je mehr es sind, desto schwieriger wird es, diese zu behalten.

  • Leerzeilen, die Absätze trennen, Luft schaffen und klar aufzeigen dass ein neuer Gedanke kommt.


Generell sollte man sehr sparsam mit Textformatierungen umgehen. Die Fettschrift dient zum Herausheben des Kerngedankens.

Mit der Italic-formatierung sollte man noch spärlicher umgehen, denn sie macht das Schriftbild viel unruhiger. Zitate werden häufig so formatiert oder aber ganz besondere Bemerkungen, Spezialfälle und abgesetzte, deutlich hervorgehobene Gedanken. Am besten ist es, abgesehen vom Zitat, sie gar nicht zu gebrauchen.

Besonders sei gewarnt vor massenhafter Verwendung:

Es ist peinlich, wenn man versucht, dem Leser mit Dutzenden von überflüssigen Formatierungen seine Nase mitten in die Scheisse zu drücken, damit er das Wichtige auch ja nicht verpasst.


Ein guter, das heisst ein kurzer und klarer Satz kommt auch ohne Formatierung aus:

Viele Formatierungen verwirren, entmündigen den Leser von der Suche nach dem Inhalt und wirken insbesondere bei exzessivem Gebrauch kontraproduktiv.

Es gibt aber durchaus nützliche Formatierungen:

  • Die Fettschrift für Leitmotive, d.h. zentrale Themen eines Absatzes
  • Die Kursivschrift für Aussergewöhnliches, wichtige Spezialfälle, die vielleicht sonst in einem längeren Text übersehen werden könnten.

Abschnitte bilden eine Einheit um einen Gedanken[Bearbeiten]

Viel wichtiger ist die Gliederung des Textes mit Abschnitten, aber halt auch schwieriger, weil dies mehr Hirnaktivität als Mausklicks benötigt. Ein Hauptübel bei den meisten Lehrmaterialien ist der Umstand, dass in einen Abschnitt meist eine Vielzahl von Themen gepresst werden


Faustregel: in einem Abschnitt höchstens einmal Fettschrift für das zentrale Schlagwort oder den zentralen Gedanken.


Didaktische Erkenntnisse als Unterstützung bei der Informationserstellung[Bearbeiten]

Material:

Computer unterstütztes kollaboratives Lernen CSCL

Computer-Supported Intentional Learning Environments (CSILE)

Hilfsmittel[Bearbeiten]

Unter Hilfsmittel zur Erstellung eines Kurses kann man viel verstehen. Natürlich ist jede Informationsquelle ein Hilfsmittel. Hier aber wollen wir uns auf die Hilfsmittel konzentrieren, welche ein Wiki für die Erstellung eines Kurses zur Verfügung stellt.

Zur Zeit (d.h. während der Enstehungszeit von Wikiversity) stehen keine speziellen Werkzeuge zur Verfügung, man muss sich also mit den üblichen Wiki-funktionen helfen. Welche Funktionen bestehen und wie man sie verwendet, kannst Du im Wikiversity-[Kurs:Wikis und ihre Nutzung] erfahren.

Es gibt 2 Funktionen in einem Wiki, welche sehr nützlich sind:

Kapitel und (daraus automatische erstelltes) Inhaltsverzeichnis Versuche zuerst, das den Kurs mit Kapitel zu unterteilen.

Dies fördert einerseits die Architektur des Kurses, die nie so klar ist, als zu Beginn mit nur einem Inhaltsverzeichnis.

Zweitens kann in Wiki jedes Kapitel unabhängig von den anderen editiert werden. Dadurch kann man die Arbeit hervorragend auf mehrere Autoren verteilen - sofern sie denn vorhanden sind.

Links

Man kann einen Link erstellen, ohne dass dazu ein Eintrag besteht. Auch dieses Mittel eignet sich gut zur Strukturierung und zur Aufgabenverteilung: Es braucht nicht einmal ein Todo im Text, dass der Link noch erstellt werden muss, da ein Link ohne Referenz rot dargestellt wird. Jeder 'Bearbeiter' sieht sofort, dass hier noch etwas getan werden muss.

Mit dieser Technik kann man zum Beispiel Verweise auf Unterkapitel in den Übungen machen. Dadurch wird die Struktur und Nomenklatur der Theorie und der Übungen sozusagen automatisch synchronisiert.

Viel tückischer ist es, wenn ein Link zu einer leeren oder fast leeren Seite führt (frustet).

Wünschenswerte Hilfsmittel

Vor allem für die Übungen ist eine Softwareunterstützung sehr wichtig. Wenn die Antwort direkt auf den Übungstext folgt, so funktioniert das schlecht, weil man auch passiv die Antwort schon sieht, bevor man wirklich über die Frage nachdenken konnte.

Daher sollte eine Softwarefunktion bestehen, welche zu einer Übungen einen Link auf die Antwort liefert und von der Antwort auf die Seite zurückweist.

Zudem sollte ein stufenweises Abfragen der Lösung möglich sein mit

  • Hinweis (hint) zeigt nicht die Lösung, sondern gibt Tips zur Lösungssuche
  • Lösung zeigt nur die Lösung
  • Herleitung zeigt, wie man zur Lösung kommt

Ein einfacher Link ist dazu nicht geeignet:

  1. Es gäbe eine Schwemme von Links,
  2. Die Antworten für sich kein Inhalt oder Thema dar, sodass der Link eigentlich 'missbräuchlich' verwendet wird.
  3. Der Link bietet die gewünschte stufenweise Aufdeckung der Antwort nicht an. Man kann das vielleicht zusammenbasteln, aber mit Basteleien sollte sich der Kursautor nicht herumschlagen

Ein normaler Link ist dazu wenig geeignet, da...

Chancen und Probleme von Kursen in Wiki[Bearbeiten]

Chancen[Bearbeiten]

Der Lernende kann und soll das Lernen - und die Unterlagen - mitgestalten

Neue Lernformen durch interaktives Medium (virtuelle Lern- und Forschungsgruppen)

Ergänzung der punktuellen Wissenserweiterung (Lexika, Enzyklopädien) durch systematische Lernmöglichkeiten

Probleme[Bearbeiten]

Mangel an didaktischen Tools zur Unterstützung des Lernprozesses

Sicherstellung eines konsistenten Zustandes von Theorie und Übungen

Versionierung von schnell sich ändernden Wissensgebieten (z.B. Informatik)

known issues[Bearbeiten]

Dieser Kurs sollte reviewt werden ;-)

  • Ich finde es problematisch, dass alles auf eine Seite steht. Das macht es sehr schwer zu lesen. Ein Kurs sollte zwar auch eine druckbare Fassung haben, aber auch gut zu lesen sein. Ich finde mich in der Überschriften nicht zu Recht, sie werden nur automatisch für den Inhaltsverzeichnis generiert, nicht für die eigentlichen Überschriften, wo sie aber für E-Learning-Material absolut notwendig sind! --WiseWoman 20:35, 30. Mai 2006 (UTC)