Kurs Diskussion:Krieg und Propaganda: bis zum 1. Weltkrieg (WS 2015)/Karl Robitschek

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Arbeitsdokumentation[Bearbeiten]

Bitte chronologisch die Arbeitsschritte (Recherche, Quellen, verwendete Literatur, Nebenthemen etc) laufend hier anführen (bitte jeden Eintrag signieren!) Das soll bereits im Vorfeld beginnen, noch bevor der Artikel selbst geschrieben wird.

Arbeitsprotokoll 9.11.2015:

  • Durchsuchen des Internets nach "Karl Robitschek", Überblick verschaffen
über Google Books zu folgendem Buch gestoßen: Petra Bräutigam: Mittelständische Unternehmer im Nationalsozialismus - Wirtschaftliche Entwicklungen und soziale Verhaltensweisen in der Schuh- und Lederindustrie Badens und Württembergs. Oldenburg, 1997
--> gibt wahrscheinlich Info zu Karl Robitschek als Unternehmer in der Lederindustrie, vielleicht jedoch nicht so hilfreich für meinen biographischen Artikel, da es sich um die 1940er Jahre handelt
--> könnte auf den gesuchten Karl Robitschek zutreffen, Bild leider schlecht lesbar, "Kaufmann"
Place of Burial: ZF Vienna - Zentralfriedhof --> bringt mich zur Grabsuche (online) auf der Homepage des Zentralfriedhofs - Link zur Verstorbenensuche Friedhöfe Wien
3 Karl Robitscheks wurden gefunden, treffen jedoch leider nicht auf den Gesuchten zu (sofern die Daten von geni.com stimmen), die Namen der ebenfalls in diesem Grab begrabenen Personen stimmen nicht mit den bisherigen Infos überein (Ehefrau: Elsa, Tochter: Stefanie)
Suche nach "Robitschek" - 42 Einträge, 1 Elsa Robitschek dabei, bestattet am 29.1.1963, die Namen der Mitbestatteten in dem Grab passen nicht (Irene & Henriette)
  • Der gesuchte Karl Robitschek (Karl Rob, Karl Robitsek) könnte gefunden sein:
Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft: 18.–20. Jahrhundert. München, 2002
  • Info zu Karl Robitschek aus dem Handbuch österreichischer Autorinnen & Autoren jüdischer Herkunft:
geb. 22.1.1891, Studium: Kunstgewerbeschule Wien, Kunstakademie Paris, von 1909–1914: Maler & Karikaturist in Paris, dann zurück nach Wien, war hier Maler & Herausgeber humoristischer Zeitschriften, "Faun", "Wr. Mode", "D. Muskete" & "Mocca", Vater: Josef Robitschek. Quelle: Verzeichnis jüdischer Autoren (antisem.) Bd 5, cnf. DBA/NF
Karl & Josef Robitschek sind in einem Grab bestattet, mit 2 weiteren, jedoch stimmen die Geburtsdaten vom Handbuch (22.1.1891) & der Grabsuche (15.5.1892) nicht überein
engagiert von "Sascha-Filmfabrik", Propaganda-Zeichentrickfilme, 1917: "Der sichere Weg zum Frieden" und "Wir und die anderen"
angegebene Bibliographie zum oben genannten Text:
Rauchensteiner, Manfried: Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie, Wien/Köln/Weimar 2013
Renolder, Thomas (Hrsg.): Animationsfilm in Österreich. Teil 1 1900–1970 (International Animated Film Association), Wien o.J.
--> könnten von Interesse sein!
geb. 22.1.1891/23.1.1891 in Wien, zuletzt erwähnt am 17.11.1952 in Brasilien, tätig in Paris & Wien, Studium an Kunstgewerbeschule & Ecole des Beaux-Arts, ab 1914 wieder in Wien, Herausgeber der oben genannten Zeitschriften, während des Ersten Weltkriegs entstanden Plakate für Kriegsfilme in seinem Atelier, um 1919 auch Werbung für von ihm herausgegebenen Zeitungen & Vergnügungslokale, Inhaber des Rob-Verlags und des Atelier-Robs (Grundstraße 5), Signatur auf den Plakaten: "Rob"
--> klingt schon besser, jedoch taucht zum ersten Mal Brasilien auf, dem Atelier & dem Verlag wird noch nachgegangen, den Zeitschriften ebenso
ist zwar eine Seminararbeit, jedoch liefert diese meiner Meinung nach eine gute Basis-Info, der man weitergehen kann, Abgleich mit bisherigen Ergebnissen zu Karl Robitschek, v.a. die angegebenen Quellen der Seminararbeit sind äußerst nützlich! :)

--Antonia Potucek (Diskussion) 12:49, 9. Nov. 2015 (CET)

....

Hinweise von Tutoren[Bearbeiten]

  • ...


Arbeitsprotokoll 4.1.2016

Etwas verspätet, aber doch, führe ich nun auch hier meine weiteren Arbeitsschritte fort

Nebehay.at Antiquariat & Kunsthandlung In diesem Versteigerungskatalog befinden sich 2 Plakate von Karl Robitsek (hier und auf einigen anderen Seiten nur so auffindbar), die er für die Sascha Filmfabrik entworfen hat (Nr. 51 und 52)

E-Mail an die Die Angewandte um nachzufragen, ob sie Zugriff auf Daten von StudentInnen haben, die Anfang des 20. Jahrhunderts an der Kunstgewerbeschule studiert haben. Antwort noch ausständig.

Folgende Bücher habe ich aus verschiedenen Bibliotheken ausgeliehen: Die Kunst des Einzelbilds. Animation in Österreich - 1832 bis heute. Christian Ewald, Sabine Groschup, Mara Mattuschka, Thomas Renoldner (Hrsg.). 2010, Verlag Film Archiv Austria -->

Das Letzte Vivat: Plakate und Parolen aus der Kriegssammlung der k. und k. Hofbibliothek, Marianne Jobst-Rieder, Alfred Pfabigan, Manfred Wagner, 1995 --> 2 Propagandafilmplakate von Karl Robitsek (Siegreich durch Serbien, Der österreichisch-ungarische Krieg in 3000m Höhe) --> Atelier Rob gestaltete viele Plakate für die Sascha-Film, unter anderem auch Plakate für die Kriegswochenschau --> Kurzer Lebenslauf hinten im Buch: geb. 23.1.1891 in Wien, Maler, Karikaturist & Zeitschriftenverleger. Studium an der Wiener Kunstgewerbeschule und an der Ecole Des Beaux Arts in Paris, ab 1914 wieder in Wien, Herausgeber der Zeitschriften "Faun", "Wiener Mode", "Die Muskete", und "Mocca" (S. 107)

Animationsfilm in Österreich Teil 1 1900-1970. Begleitheft zur Filmschau --> S. 13 wird Karl Rob erwähnt

Im Zentralen Verzeichnis Antiquarischer Bücher befindet sich bei einer Buchbeschreibung eine kurze Biographie Karl Robitseks

--Antonia Potucek (Diskussion) 14:47, 5. Jan. 2016 (CET)

Beginn sonstige Diskussion[Bearbeiten]

Bringt dir der Wohnort von Karl Robitschek auch etwas? Dann könntest du im digitalisierten alten Wiener Telefonbuch suchen, siehe Lehmann Online (was ist das?) --Bettina Dobnig (Diskussion) 11:43, 5. Dez. 2015 (CET)


Zitierhilfe[Bearbeiten]

habe ein bisschen an deinem Zitat gebastelt. Das mit der Quelle kriegst du sicher selber hin...


„Du kennst doch meinen Sohn, den Kobi,
Berühmt vom Nordpol bis zur Gobi.
Heut ist der Bua sogar Soldat,
doch weil er stramme Plattfüß' hat,
Sitzt er – das Öst'reih ist betamt –
Schon zwei Jahr' im Ernährungsamt.
Und diesem Kobi, sollt’s mir leben,
Will ich dich zur Gemahlin geben,
Daß zueinander ihr euch neiget
Und stramme teutsche Knaben zeuget.
Den Teil, der weniger poetisch,
Hab ich schon vorhin am Kaffeetisch
Mit deinem Vater Pick bereinigt,
Es fehlt nur noch, daß ihr euch einigt!“
Karl Rob

---Bettina Dobnig (Diskussion) 06:32, 8. Jan. 2016 (CET)

Vielen Dank für den Tipp![Bearbeiten]

Leider etwas verspätet.. aber danke für den Hinweis :)

--Antonia Potucek (Diskussion) 11:56, 4. Jan. 2016 (CET)