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Modallogik/System/Universelles Modell/Semantische Äquivalenz/Fakt/Beweis

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Beweis

Wir führen Induktion über den Aufbau der modallogischen Sprache, und zwar gleichzeitig für alle Welten. Für Aussagenvariablen gilt die Behauptung unmittelbar aufgrund der festgelegten Belegung. Die Äquivalenz ist auch unter aussagenlogischen Konstruktionen abgeschlossen, da die W unter K-Ableitungen abgeschlossen sind. Es bleibt noch zu zeigen, dass sich die Äquivalenz bei modallogischen Operationen erhält, wobei wir mit dem Möglichkeitsoperator arbeiten. Es sei also α gegeben, wobei die Äquivalenz für α und für alle Welten gelte. Wenn Wα gilt, so gibt es eine Welt  VUΓ  mit WRV und Vα. Aufgrund der Induktionsvoraussetzung gilt  αV.  Wegen der Definition der Erreichbarkeitsrelation bedeutet dies insbesondere  αW.  Es sei umgekehrt  αW.  Dann folgt aus Fakt die Existenz einer von W aus erreichbaren Γ-Welt V mit  αV,  also nach Induktionsvoraussetzung Vα und somit Wα.