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Modell/Termgleichheit/Gültigkeitsmenge/Äquivalenzrelation/Aufgabe/Lösung


  1. Es ist s∼t genau dann, wenn s=t∈Γ=I⊨ ist, und dies ist genau dann der Fall, wenn I⊨s=t gilt, was nach Definition  I(s)=I(t)  bedeutet.
  2. Die Termabbildung
    I:T⟶N,t⟼I(t),

    besitzt nach Teil (1) die Eigenschaft, dass äquivalente Terme auf das gleiche Element abgebildet werden. Dies bedeutet nach Fakt, dass es eine Abbildung

    ψ:T/∼⟶N

    mit  ψ([t])=I(t)  gibt. Da nichtäquivalente Terme nach Teil (1) unter I auf verschiedene Elemente abgebildet werden, werden verschiedene Klassen unter ψ auf verschiedene Elemente abgebildet und somit ist ψ injektiv.

  3. Sei
    M=T/∼.

    Für eine Konstante c∈T ist

    ψ(cM)=ψ([c])=I(c)=cN.

    Für ein n-stelliges Funktionssymbol f und n Termklassen [t1],…,[tn] ist

    ψ(fM([t1],…,[tn]))=ψ([ft1…tn])=I(ft1…tn)=fN(I(t1),…,I(tn))=fN(ψ([t1]),…,ψ([tn])).

    Es sei nun eine n-stellige Relation R und n Termklassen [t1],…,[tn] gegeben und sei die Gültigkeit von RM[t1],…,[tn] in M vorausgesetzt. Dies bedeutet, dass Rt1…tn∈Γ=I⊨ ist. Somit ist I⊨Rt1…tn, was RN(I(t1),…,I(tn)) bedeutet. Somit ist RN(ψ([t1]),…,ψ([tn])). Es liegt also ein S-Homomorphismus vor.

  4. Nach Definition von Γ ist α∈Γ genau dann, wenn I⊨α gilt. Nach Fakt ist Γ maximal widerspruchsfrei und enthält Beispiele und nach dem Satz von Henkin ist
    Γ=J⊨.