OpenSource4School/Mathematik zum Anfassen/Ja-Nein-Vielleicht

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Exponat "Ja! Nein! Vielleicht? Ein kleines Mathequiz"

Ja! Nein! Vielleicht? Ein kleines Mathequiz[Bearbeiten]

Exponaterstellerinnen: Hannah Klaproth & Luisa Hollmann

Kurzbeschreibung des Exponates[Bearbeiten]

Wie kann das geplante Exponat kurz beschrieben werden?

Mathematische Fragen sollen den Antwortmöglichkeiten ‚Ja’, ‚Nein’, ‚Vielleicht’, ‚weiß man nicht’ zugeordnet werden. Die Zuordnung soll zunächst jedem selbst überlassen werden und es gibt auf dem Material keinen Hinweis auf die Lösung.


Welche Teilnehmer sollen angesprochen werden?[Bearbeiten]

Gibt es einen speziellen Adressatenkreis des Exponates?

Alter: ca. ab 10 Jahren bis 99. Lesefähigkeiten und mathematische Grundkenntnisse müssen vorhanden sein, da die Fragen sonst nicht beantwortet werden können.


Mathematischer Gehalt[Bearbeiten]

Wie kann der mathematische Gehalt des geplanten Exponates beschrieben werden?

Der mathematische Gehalt orientiert sich an den Fragestellungen. Die Fragen sollen Grundwissen, das auch Grundschüler beantworten können, aber auch schwierigere Aufgabenstellungen beinhalten und möglichst viele Schulstufen abdecken.

  • Fragen mit der Antwort "Ja":
  • 1 ist eine Primzahl.
  • Ein Würfel ist ein Quader.
  • Fragen mit der Antwort "Nein":
  • gilt immer.
  • Die Wahrscheinlichkeit bei einem Münzwurf "Kopf" zu werfen anstatt "Zahl" steigt mit jedem Versuch.
  • Man kann durch 0 teilen.
  • Parallelen treffen sich im Unendlichen.
  • Weiß man nicht ("Vielleicht"):
  • Die größte Primzahl wurde gefunden.
  • Es gibt eine Formel, um die Verteilung der Primzahlen zu berechnen.
  • Offenere Fragen:
  • Manche Menschen haben eine natürliche Begabung für Mathematik, andere nicht.
  • Im Mathematikunterricht zählt nur das richtige Ergebnis.
  • Mathematik lebt von Einfällen und neuen Ideen.
  • Mathematische Probleme sind immer lösbar.
  • In der Mathematik ist logisches Denken wichtiger als kreatives Denken.


Zentrale Aufgaben bzw. Arbeits­aufträge in der "Lernumgebung" des Exponates[Bearbeiten]

Welche Aufgabe/Aufgaben bzw. Arbeitsaufträge stehen im Zentrum des Exponates?

Beantworte die Frage und ordne zu!
(Tipp: Nicht alle Fragen haben eine eindeutige Antwort!)


Material-Raum-Arrangement[Bearbeiten]

Welches Material wird benötigt? Welche Arbeitsblätter werden verwendet? Wie muss die "Tischsituation" vorbereitet sein?

  • Flipchart
  • Magnete
  • Pappe
  • Laminierfolie
  • Poster mit Frage
Exponat "Ja! Nein! Vielleicht? Ein kleines Mathequiz" im Einsatz


Wichtige Aspekte und Überlegungen zur Durchführung[Bearbeiten]

Wie wird die Eingangssituation gestaltet? Wie ist der weitere Verlauf?[Bearbeiten]

Stiller Impuls: Leute lesen die Fragen und ordnen zu.

Welche Sozialform wird verwendet? Gibt es eine Arbeitsphase?[Bearbeiten]

Einzelarbeit/Partnerarbeit/Gruppenarbeit: Die Leute können alleine oder zu zweit die Fragen beantworten. Dadurch entstehen evtl. Diskussionen, da sich die Leute nicht einig sind, wohin eine Frage zugeordnet werden soll. Wenn einer alleine sortiert, kann ein Student diese Fragen aufwerfen.

Wie wird die Schlusssequenz im Sinne einer gemeinsamen Reflexion mit den Teilnehmern gestaltet?[Bearbeiten]

Welche Frage hat Ihnen besonders Schwierigkeiten bereitet? Leute müssen überlegen, wo sie gezögert haben/den Prozess reflektieren und können durch Hinweise der Studierenden etwas dazu lernen. Oder Hinweis auf ein Kärtchen, dass nicht unbedingt an die eingeordnete Stelle gehört: Warum haben Sie diese Frage dorthin geordnet? Begründung geben und Studierender gibt eine andere.

Welche Impulse/Fragen begleiten die einzelnen Phasen des Interagierens mit dem Exponat?[Bearbeiten]

  • Einstieg: Zentrale Aufgabe
  • Arbeitsphase/Schlusssequenz: Warum haben Sie diese Frage dorthin gehangen? Welche Frage hat Ihnen Probleme bereitet?


"Lernzuwachs" der Teilnehmer[Bearbeiten]

Welche mathematische Einsichten (Aha-Erlebnisse der Teilnehmer) können während der Situation gewonnen werden?

Teilnehmer können Antworten auf die Fragen von Studierenden einfordern. Studierende können ergänzende Erklärungen geben, warum z.B. 2+2 nicht immer 4 ist, sondern im Dreiersystem 11. Teilnehmer denken über mathematische Fragestellungen nach und überprüfen, was sie noch wissen bzw. haben die Möglichkeit ihr Wissen mit Hilfe zu Erweitern.


Stolpersteine im Verlauf der Situation[Bearbeiten]

Welche inhaltlichen und organisatorischen Stolpersteine können während der Situation auftreten?

  • Jüngere Teilnehmer können nicht so viele Fragen beantworten und finden die Fragen nicht auf Anhieb, die sie können und verlieren das Interesse.
  • Lösungsvorschlag: Leichtere Fragen für jüngere Kinder farblich anders gestalten.
  • Teilnehmer fragen nach richtiger Antwort.
  • Lösungsvorschlag: Studierende sollten über die Thematik Bescheid wissen.