Projekt:Semantische Organisation der Mathematik/Das Kategoriensystem/Prinzipien

Aus Wikiversity
Zur Navigation springen Zur Suche springen
  • Das Kategoriensystem muss sehr detailiert sein. Wenn man zehn Mal klicken muss, um etwas zu finden, ist das manchmal langatmig, es ist aber weit schlimmer, wenn man etwas nicht findet.


  • Es wird grundsätzlich nur in die feinste Unterkategorie einsortiert, nicht zusätzlich auch in Oberkategorien (der Fehler wird auf Wiki-Commons immer wieder begangen). Eine Seite ist ja automatisch durch die Kategorieverknüpfung auch in den höheren Kategorien mit einsortiert, wenn auch nicht direkt.


  • Das Kategoriensystem sollte hauptsächlich semantisch orientiert sein. Sowohl ein Autor als auch ein Student befindet sich jeweils in einem semantischen (theoretischen) Kontext (wie dem Chinesischen Restsatz oder der Homotopietheorie von Sphären), und sucht dort nach einer Aufgabe oder einem Beweis. Hauptorientierung für die Kategorisierung sind demnach die Theorie-Kategorien. Erst wenn diese hinreichend fein bestimmt worden ist, sollten auch zusätzliche Aspekte wie der Texttyp berücksichtigt werden.


  • Kategorisiert wird entlang inhaltlicher intrinsischer Kriterien (also am Inhalt der Seite), nicht entlang der Verwendung in bestimmten Kursen.


  • Wichtig scheint ferner der Unterschied zwischen Theorien und Objekten zu sein. So gibt es die Theorie der Hauptidealbereiche, in der eben die Theorie mit ihren Definitionen, Sätzen, Anwendungen entwickelt wird, und die Objekte dieser Theorie, also die wirklichen (konkreten) Hauptidealbereiche wie oder . In Büchern heißt eine Kapitelüberschrift typischerweise schlicht 'Hauptidealbereiche', wobei es genauer um die Theorie der Hauptidealbereiche geht, in der natürlich auch konkrete Hauptidealbereiche als Beispiele auftauchen. Hier sollte man (auch wenn man an Wiki-Commons denkt) von Anfang an konsequent sein und beides, Theorie der Hauptidealbereiche und Klasse der Hauptidealbereiche, als eindeutige Kategorienamen verwenden, auch wenn das manchmal etwas übertrieben oder künstlich erscheint.


  • Es ist an eine wissenschaftliche Kategorisierung gedacht; man sollte nur in denjenigen Gebieten sich beteiligen, in denen man Erfahrungen hat.


  • Kategorisiert werden sollten nur fertige, verwendbare, verwertbare, mathematisch korrekte Seiten (eventuell könnte man sich Unterkategorien wie Kategoriename/Unfertig vorstellen).


  • Bei Unklarheiten über die Einsortierung sollte auf keinen Fall grob eingeordnet werden, sondern, wenn überhaupt, unter Kategorienamen/Unsortiert (wobei man die Kategorie wählt, derer man sich sicher ist).


  • Eine Zumüllung konsequent vermeiden.


  • Es ist besser, wenn das Kategoriensystem sich langsam und stringent entwickelt, als ungestüm.