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Raum mit Halbmetrik/Quotientenmenge/Eigenschaften/Fakt/Beweis

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Beweis
  1. Die Symmetrie und die Reflexivität sind direkt klar. Bei  xy  und  yz,  also  d(x,y)=0=d(y,z),  folgt aus der Dreiecksabschätzung  d(x,z)d(x,y)+d(y,z)  sofort  d(x,z)=0,  also  xz
  2. Wir müssen zeigen, dass durch
    d~([x],[y]):=d(x,y)

    eine wohldefinierte Metrik definiert ist. Seien  xx  und  yy,  also  d(x,x)=0  und  d(y,y)=0.  Dann ist nach der Dreiecksabschätzung

    d(x,y)d(x,x)+d(x,y)+d(y,y)=d(x,y)

    und ebenso  d(x,y)d(x,y),  also  d(x,y)=d(x,y),  was die Wohldefiniertheit von d~ bedeutet. Die Symmetrie, die Semipositivität und die Dreiecksabschätzung von d übertragen sich direkt auf d~. Aus  d~([x],[y])=0  folgt direkt  d(x,y)=0,  also  xy  und damit  [x]=[y]

  3. Sei  UM/  offen und sei V das Urbild davon. Sei  xV  ein Punkt. Nach Voraussetzung gibt es ein  ϵ>0  mit  U([x],ϵ)U  in M/. Daraus folgt direkt  U(x,ϵ)V,  da U(x,ϵ) das Urbild von U([x],ϵ) ist.
  4. Dies ergibt sich, da äquivalente Punkte in M die gleichen offenen Ballumgebungen besitzen.