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Vektorraum/Charakterisierungen von Basis/Maximal/Minimal/Fakt/Beweis/Aufgabe/Lösung

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Wir führen einen Ringschluss durch. (1)(2). Die Familie ist ein Erzeugendensystem. Nehmen wir einen Vektor, sagen wir v1, aus der Familie heraus. Wir müssen zeigen, dass dann die verbleibende Familie, also v2,,vn kein Erzeugendensystem mehr ist.  Wenn sie ein Erzeugendensystem wäre, so wäre insbesondere v1 als Linearkombination der Vektoren darstellbar, d.h. man hätte

v1=i=2nsivi.

Dann ist aber

v1i=2nsivi=0

eine nichttriviale Darstellung der 0, im Widerspruch zur linearen Unabhängigkeit der Familie. (2)(3). Nach Voraussetzung ist die Familie ein Erzeugendensystem, sodass sich jeder Vektor als Linearkombination darstellen lässt.  Angenommen, es gibt für ein  uV  eine mehrfache Darstellung, d.h.

u=i=1nsivi=i=1ntivi,

wobei mindestens ein Koeffizient verschieden sei. Ohne Einschränkung sei  s1t1.  Dann erhält man die Beziehung

(s1t1)v1=i=2n(tisi)vi

Wegen  s1t10  kann man durch diese Zahl dividieren und erhält eine Darstellung von v1 durch die anderen Vektoren. Nach Aufgabe ist auch die Familie ohne v1 ein Erzeugendensystem von V, im Widerspruch zur Minimalität. (3)(4). Wegen der eindeutigen Darstellbarkeit besitzt insbesondere der Nullvektor nur die triviale Darstellung, d.h. die Vektoren sind linear unabhängig. Nimmt man einen Vektor u hinzu, so besitzt dieser eine Darstellung

u=i=1nsivi

und daher ist

0=ui=1nsivi

eine nichttriviale Darstellung der 0, sodass die verlängerte Familie u,v1,,vn nicht linear unabhängig ist. (4)(1). Die Familie ist linear unabhängig, wir müssen zeigen, dass sie auch ein Erzeugendensystem bildet. Es sei dazu  uV.  Nach Voraussetzung ist die Familie u,v1,,vn nicht linear unabhängig, d.h. es gibt eine nichttriviale Darstellung

0=su+i=1nsivi.

Dabei ist  s0,  da andernfalls dies eine nichttriviale Darstellung der 0 allein mit den linear unabhängigen Vektoren v1,,vn wäre. Daher können wir

u=i=1nsisvi
schreiben, sodass eine Darstellung von u möglich ist.