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Affine Varietät/Projektiver Abschluss/Beschreibung mit Homogenisierung/Fakt/Beweis

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Beweis

Ein Punkt  P=(x1,,xn)  in 𝔸Kn definiert den Punkt  P̂=(1,x1,,xn)  in Kn. Für ein Polynom  FK[X1,,Xn]  und P gilt  F(P)=F̂(P̂)  für die Homogenisierung F̂. Daher gilt insbesondere  F̂(P̂)=0  für alle Punkte  PV(𝔞)  und alle homogenen Polynome aus dem homogenisierten Ideal 𝔟. Es ist also  V(𝔞)V+(𝔟).  Damit liegt insgesamt das kommutative Diagramm

V(𝔞)V+(𝔟)𝔸KnKn

vor (wobei alle Abbildungen injektiv sind). Der projektive Abschluss von V(𝔞) wird von einer Menge V+(𝔠) mit einem homogenen Ideal 𝔠 und mit  V(𝔞)V+(𝔠)  und  V+(𝔠)V+(𝔟)  beschrieben.

Wir haben die Inklusion  V+(𝔟)V+(𝔠)  zu zeigen, was aus  𝔠rad(𝔟)  folgt. Da beides homogene Ideale sind, kann man sich auf  F𝔠  homogen beschränken. Wir schreiben  F=X0rG,  sodass G kein Vielfaches von X0 ist. Da F auf V(𝔞) verschwindet und da X0 eingeschränkt auf  V(𝔞)D+(X0)  keine Nullstelle besitzt, folgt, dass G auf V(𝔞) verschwindet. Wir können also annehmen, dass F kein Vielfaches von X0 ist. Dann ist die Dehomogenisierung

F~=F(1,X1,,Xn)

die Nullfunktion auf V(𝔞) und besitzt den gleichen Grad wie F. Nach dem Hilbertschen Nullstellensatz gehört F~ zu 𝔞 (wir können annehmen, dass 𝔞 ein Radikal ist). Dann gehört aber auch F, das sich aus F~ durch Homogenisieren ergibt, zur Homogenisierung von 𝔞, also zu 𝔟.