Benutzer:Birkenkrahe/HWR-MBA-BIS-ENCM

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BIS für den MBA Entrepreneurship / Change Management (LV 810003.05A)[Bearbeiten]

Willkommen auf den Wiki-Seiten zur Lehrveranstaltung "Betriebliche Informationssysteme und Quantitative Methoden" im Part-Time MBA des Institut für Management Berlin. Auf diesen öffentlichen Seiten tauschen sich Lehrende und Lernende miteinander und mit anderen Teilnehmern im öffentlichen Raum aus. Zum Kursus selbst gehört neben Präsenzveranstaltungen auch noch ein Moodle-Kursus, in dem weitere Materialien hinterlegt sind und in dem Studierende vertrauliche Informationen austauschen können. Bitte zögern Sie nicht, sich hier einzubringen, wenn Sie möchten!

"Was bringt der MBA?" — index cards for first group association exercise

Vorarbeit[Bearbeiten]

Bitte tragen Sie in der unten stehenden Tabelle (wenigstens) ein (interessantes) Fallbeispiel aus ihrer Berufspraxis ein, bei dem es um betriebliche Informationssysteme bzw. IT im weitesten Sinne geht. Ich habe in der ersten Zeile zu Demonstrationszwecken zwei eigene Beispiele aus jüngerer Zeit eingetragen. Lassen Sie sich davon aber bitte nicht inhaltlich beeinflussen: das Spektrum reicht von einer unternehmensweiten SAP Implementierung über die Unterstützung virtueller Teams bis hin zum Umgang mit IT-Beratungsfirmen oder auch eine individuelle Erfahrung ("Ich muss immer mehr Videokonferenzen über mich ergehen lassen!")! — Über die Anonymität Ihres Beispiels entscheiden Sie selbst und registrieren müssen Sie sich hier nicht: denken Sie daran, dass diese Seite öffentlich ist!

(Also: please feel free to do this in English if you feel more comfortable!)

Nr. Thema Beschreibung Problem/Lösung Kommentar
1 Hochschulweites Lernmanagement-System (LMS) Anfang 2011 gab es noch 5 Fachbereiche, 3 verschiedene LMS, 3 Rechenzentren und keine IT Leitung. Eine neue Lösung musste technisch, politisch und finanziell passen Moodle wurde gewählt, die anderen 3 Systeme wurden abgewickelt; E-Learning Service Portal und verschiedene Einzellösungen eingeführt. Umfangreiches Change Mgmt Projekt (2 J.); Plattform wird insgesamt angenommen aber (wie in den meisten Installationen) primär als Datenschleuder und sekundär für E-Mail benutzt. Diskussionen über Forum ebenfalls zunehmend beliebter, aber viele Funktionen werden nicht genutzt.
2 Virtuelle Lehre in einer 3-D Umgebung Supervision von 40 Studenten, die weltweit in Praktika unterwegs sind und 1 J. im Ausland studieren; intensiver Coaching- und Community-Bedarf. Virtuelles Klassenzimmer mit wöchentlichen Online-Sitzungen in der 3-D Welt Second Life® & Offline-Diskussionen (Moodle, Wiki) Läuft erfolgreich seit 2010 (siehe Birkenkrahe, Gallo, 2011). Besser angenommen als erwartet; Transfer von physischen Abläufen in die 3D-Welt (auch z.B. Gruppenarbeit) klappt; Betreuungsaufwand und Gewöhnung seitens des Dozenten ist sehr hoch.
3 Einführung eines neuen Warenwirtschaftprogrammes und Anpassung der Geschäftsprozesse Projekt bei mittelständischem Unternehmen (250 Mitarbeiter/innen) von 2008 bis 2012 Erfahrung: niemals ein unfertiges Programm einkaufen, dass am Kunden weiterentwickelt wird Konsequenz: Stopp des Projektes und Erwerb einer eingeführten Software eines der Marktführer
4 Einführung neuer Warenwirtschaft KMU, Versandhandel Software wird an Unternehmensabläufe angepasst - einige Abläufe aber auch an die Software Entscheidende Frage: Wie lassen sich alle MitarbeiterInnen "mitnehmen"?
5 Umstellung der Zurverfügungstellung von Lehrmaterialien in einem Studiengang von der Papier- auf die elektronische Form Verfügbarmachung von ca. 800 Seiten eigenen Texts und ca. 800 Fremdtextausschnitten für ca. 50 Studierende auf moodle notwendig war eine gut durchdachte Aufgabenverteilung und ein Zeitplan, in dem mögliche Verzögerungen von vornherein berücksichtigt sind. Erfahrung: Die Urheberrechts-Situation ist kompliziert und muss im Vorfeld genau recherchiert sein, um Risiken abschätzen und minimieren zu können.
6 Vereinheitlichung unterschiedlicher IT-Systeme in der HR-Datenverwaltung laufendes Projekt (Start Mitte 2012) in einem internationalen Konzern, derzeit existieren mind. 3 verschiedene IT-Systeme Basis für Datenbereitstellung soll einheitlich sein, um Abläufe zu beschleunigen und Informationen länderübergreifend bereitzustellen Besonders wichtig sind gute Vorarbeit (was muss das neue System können) und die problemlose Überführung der Daten ins neue System, damit laufende Prozesse (z.B. Payroll) nicht beeinträchtigt werden
7 Einführung digitales Bestell- und Rechnungstool mittelständisches Unternehmen, ca. 500 MA (Start: Okt. 2011) Verknüpfung der prozessbeteiligten Abt., Akzeptanz der neuen Prozesse, Bedienbarkeit des neuen Systems Anbindung eines Tochterunternehmens in Vorb. , Akzeptanz noch nicht vollständig erreicht, MA haben noch viel "Betreuungsbedarf"x
8 Projektmanagement Unterschiedliches Wissenslevel bei den unterschiedlichen PM Projektübergaben dauern mitunter länger als nötig sowie weitere Performanceprobleme. Diesen wird immer wieder mit IT Schulungen begegnet und mit einem für alle verbindlichen Projektmanagementhandbuch. [Spannend wäre zu wissen, ob diese Routine-Maßnahmen ("immer wieder") greifen bzw. welche alternativen Maßnahmen ergriffen werden können bzw. schon probiert wurden? Ich denke hier natürlich zunächst an agile Methoden wie...Scrum.--msb (Diskussion) 11:18, 21. Feb. 2013 (CET)]
9 Onlineshops für das Modesegment Mode online zu vertreiben: Zahlungsverkehr, Bekanntheitsgrad Ein sicheres zahlungsystem für den eigenen Onlineshop zu haben und Kunden auf den eigenen Shop aufmerksam zu machen Sich auf vorhandene Platformen stützen wie z.B DaWanda etc.
10 Selbstvermarktung Selbstvermarktung via Internet (Facebook, MySpace, eigene Internetseite) Schwer zu filtern, ob jemand ausreichnend qualifiziert und ausgebildet ist; Dienstleistungen können nur schwer übers Internet durchgeführt werden [Es ist möglicherweise sinnvoll, zwischen Nischen-Dienstleistungen, z.B. einer Organisationsaufstellung oder einer 'einzigartigen' Beratungsleistung und einer Standard-Dienstleistung, zu unterscheiden; darüber hinaus ist dieses Feld in stärkster Bewegung, d.h. zwar gibt es keine Standardmittelchen (höchstens Standardwerkzeuge), aber dafür können Sie relativ angstfrei schnell neue Dinge ausprobieren. Warnen würde ich davor, den Versprechen von SEO-Anbietern, zu denen auch Facebook gehört, zu viel Vertrauen zu schenken!--msb (Diskussion) 11:23, 21. Feb. 2013 (CET)]
11 Wissensdatenbanken für KMU sich wiederholende Recherche-Anfragen verursachen vermeidbaren Arbeitsaufwand und Probleme bei Bearbeitung durch unterschiedliche unterschiedliche Mitarbeiter (unterschiedliche Ergebnisse); bestimmte Informationen veralten und müssen regelmäßig auf Aktualität hin überprüft oder andernfalls gesperrt werden eine Datenbanklösung zu bereits erfolgten Recherchen mit Ergebnissen, Quellen und Aktualität, verantwortlichen Autoren und einem Verfallsdatum Softwarelösungen sind ohne Zweifel vorhanden, sollten aber auch ohne hohen Kosten- und Schulungsaufwand allen beteiligten Nutzern vermittelbar sein.

Projektideen und Kursusthemen[Bearbeiten]

Im Anschluss an die Lehrveranstaltung wird Ihr Auftrag sein, bis zum nächsten Block in einer kleinen Gruppe ein wissenschaftliches Positionspapier, und einer Hausarbeit, im Wiki zu verfassen. Dabei arbeiten wir nicht aus formalen (müssen wir nicht), oder wegen der tollen Möglichkeiten der Formatierung (gibt's nicht), oder weil das Wiki als Gruppenwerkzeug so großartig wäre (Google Docs und Google Drive sind vermutlich überlegen), in diesem Medium, sondern aus anderen Gründen... die wir gemeinsame erkunden werden! (Siehe bspw. die Begründung für Wikiversity, die Plattform auf der wir uns befinden).

Wir werden uns in der Veranstaltung mit verschiedenen dieser Themen intensiver auseinandersetzen. Vielleicht kann ich sehr für das eine oder andere Thema „anfixen“, so dass sie im Rahmen eines Projekts und weiterarbeiten möchten. Die Themen treten zu den Themen hinzu, die sozusagen kanonisch zum Themenkreis „betriebliche Informationssysteme" gehören. Die Auswahl ist zweifellos eklektisch und von meinen Interessen geprägt, aber wenigstens weder langweilig noch antiquiert.

Weitere Quellen für Projektideen:

Customer Relationship Management (CRM) Systeme[Bearbeiten]

Diese Systeme sind auch aus Anwenderperspektive relativ leicht zu verstehen und zu bewerten; durch das stark gestiegene Datenaufkommen infolge der globalen Benutzung des Internets ist zu vermuten, dass sich Charakter und Erscheinen dieser Systeme stärker ändert als andere Informationssysteme im betrieblichen Kontext. Ein Projekt könnte beispielsweise die Schnittstelle zwischen traditionellem CRM-System und Business Intelligence beleuchten.--msb (Diskussion) 12:43, 4. Feb. 2013 (CET)

Business Process Management (BPM) und Modellierung[Bearbeiten]

Ich bin ein großer Freund von Unternehmensmodellierung (UMO), einem Konzept, dass sie vielleicht schon durch die weit verbreiteten Modellierungs-„Sprachen“ EPK (Ereignis-kontrollierte Prozess-Ketten) oder UML (Unified Modeling Language) oder den neuesten Familienzuwachs, BPMN (Business Process Model and Notation) kennen. Obwohl (oder vielleicht weil) ich dieses Thema auch unterrichte, kenne ich die Schwächen und Nachteile der Modellierung. Durch nichtsprachliche „weiche“ systemische Methoden (wie Storytelling, Szenario Technik, Pyramidenprinzip usw.) können einige dieser Nachteile vermieden werden. Es wäre interessant, anhand von Beispielen das Konzept BPM (und/oder BPM-Modellierung) und seine Berechtigung oder Überschätzung zu untersuchen.--msb (Diskussion) 12:43, 4. Feb. 2013 (CET)

Massive Open Online Courses (MOOC)[Bearbeiten]

Diese technisch, logistisch und konzeptuell neue Form des Massenunterrichts ist derzeit überaus viel diskutiert. Auch wenn man nicht in der Hochschule selbst tätig ist, muss man nicht lange überlegen um zu sehen, dass MOOCs eventuell eine interessante Alternative für die gegenwärtige universitäre Ausbildung darstellen. Unter welchen Umständen so einen Übergang denkbar, möglich oder sogar praktikabel wäre, müsste untersucht werden. Inwieweit sind beispielsweise Abschlüsse wichtiger als zertifizierte Fähigkeiten? Was braucht die Industrie in zehn Jahren?--msb (Diskussion) 12:43, 4. Feb. 2013 (CET)

Datenspeicherung in der Cloud[Bearbeiten]

Ein anderes Thema, das aktuell kontrovers diskutiert wird. Unter welchen Bedingungen sollte ein Unternehmen sich mit der Cloud als Datenspeicher auseinandersetzen? Was könnten sinnvolle erste Schritte sein, bzw. wie kann man ausprobieren, ob die Cloud das Richtige ist? Informationen über Anwendungen liegen im Netz bereit. Im Projekt könnte für ausgewählte Fallbeispiele (die von den Teilnehmern kommen) beispielsweise eine Checkliste oder eine Roadmap entwickelt werden.--msb (Diskussion) 12:43, 4. Feb. 2013 (CET)

Wandel in der Medienindustrie[Bearbeiten]

Ich habe in der jüngeren Vergangenheit sowohl gemeinsam mit Firmen der IT-Branche, die mit Verlagen arbeiten, als auch mit Verlagen selbst, einige interessante Forschungsprojekte durchgeführt. Aber in Zukunft Verlagen und Büchern im Zeitalter des E-Buchs liegt mir auch am Herzen, weil ich selber veröffentliche und viel und gerne lese. Für eine Analyse der Situation könnten beispielsweise Parallelen zum Schicksal der Musikbranche, als einer benachbarten Medienindustrie, gezogen werden. Die (viel diskutierte, möglicherweise zu weit gefasste) Frage ist: was wird aus dem Buch, welche Geschäftsmodelle könnten in der Zukunft tragen und Bestand haben, und/oder wie wird sich die Medienlandschaft in den nächsten Jahren verändern? Themenbeispiele: s. Programm des Publishers Forum 2013.--msb (Diskussion) 12:43, 4. Feb. 2013 (CET)

Ways of Working/Wie wir arbeiten[Bearbeiten]

Noch Ende der Neunzigerjahre, als ich für einen multinationalen Konzern für Wissensmanagement verantwortlich war, wurden „Ways of Working" als Unternehmensverantwortung angesehen—die fortschrittlichsten elektronischen Geräte waren in der Regel immer noch im Unternehmen zu finden, und das soziale firmeninterne Netzwerk war größer, globaler und wichtiger als das private, externe Netzwerk. Das hat sich in den letzten zehn Jahren massiv verschoben. Mittlerweile werden soziale und elektronischer Arbeitsweisen aus dem Privatbereich zunehmend in das Unternehmen importiert, weil sich die Außenwelt schneller verändert als die Innenwelt des Unternehmens. Ein Projekt, welches diese Verschiebungen und die Schnittstelle untersucht, könnte interessante neue Dinge herausfinden. Erstaunlich: The Homeoffice, Zukunftsvision von 1967.--msb (Diskussion) 12:42, 4. Feb. 2013 (CET)

Online Identitäten und Avatare[Bearbeiten]

Die Frage, ob und wie die Veränderung von online Identitäten, die mittlerweile gang und gäbe geworden ist, sich für die Lehre oder für das Lernen nutzbar machen lässt, beschäftigt mich als Forscher bereits seit einigen Jahren. Es wäre interessant, für diese Fragen Input von anderer Seite, insbesondere von Praktikern aus der Industrie zu erhalten. Anknüpfungspunkte gibt es hier viele: nicht zuletzt der zurzeit viel diskutierte Prozess der „Gamification", also Spiele in Lern- oder sogar Arbeitsprozesse einzuführen, gehört zu diesem Fragenkomplex. Aktuelles Anwendungsbeispiel (2013): Nutzung von Avataren bei einem großen deutschen Elektronikkonzern im Bereich Finanzen/Controlling: «Wir arbeiten hier in unserer Initiative avatartechnisch auf einer deutlich niedrigeren Animationsstufe [als Sie in Second Life] und mit leicht anderem Konzept. Wir beschränken uns insbesondere auf 2D-Characters. Wir animieren nur dann am Rande, wenn Inhalte transportiert werden sollen. Dieses Vorgehen hat im Wesentlichen Kostengründe, insbesondere da unsere Avatare "echte Menschen", sprich abfotografierte Models, sind. Diese werden in > 100 Trainingsmodulen auf diversen Schwierigkeitsgraden und in Deutsch sowie Englisch eingesetzt.»--msb (Diskussion) 12:42, 4. Feb. 2013 (CET)

Projektmanagement-Werkzeuge[Bearbeiten]

Auch dieses Thema ist Teil eines von mir begleiteten Forschungsprojekts der letzten Jahre, mit dem unaussprechlichen nach Drittmitteln riechende Namen "InterKomp KMU 2.0"; entstanden ist aus dem Projekt unter anderem die Werkzeug-Infoplattform "KMUT". Auf dem Blog zum Projekt finden Sie wöchentlich spannende Artikel, wie beispielsweise "5 Fragen zum Expertenmangel", ein Interview mit einem Recruiter.— Da für viele von ihnen Projekte das täglich Brot sein werden, findet sich auf der Schnittstelle von Projektmanagement und IT (insbesondere unterstützende Werkzeuge) vermutlich das eine oder andere interessante Thema für Sie.--msb (Diskussion) 12:42, 4. Feb. 2013 (CET)

Kreativität und IT? Kreativität trotz IT?[Bearbeiten]

Wo ist die Verbindung? Gibt es eine, oder ist IT vielleicht sogar anti-kreativ? Dies ist ein spannender aber vermutlich kein leichter Themenkomplex. Um sie hierfür zu motivieren, gucken Sie sich vielleicht den Video an, der mir überhaupt erst die Idee zu diesem Thema gegeben: "John Cleese [von Monty Python] on Creativity" und die Macht des Unbewussten. Eine von Humor durchsetzte halb stündige Vorlesung (leider nur mit holländischen Untertiteln). Nach 32 Min. Kommt er darauf zu sprechen, wie man zu viel Kreativität bei den eigenen Untergebenen verhindert: «(1) Don't allow your subordinates any humor: it undermines your self importance and your omniscience; treat all humor as frivolous and subversive. Blame humor for the resistance that the way of working creates. Then you don't have to blame your way of working. (2) Keeping ourselves feeling irreplaceable involves cutting everybody else down to size. Don't miss an opportunity to undermine your employees' confidence...for example when reviewing their work....only critisize, never balance the negative with the positive, just like your school teachers did. (3) Demand that people should always actively doing things. If you catch anybody pondering, accuse them of laziness and/or indecision....starve them of thinking time (which leads to creativity and insurrection). Demand urgency at all times, use lots of fighting talk and war analogies. Establish a permanent atmosphere of stress, of breathless anxiety and crisis.» --msb (Diskussion) 19:41, 6. Feb. 2013 (CET)

Einführung eines Warenwirtschaftsprogrammes[Bearbeiten]

(und Anpassung der Geschäftsprozesse) Bei unserem Unternehmen (mittelständisch , 250 Mitarbeiter/innen) haben wir in 2008 entschieden, ein neues Warenwirtschaftsprogramm einzuführen, das unsere Geschäftsprozesse wesentlich besser abbilden sollte als das bisherige. Das Programm war von einem kleinen Hersteller und wurde in enger Absprache mit uns entwickelt. Der Dialog der Programmentwicklung und der Anpassung gestaltete sich äußerst schwierig und langwierig. Der Prozess wurde in 2012 abgebrochen und es wurde die Entscheidung für ein Warenwirtschaftsprogramm eines größeren Anbieters getroffen. Ein wichtiger Punkt war und ist die Einbindung möglichst vieler Geschäftsprozesse in das Warenwirtschaftsprogramm, um Insellösungen und doppelte Pflegearbeiten zu vermeiden. —Teilnehmerin

Location Based Services[Bearbeiten]

"Standortbezogene Dienste (engl. Location-based Services (LBS), auch: Location Dependent Services (LDS)) sind mobile Dienste, die unter Zuhilfenahme von positionsabhängigen Daten dem Endbenutzer selektive Informationen bereitstellen oder Dienste anderer Art erbringen."Wikipedia

Digitale Micropayment Services[Bearbeiten]

"Der Begriff Micropayment, Kleinbetragzahlung bzw. Mikrozahlung bezeichnet ein Zahlungsverfahren geringer Summen, die vor allem beim Kauf von „Paid Content“, also digitalen Gütern wie Musikstücken und Zeitungsartikeln,[1] aber beispielsweise auch beim Kauf eines Brötchens anfallen. [...] Die Bedeutung micropaymentfähiger Zahlungssysteme erwuchs im Zuge zunehmender E-Commerce-Umsätze Anfang des 21. Jahrhunderts."Wikipedia

Beispiel: flattr.


Teilnehmerprojekte[Bearbeiten]

SCRUM! ST vs Gloucester - Match - 23

Info: bei der Kurzhausarbeit gilt für jeden einzelnen Kandidaten: ca. 1.500 - 1.800 Wörter Umfang. D.h. die Arbeit einer Gruppe mit 4 Mitgliedern muss ca. 20-24 Seiten umfassen (Auskunft des IMB/Studiengangsleitung).--msb (Diskussion) 14:47, 11. Feb. 2013 (CET)

Vorgehen beim Projekt[Bearbeiten]

FAQ: hier finden Sie Blitzlichter aus der laufenden Projektarbeit, die Ihnen vielleicht helfen. Fragen gerne ans Forum oder per E-mail—ich veröffentliche dann die "Nuggets" anonymisiert (nicht ohne Ihre Zustimmung). Hier ist das Wikiversity-FAQ z.B. mit Bearbeitungshilfen.


Wollen Sie nur Ergebnisse sehen? Was wenn wir nicht genügend haben?

MSB: neben der Erarbeitung und Darstellung von Ergebnissen ist die Reflexion über Methode und Vorgehen eigentlich der interessantere Teil der Wissenschaft, oder jedenfalls genauso interessant wie das Forschen selbst— deshalb möchte ich Sie ermutigen, viel zu reflektieren, und ihre Reflexionen auch den Wiki anzuvertrauen. Wenn Sie sich beispielsweise für eine Argumentation oder eine Methode entschieden haben und stellen fest, dass der Weg nicht zum erwünschten Ergebnis geführt hat (dieses Ergebnis ergibt sich aus der Forschungsfrage), dann können und sollen sie darüber reflektieren, warum es nicht geklappt hat bzw. was man beim nächsten Mal anders oder besser machen könnte. Diese Reflexion gehört für mich wesentlich zum Inhalt der Arbeit dazu.

Ich habe bei der Anonymisierung eines Fallbeispiels aus dem eigenen Betrieb!

MSB: diese Bedenken würde ich bei der Anonymisierung des Falles ganz ernst nehmen— das ist eine wichtige Fähigkeit, die sie unter anderem natürlich auch für die Abschlussarbeit benötigen. Sie ist eigentlich vom Internet ganz unabhängig: sie wollen über einen interessanten Sachverhalt berichten, ohne dass dabei ein wesentlich Beteiligter sein Gesicht verliert bzw. zur Schau gestellt wird. Wenn Sie ein Firmen Beispiel präsentieren wollen sollten Sie einfach alle Fakten, Namen, Plätze, aus denen man auf die Firma rück-schließen könnte, verändern; und dass sie das getan haben gehört wesentlich zur Methodik dazu!

Auf welchen Teilaspekt des Problems soll ich mich konzentrieren?

MSB: Wikipedia muss, wegen seiner Konkurrenz mit real existierenden Enzyklopädien vielleicht diesem Vollständigkeitsanspruch gerecht werden. Und für extrem gut etablierte, klassische Themen wäre das auch meine Erwartung, weil sie durch Literatur bereits extrem gut erforscht sind; für ihre Arbeit ist aus meiner Sicht wichtiger, dass sie Relevantes und Irrelevantes unterscheiden; dass sie (was Wikipedia beispielsweise nicht liefert, weil für ein Massenpublikum) versuchen, praxisnah und MBA-spezifisch zu sein. Praktisch bedeutet das zum Beispiel, zu gucken, wo der Hype um Ihr Thema Löcher hat (Stichwort 'bullshit'); oder noch praktischer: wo ist das Thema in Unternehmen relevant und wichtig? Z.B. Welche (Service-)Geschäftsmodelle werden benötigt. Ihre eigene Praxis sollte hierbei das Wesentliche sein bzw. stellen Ihre Praxiserfahrungen einen guten Ausgangspunkt dar. Als Kurzformel: eigene Erfahrungen + Literatur + neuer (eigener) Standpunkt = Essay — wenn Sie natürlich Primärdaten generieren können (Interviews, Surveys, whatever works) dann ist das immer wertvoll, aber ich verlange es nicht.

Sollen wir eine Hausarbeit abliefern, oder ein Wiki erstellen?

MSB: Sie sollen eine Hausarbeit erstellen (das wird bewertet), diese aber im Verlauf von drei Wochen (= 3 x je 1 Sprint) im Wiki hinterlegen und dort nach Ablauf je eines Sprints (am 3.3. und am 10.3.) einen Fortschrittsbericht auf der Diskussionsseite erstellen, den ich falle halber kommentieren werde.

Sollen die Teile Gruppenhausarbeit integriert sein, oder nicht?

MSB: die groben Hausarbeit wird als eine Hausarbeit bewertet und kriegt eine Note auf der Basis des Standard-Bewertungsbogens für MBAs. Wie weit Sie die Integration betreiben, hängt von ihrer Gruppe, von ihrem Thema und von der Bearbeitung ihres Themas ab, aber sie sollten natürlich so weit wie möglich versuchen, die Arbeit "aus einem Guss" erscheinen zu lassen.

Was soll in dem Sprint/Fortschrittsbericht stehen?

MSB: die zentrale Aufgabe des „Berichts“ ist, sie dazu zu bringen, sich über den letzten Sprint Rechenschaft abzulegen (welche Aufgaben wurden/nicht erfüllt und warum?) und für den nächsten Sprint entsprechender Änderung zu implementieren. Der Bericht selbst hat kein vorgeschriebenes Format oder Umfang. Er sollte am 3.3. und 10.3. auf der Diskussionsseite zu ihrer Projektseite stehen, damit ich ihn kommentieren kann.

Kann ich die Wikiseite irgendwie formattieren?

—MSB: Aber ja: siehe die Wiki Markup Help Seite. Das Inhaltsverzeichnis wird automatisch erstellt, sobald Sie mehr als drei Überschriften generiert haben. Oder Sie holen sich Ideen und Syntax von einer existierenden Seite, z.B. habe ich mir Doppelspalten von der Seite des öffentlichen Wissenschaftlers Prof. Christian Spannagel abgeguckt.

Wie kann man aus dem Text in das Quellenverzeichnis verlinken?

MSB: Für Referenzen schließen Sie die Referenz (für das Quellenverzeichnis) in ref-Tags ein — hier ein Beispiel:
<ref>[http://quelle.de Quelle], Abrufdatum: 9.3.2013</ref>

Wenn Sie jetzt am Ende den Tag

<references />

einfügen, dann wird die Referenz richtig dargestellt.

Wie fügt man ein Bild ein? (Über die Bildergallery kann man nicht auf die Festplatte zugreifen. Wie kann man eine Bildergallery anlegen?)

MSB: Siehe Wiki Markup Help für allgemeine Antworten zum Markup— die von mir verlinkten Bilder habe ich vorher nach Wikimedia hochgeladen. Die Verlängerung auf die Seite ist dann sehr einfach (das können Sie sehen, wenn Sie sich z.B. die Kursseite im Editor angucken. Sie müssen aber dort registriert sein, um das machen zu können. Ansonsten können Sie nur Bilder als Links einbetten. Übrigens gibt es in der linken Seitenleiste jede Menge Hilfe.

Wie kann man aus dem Text in einen anderen Teil des Texts verlinken?

MSB: das ist eine HTML Frage (können Sie hier lernen): Wiki Software erlaubt einfache HTML Befehle. Wie ein interner Link aussieht sehen Sie aber wenn Sie mit der Maus über die Einträge im Inhaltsverzeichnis fahren. Wenn Sie zum Beispiel auf dieser Seite zum Abschnitt "Vorarbeit" springen wollen lautet das (interne) Wiki Link:
[[#Vorarbeit|Vorarbeit]]
—sieht dann im Wiki so aus: Vorarbeit. Den genauen Namen des "Ankers" für den Link kriegen Sie aus der Statuszeile des Browsers, wenn nötig. Sie können auch zu einzelnen Ankern verlinken (der Markup-Tag ist "#"). Weiteres können Sie leicht selbst herausfinden.


Cloud Computing, Risiken und Chancen[Bearbeiten]

Originelle Tools für die Außendarstellung[Bearbeiten]

Web-basiertes Wissensmanagement[Bearbeiten]

Wandel in der Medienlandschaft[Bearbeiten]

Web-Shops[Bearbeiten]

Nachlese

Tafelbilder und Links[Bearbeiten]

Erster Block[Bearbeiten]

Diverse Links[Bearbeiten]

Bit.ly example

Mehr (kommentierte) Links bei delicious.

Hier erstmal alle Bilder: Kommentare kommen, aber Sie können auch schon selber Fragen zu den Bildern reinschreiben wenn Sie wollen. Ich werde kommentieren, wo ich kann und wo es nützlich erscheint!--msb (Diskussion) 17:07, 10. Feb. 2013 (CET)

Bring Your Own Device[Bearbeiten]

Kommunikation[Bearbeiten]

  • Zu 1.4: Chris Argyris ist ein bedeutender Forscher im Bereich des Organizational Learning. Siehe auch: "adhocracy".
    • "Sehen und gesehen werden": eine Grundvoraussetzung für das Entstehen von Kommunikation. Auch im Netz relevant, aber meistens eine Illusion (siehe nebenstehende Abbildung). Um im Web wahrgenommen zu werden ohne bereits nicht-digitale Berühmtheit benutzen zu können, ist erheblicher, kontinuierlicher Aufwand erforderlich. Für die viel häufigere Eins zu Eins Kommunikation ist „sehen und gesehen werden“ ebenfalls Voraussetzung, aber mit Einschränkungen schwerer zu erreichen (Und zu erhalten) als bei physischen Kontakt.
    • "Assertiveness"—wichtiger Kommunikationsmodus oder auch eine Menge von Verhaltensweisen, um die eigene, persönliche Grenze zu signalisieren und zu schützen.

Copyright[Bearbeiten]

  • Zu 1.5: Dankbar entgegengenommen habe ich Ihren Hinweis auf größere Klarheit beim Stellen der Vorarbeit (Fallbeispiel ins Wiki). Gleichzeitig ist es, um den Wert von Communitys im Netz nutzen zu können, wichtig, zu lernen, wie man eigene Geschichten, Fälle und Informationssammlungen anonymisiert, bzw. sich allgemein auf dem Netz bedeckt hält.
    • Hier ist ein MOOC Überblick.
    • Creative Commons“ ist eine Plattform, auf der sie für Laien verständliche Copyright Vereinbarungen modular zusammenstellen können, um sie für beliebige eigene Medienobjekte, Webseiten usw. zu benutzen.
    • die in Bezug auf Copyright Informationen am besten ausgestattete Seite mit Medienobjekten ist Wikimedia Commons— das ist auch die Seite, auf der alle Tafelbilder von mir hochgeladen und anschließend auf diese Seite (nach Wikiversity) verlegt worden. Im Lehrbetrieb und für meine privaten Blogs verwende ich (fast) ausschließlich Medien, die weltweit in der Public Domain sind, d.h. gemeinfrei. Viele Bibliotheken und öffentliche Einrichtungen haben in den letzten Jahren ihre Bildsammlungen zum freien Gebrauch ins Netz gestellt— so zum Beispiel auch das Bundesarchiv, die deutsche Fotothek, die brandneue Deutsche digitale Bibliothek usw. — um sich in Bezug auf Urheberschaft sicher zu sein muss man immer nach der Copyright Information suchen; wenn diese nicht leicht auffindbar ist, muss man davon ausgehen, dass das Medium nicht ohne weiteres benutzbar ist.--msb (Diskussion) 22:16, 10. Feb. 2013 (CET)

Gamification[Bearbeiten]

  • Zu 1.11: Ich bin interessiert an Netzwerk-Spielen des von-Ahn-Typs, wie "Games With A Purpose (GWAP). Eine Idee, die mich nicht loslässt, ist zu untersuchen, ob und welche Muster es für solche Games gibt, um sie dann z.B. gemeinsam mit Studenten zu bauen und auszuprobieren. Ein einfaches (na ja) tolles GWAP ist re-captcha. Hinter dem Link gibt es einiges an Hintergrundinfo, die ich in der Veranstaltung nicht hatte! Siehe auch Artikel zum Thema 'Gamification' auf unserem E-Learning Blog.--msb (Diskussion) 16:20, 17. Feb. 2013 (CET)

Wiki[Bearbeiten]

  • Zu 1.7: Wikis sind die Klassiker unter den Web 2.0 (think: "co-creation of content") Werkzeugen. Sie sind geeignet für im wesentlichen asynchrone Gruppenarbeit. „Im wesentlichen“ deshalb, weil durch Kopfzeilen getrennte Wikiabschnitte auch synchron bearbeitet werden können. Die wichtigste Funktion des Wiki im Sinne von IT ist die Versionskontrolle: jede Änderung wird erfasst und das Wiki kann blitzschnell auf frühere Versionen zurückgestellt werden; nur so lässt sich ein öffentlicher, verwundbarer Wissensraum wie die Wikipedia effektiv schützen und administrieren während gleichzeitig absolute Offenheit besteht. Wenn Sie Wikis im Unternehmen einsetzen, können Sie auf Cloud-Anwendungen (z.B. wikispaces) zurückgreifen, die sich so gut schützen lassen wie eben Dinge auf dem Internet geschützt werden können (d.h. im Prinzip gar nicht), oder sie können ein Wiki privat installieren. Die von Wikimedia (Wikipedia, Wikiversity, Wikiquotes usw.) verwendete Software ist Open Source und heisst "Mediawiki". Lernplattformen wie Moodle haben in der Regel auch ein (typischerweise sub-optimales) Wiki an Bord. Siehe auch z.B. Schulwikis ("Twoonix Blog")--msb (Diskussion) 10:26, 21. Feb. 2013 (CET)
  • Der Lehrfilm "Wikis in Plain English" ist ein großartiges Beispiel von Storytelling und Videoprototyping.
  • Synchrone Konkurrenz erwächst dem Wiki aus Google Produkten wie Google Docs (Office Anwendungen in der Cloud, von Google Google Drive genannt) oder Microsofts "Skydrive". Ich verwende Google Docs beispielsweise immer dann, wenn die Zeit eher knapp ist und wenn ich mit anderen näher am Dokument arbeite und deshalb synchron kommentieren muss: zum Beispiel mit den von mir betreuten Studenten, oder wenn ich mit anderen Wissenschaftlern eine Veröffentlichung vorbereite.
  • Als Software gehört das Wiki zu den Anwendungen, die hohe "Resilience" aufweisen; damit bezeichnet man eine für jene IT Systeme typische Widerstandsfähigkeit gegen Störungen, die bis auf die Programmebene einer losen Kopplung der Elemente entspricht. So eine Kopplung (und die entsprechende "Resilience") ist typisch für eine Klasse von Anwendungen, die als WebServices bezeichnet werden.--msb (Diskussion) 10:22, 21. Feb. 2013 (CET)

E-Books[Bearbeiten]

Do you own an e-reader? —Shivani: «No I don’t, and I never plan to. I don’t even have a smart phone, don’t plan on having one, or any of the fancy gizmos people play around with these days. A basic laptop for word processing is what I started with and that’s the limit. For me, books mean the printed word. I don’t care how readable books on screen get, the screen is still a screen, not print on paper. I think the idea of books is inextricably connected with printing. Printing is more than a technology. It generates a certain attitude toward the self that is irreplaceable with any other technology. It demands a certain type of writing. It is the invention, above all others, to which I owe the most, which constitutes me as a person more than anything else. Print is that important.» --msb (Diskussion) 20:52, 18. Feb. 2013 (CET)

Scrum![Bearbeiten]

  • Zu 1.6: Die Flip-Chart zeigt den verkürzten „Scrum“ (englisch für „Gedränge“) Prozess, dessen wir uns für die Bearbeitung des Kursusprojekts bedienen: insbesondere finden unsere Sprint-Reviews, d.h. die Revision der Tasklisten von Woche zu Woche, nur virtuell auf der Diskussionsseite ihrer Projektseite im Wiki statt. Einen genaueren Überblick der Methodologie, die aus der Softwareentwicklung stand, finden Sie in Ihrem Reader. — Interessant war am Fallbeispiel (einer Kommilitonin) dass Scrum als ganze Methode der internen IT Beratung zwar nicht nachhaltig implementiert wurde, dass aber schon die temporäre Anwendung dazu führte, Aspekte von Scrum quasi als "Nuggets" zu übernehmen, bzw. Altlasten (in diesem Fall ein Anforderungskatalog) loszuwerden.--msb (Diskussion) 15:47, 12. Feb. 2013 (CET)
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Zweiter Block[Bearbeiten]

Diverse Links[Bearbeiten]

Mehr (kommentierte) Links bei delicious.

  • Steve Ballmer "Monkey Dance".
  • Zugang zum Signavio Editor: bitte sehen Sie in Moodle nach!
  • Videoprototyping: studentischer Video, um Schlüsselaspekte (für das Change Management) im Anschluss an die Modellierung des Forschungsmanagement-Prozesses an einer Hochschule zu erläutern und zu betonen.
  • "Office Space" (1999) Diese Komödie enthält eine Illustration von BPR ( Business bloßes Reengineering) im Unternehmen.

Macht der Bilder[Bearbeiten]

Zu 2.1: Die Diskussion im Anschluss an den "Monkey Dance" Video (interessanterweise von ihnen mehrheitlich als unangenehm empfunden) richtete sich auf die Frage, wie man eine Gruppe von Individualisten (beispielsweise IT Spezialisten, es könnten aber Spezialisten aus jedem Bereich sein) dazu bringt, als Gruppe zu agieren. Dies war der Ausgangspunkt für das Shell Wissensmanagement-Beispiel (Bild in Moodle). Zu Elias Canettis Klassiker "Masse und Macht" (engl. Übersetzung "Crowds and Power"). Das metaphorische Modell von Wissensmanagement für Öl-Fachleute ist übrigens auch ein Meta-Modell.--msb (Diskussion) 22:49, 24. Feb. 2013 (CET)

Im Schatten der Macht[Bearbeiten]

Zu 2.1: Ein neuer Blogartikel von unserem "KMUT-Blog" mit dem Titel "Im Schatten der Macht" (siehe auch die Kommentare) befasst sich mit dem sehr spannenden Problem der so genannten "Schattenprojekte" und "Schattenprojektleiter". Die in meinem Kommentar erwähnten Gegenmaßnahmen, die zuerst auf der Basis umfassender wissenschaftlicher Untersuchungen von dem Harvard Professor Chris Argyris formuliert wurden, sind tatsächlich "weiche" BPM Maßnahmen.--msb (Diskussion) 13:57, 25. Feb. 2013 (CET)

Prinzipien aus der Lehrveranstaltung[Bearbeiten]

Zu 2.3: die Frage nach dem roten Faden dieser Lehrveranstaltung kam in der anderen Studiengruppe auf— als Versuch einer Antwort habe ich dort eine Reihe von Schlüsselprinzipien formuliert, auf denen meine Darstellung basierte (Engl. Version): (1) „Gute IT“ (und gute Informationssysteme) verschwinden aus der Sicht des Nutzers — Informationssysteme sind Werkzeuge und keine Ziele (es sei denn, sie sind ein Entwickler). Beispiel aus dem Unterricht: Kindle. (2) alle Informationssysteme basieren auf derselben Basisarchitektur, die Input, Prozess, Output und Feedback als wesentliche Elemente umfasst (siehe Vorlesung 2: „Informationssysteme im Unternehmen“). (3) Management Informationssysteme (MIS) erzeugen Berichte und unterstützen dadurch den Entscheidungsprozess. Dabei sind Ausnahmeberichte (Exception Reports) wesentlich interessanter als Routineberichte. (Vgl. Vorlesung 2.); (4) die wichtigsten Eigenschaften von Informationssystemen aus der Sicht des Unternehmens sind: Integrität, Interoperabilität, Sicherheit, Performanz, und Elastizität (Resilience). (Siehe Vorlesung 3: „Web Services und Strategische IT“); (5) Informationssysteme unterstützen kollaboratives Arbeiten unterstützen, indem sie Transaktionen über persönliche/funktionale/Unternehmensgrenzen möglich machen, in der Regel über eine Standardisierung. Wichtig ist hier die Kontrolle der Schnittstellen (zwischen Individuen/Bereichen/Unternehmen): diese Kontrolle ist eine technische und eine kulturelle Aufgabe. (6) Geschäftsprozessmanagement (BPM) wird wie ein wichtiger Übersetzer zwischen verschiedenen Kulturen im Unternehmen. Unternehmensmodellierung als wichtige BPM-Technik kommt aus der IT und wird durch Informationssysteme unterstützt.--msb (Diskussion) 16:37, 25. Feb. 2013 (CET)

Wissenschaft bewegt sich[Bearbeiten]

Zu 2.4: In der Tat. Gucken Sie mal: "Twitter-Phänomen: Forscher beichten Labor-Pannen" und den Blog "This is what science looks like". Ein FAQ zu ihrer Projektarbeit finden Sie auch auf dieser Seite. In der Veranstaltung habe ich drei verschiedene Arten vorgestellt, wie sie eine längere Arbeit strukturieren können: die IMRAD (Introduction, Method, Results And Discussion) Methode ist der Standard bei wissenschaftlichen Publikationen; eine einfachere (weniger lesbare) Version sieht man meistens bei Bachelorarbeiten: Einführung, Theorie, Praxis (eventuell Primärdaten) und Diskussion; eine Mischung von Theorie und Praxis ist ein Hybrid, dass besser lesbar, aber schwerer zu schreiben ist: hierbei wird ein Stück Theorie eingeführt und gleich im Anschluss durch ein Praxis Beispiel illustriert (oder umgekehrt), usw. bis zur Diskussion als Abschluss.--msb (Diskussion) 23:03, 24. Feb. 2013 (CET)

SAP Zertifizierung[Bearbeiten]

Zu 2.5: das Programm zur SAP Zertifizierung für Studenten, von dem ich sprach, heißt TERP10 (siehe hier bzw. Diskussion). Wir bieten es leider im Augenblick an der HWR nicht an, das kann sich aber noch im Verlauf ihres Studiums ändern. Soweit ich weiß, sind die Rahmenbedingungen dieses Kurzkurzes immer noch dieselben.--msb (Diskussion) 16:59, 25. Feb. 2013 (CET)

BPMN Tutorial[Bearbeiten]

Zu 2.8: hier ist eine visuelle Übersicht aller Elemente von BPMN, das BPMN Poster— die Zahl der (häufig verwendeten, unabdingbaren) Kernelemente ist allerdings viel geringer (< 10). "BPMN Tutorial" ist ein ausgezeichneter Kurzfilm (in 2 Teilen), der zwar nicht den Signavio-Editor verwendet, aber die Denk- und Vorgehensweise Erstellen eines Prozessmodells anhand eines Bewerbungsprozesses sehr schön (und in klarem Englisch) erläutert. Welchen Editor sie letzten Endes verwenden, ob sie bei dem Zeichenprogramm Visio bleiben, oder nicht, hängt davon ab, wie sie Prozessmodellierung verwenden möchten: für webbasierte, Kollaborateure Erstellung von BPMN Modellen ist Signavio zurzeit meiner Einschätzung nach unschlagbar.--msb (Diskussion) 17:26, 25. Feb. 2013 (CET)

Lehre in Second Life[Bearbeiten]

Zu 2.10: den Kurzfilm, den wir gesehen haben, finden Sie hier. Zusätzlich gibt es eine ganze Reihe von Blogartikeln auf unserem HWR E-Learning Blog, insbesondere auch einen Erfahrungsbericht aus dem Studiengang Unternehmensnachfolge von Prof. Felden, "Coaching goes 2nd Life". Und hier ist auch noch das komplette Fallbeispiel das ich im Unterricht erwähnte: "Transfer of Physical Classroom Techniques to the Virtual Classroom During A Practice Supervision Course" .--msb (Diskussion) 17:14, 25. Feb. 2013 (CET)

Überzogene Erwartungen an IT?[Bearbeiten]

Zu 2.12: wir diskutierten einige der Vorteile von guter Prozesssteuerung bei Meetings, die Zeit für Check In und Check Out (Aufwärmen und Abwärmen) vorsieht. Diskussion und Ergebnisse sind ein gutes Beispiel für Prozesse, die insbesondere für virtuelle Teams, d.h. bei der Kollaboration über weite Entfernungen hinweg, wichtig sind— und die leider gerade dann häufig vergessen werden (bzw. wissen die Teilnehmer oder Leiter nicht, wie sie gruppendynamische Prozesse elektronisch realisieren oder steuern können). Hier ist ein Artikel zum Thema überhöhte Erwartungen an IT (eines der Themen, die Sie gerne diskutiert hätten, wären noch mehr Zeit gewesen): "Alone Together: Why We Expect More From Technology And Less From Each Other". Ich fand den Artikel letzten Endes ein wenig zu oberflächlich und zu klagend. Siehe auch die Buchbesprechung von Jonah Lehrer.--msb (Diskussion) 11:52, 25. Feb. 2013 (CET)

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Abschlussnachricht (Moodle-Forum)[Bearbeiten]

Der Kurs ist vorüber! ich habe mir die Mühe gemacht, ihre Gruppenausarbeitungen online ausführlich zu kommentieren. Hierbei geht es weniger um die (separat erfolgte & kommunizierte) Bewertung, sondern vielmehr darum, ihnen im Hinblick auf die MBA-Arbeit bzw. andere Hausarbeiten inhaltliche, strukturelle oder stilistische Hinweise zu geben, die sie vielleicht nützlich finden. Danke Ihnen nochmals für Ihre hervorragende Mitarbeit und ihren Enthusiasmus während des Kurses und wünsche Ihnen ein gutes Reststudium! — Sie finden die Kommentare übrigens auf den Diskussionsseiten, wo sie auch ihre Sprint-Review geschrieben haben. Sie können gerne noch Nachfragen stellen sofern Sie solche haben! Viel Erfolg beim Rest des MBA-Programms! --msb (Diskussion) 17:50, 30. Apr. 2013 (CEST)