Benutzer:LidiaSe

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IPK im SS 14[Bearbeiten]

Name Studiengang vhb Wiki Thema Forschungsland Homepage Video abgeschlossen
Kursleiterin Eva Sondershaus, M.A. Eva Sondershaus
Annica Antoni BA, DaF/DaZ Annica Antoni
Saskia Walter BA, DaF/DaZ Saskia Walter
Oxana Schuster LA GS DaF/DaZ Oxana Schuster Erziehung in binationalen Ehen Deutschl., Russland, Pakistan, Togo, Spanien
Clara Leps BA, DaF/DaZ Clara Leps
Mona Wieland BA DaZ/DaF Mona Wieland
Tobias Mayer BA DaF/DaZ Tobias Mayer
Horn Patricia BA DaF/DaZ Patricia Horn Kulturschock Deutschland, Kroatien, Georgien, Ukraine
Anne-Sophie Schuster BA DaF/DaZ Anne-Sophie Schuster Binationale Ehen Deutschland, Mexiko, Italien, USA, Hongkong
Marishal Tucker LA HS DaF/DaZ Marishal Tucker Binationale Ehen Deutschland, Mexiko, Italien, USA, Hongkong
B. Kracker BA DaZ/DaF B. Kracker Kulturvergleich Deutschland-China Deutschland, China
Zhao Jing BA DaF/DaZ Zhao Jing Kulturvergleich Deutschland-China Deutschland, China
Kathrin Weigt LA GS DaF/DaZ Kathrin Weigt Binationale Ehen Deutschland, Mexiko, Italien, USA, Hongkong
Isabelle Gluchowski LA GS DaF/DaZ Isabelle Gluchowski Kulturvergleich Deutschland-China Deutschland, China
Elisabeth Henning LA GS, Erw., DaF/DaZ Elisabeth Henning Kulturvergleich Deutschland-China Deutschland, China
Nakhjavan-Hammada Narjes BA DaF/DaZ, Philosophie Narjes Hammada
Clara Plamper BA DAF/DAZ Clara Plamper
Julia Hoffmann BA DaF/DaZ Julia Hoffmann
Julia Wendling LA GS DaF/DaZ Julia Wendling Kulturschock Deutschland, USA
Susanne Hammer LA GS, DaF/DaZ Susanne Hammer Kulturschock Deutschland, USA
Eva Bayr LA GS, DaF/DaZ Eva Bayr Kulturschock Deutschland, USA
Magdalena Spachmann BA Iberoromanistik, DaF/DaZ Lena Spachmann
Zübeyde Özcetin BA DaF/DaZ Zübeyde Özcetin doppelte Staatsangehörigkeit
Jan Meyer BA DaF/DaZ, Iberoromanistik Jan Meyer Literaturinteresse Deutschland, Argentinien
Lidia Selis BA Italo-Romanistik, BA DaF/DaZ Lidia Selis doppelte Staatsangehörigkeit
Jolanda Palanga BA Italo-Romanistik, BA DaF/DaZ Jolanda Palanga doppelte Staatsangehörigkeit
Thore Eifler master Thore Eifler
Anthony Verardi BA Germanistik Anthony Verardi Kulturschock Deutschland, USA
Wei Wei BA Germanistik Wei Wei Kulturvergleich Deutschland-China Deutschland, China
Tabea Keller Grundschullehramt DAF /DAZ Tabea Kulturschock Deutschland, USA
Nadine Ellinger BA Germanistik Nadine
Kathrin Mayr Grundschullehramt DAF /DAZ Kathrin Mayr
Olena Vlasiuk BC Angelistik Olena

Idee[Bearbeiten]

Im Jahr 2014 eröffnete sich eine neue Debatte um die doppelte Staatsbürgerschaft in Deutschland und dessen Gesetztesentwurf verändert wurde. Als Verfasserinnen dieser Projektarbeit fühlen wir uns dem Thema der doppelten Staatsbürgerschaft besonders nahe, da wir selber jeweils einen Migrationshintergrund besitzen (türkisch, italienisch) und uns daher aus gegebenem Anlass selbst mit der Thematik auseinandersetzen. Da in Deutschland sehr viele Menschen mit Migrationshintergrund leben und sich daher, wie wir es tun, angesprochen werden, liegt es uns besonders am Herzen Kritikpunkte des neuen Gesetztesentwurfes darzulegen und dabei die Menschen zu informieren. Ebenfalls ist es uns wichtig, Menschen ohne Migrationshintergrund, die nicht aktiv von der Thematik betroffen sind, Einblicke in diese zu gewähren.

Hypothese[Bearbeiten]

"Die Bereitschaft zur Annahme der doppelten Staatsangehörigkeit wird durch eine interkulturelle Erziehungsmethode erlangt“

Aktuelle Gesetzgebung[Bearbeiten]

Laut dem statistischen Bundesamt sind zwischen dem Jahr 2000 und 2012 rund 9 Millionen Kinder auf die Welt gekommen. 460 000 von ihnen erwarben die deutsche Staatsangehörigkeit mit ihrer Geburt, obwohl ihre Eltern Ausländer wären. Damit waren 5 % aller Neugeborenen sogenannte Optionskinder. Diese Kinder müssten nach dem neuen Gesetzesentwurf mit Erreichung des 23. Lebensjahres zwischen der deutschen und der ausländischen, der ihrer Eltern, Staatsangehörigkeit wählen. Der Entwurf soll in erster Linie den Zugang zur doppelten Staatsangehörigkeit, mit Hilfe der sogenannten Optionspflicht, erleichtern. Sie „gilt für Kinder, die die deutsche Staatsangehörigkeit nach dem Geburtsortprinzip mit Ihrer Geburt oder nach der Übergangsregelung erhalten haben und daneben noch eine andere Staatsangehörigkeit besitzen“. Mit dem sogenannten Optionsverfahren soll es diesen Kindern ermöglicht werden, neben ihrer ausländischen, auch die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben zu können. „Sie müssen ab dem 18. Geburtstag, spätestens jedoch bis zu Ihrem 23. Geburtstag erklären, ob sie die deutsche oder eine andere Staatsangehörigkeit behalten wollen. Dies ist – in Kurzfassung – die Optionspflicht“.

In der Aufklärungsbroschüre des Bundesministeriums für Inneres, die den Titel "Das staatsangehörigkeitsrechtliche Optionsverfahren 
Was  in Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern wissen müssen,wenn sie volljährig werden" trägt, wird über das Thema 
ausführlich informiert:                                                                                                                                                                                                                      
Wer ist optionspflichtig und was bedeutet dies?
- Kinder, die nach dem Geburtsortprinzip die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und daneben noch eine andere
- ab dem 18. Geburtstag bis spätestens jedoch bis zum 23. folgt die Entscheidung
- Kinder geboren ab 01.01.2000 mit zwei ausländischen Elternteile → grundsätzlich Optionspflicht; 
  Entscheidung muss zwischen dem 18. und 23. Lebensjahr fallen
- ausländische Kinder deren Geburt zwischen 1990 und 1999  → Optionspflicht auf Antrag 
- Kinder mit einem deutschen Elternteil unterliegen nicht der Optionspflicht, da automatisch deutsche Staatsangehörigkeit


Trotzdem lässt der neue Gesetzesentwurf genügend Raum für Kritik, worauf im nächsten Kapitel eingegangen wird.

Kritik an die politische Umsetzung[Bearbeiten]

Ziel des neuen Gesetzesentwurfes sollte es sein, ein klares integrationspolitisches Signal zu senden, dass die Gleichberechtigung in Deutschland zum Ausdruck bringt. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte in diesem Zusammenhang: "Wenn ihr Sorgen habt — egal ob türkischstämmig oder deutschstämmig, dann ist das meine Sorge als Bundeskanzlerin dieser Bundesrepublik Deutschland und darum haben wir uns in gleichem Maße zu kümmern."

Die Kritik des neuen Gesetzesentwurfes zur doppelten Staatsangehörigkeit betrifft in erster Linie die Auslegung der Optionspflicht (soziopolitische Einwände), der Optionszwang vorallem widespricht dem Konzept der Gleichberechtigung, da sich während des Optionsverfahrens zahlreiche Unstimmigkeiten deutlich werden.

Einwände finden sich außerdem im Bereich der Integration. Hierbei wird angenommen, dass die doppelte Staatsangehörigkeit die Integration der „Doppelstaatler“ behindere, „da sich diese nicht ganz mit ihrem Einwanderungsland identifizierten“.

Ein weiterer Kritikpunkt bietet auch die Tatsache, dass die jungen Menschen aus Zuwandererfamilien vor eine emotionale Wahl gestellt werden, in der sie zwischen zwei „Kulturkreisen“, „Nationen“, sozusagen „ kulturellen Identitäten“ entscheiden müssen.

Schließlich finden sich in der Umsetzung des Gesetzesentwurfes technische Schwierigkeiten. Das Optionsverfahren hat sich als komplizert und schwer verständlich herausgestellt. Außerdem sind für Kinder die vor 1990 geboren wurden, keine Regelungen zu finden.

Kulturwissenschaftliche Aspekte[Bearbeiten]

Interkulturelle Erziehung[Bearbeiten]

Unter dem Begriff Interkulturelle Erziehung versteht man einen Prozess der Auseinandersetzung verschiedener Kulturen.

Man versucht dabei alle Kinder und ihre Familien in ihrem jeweiligen kulturellen Selbstverständnis zu akzeptieren und zu unterstützen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und herauszuarbeiten, vorhandene Unterschiede und Gegensätze nicht zu verwischen, sondern ihre Vielfalt als Bereicherung zu verstehen und zu nützen. Die interkulturelle Erziehungsmethode versucht gleichberechtigtes Miteinanderlebens und Voneinanderlernens.

Es wird demnach jede Art von pädagogischem Wirken verstanden, durch welches das Zusammenleben von Menschen verschiedener Kulturen gefördert werden soll.

Ziel der interkulturellen Erziehung ist die Förderung und Ausbildung von Wahrnehmungs-, Beurteilungs- und Handlungskompetenzen. „Denn nur wenn ein Subjekt kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten wahrnehmen (Wahrnehmungskompetenz) und mit kulturellen Verhaltens- und Wertemustern abgleichen sowie Werte- und Normdiskrepanzen aushalten kann (Beurteilungs-kompetenz), ist ein toleranter und respektvoller Umgang mit einer ihm fremden Kultur (Handlungskompetenz) möglich.“

Enkulturation / Akkulturation[Bearbeiten]

Unter ENKULTURATION versteht man das Hineinwachsen des Individuums in seine Gesellschaft. Durch Prozesse des sozialen Lernens im Kontext lebenslanger Sozialisation erwirbt das Individuum die für ein Leben in Gesellschaft und Kultur relevanten Werte, Normen, Theorien, Konzepte, Verhaltensregeln, Gewohnheiten, Rituale etc.

Unter AKKULTURATION versteht man das allmähliche Hineinwachsen eines Individuums, das bereits einen Teil seines Enkulturationsprozesses erfahren hat, in eine neue kulturelle und soziale Umwelt. Dieser Prozess vollzieht sich freiwillig oder erzwungen, mit einem hohen Maß an Freiheitsgraden oder unter sozialem Zwang. Er kann als Bereicherung oder Belastung erlebt werden und erfolgreich (Integration) oder erfolglos (Marginalität) verlaufen

Die persönlichen Erfahrungen interkultureller Natur der Eltern werden in der Kindeserziehung weitergegeben. Die Kinder erfahren dabei keine aktive Akkulturation, sondern passiv durch die Erziehung ihrer Eltern.

Der Akkulturationsprozess spielt daher bei Entscheidungsfragen um die Staatsangehörigkeit auch eine Rolle

Methodenvorstellung: explorative Methode[Bearbeiten]

Fragebogen: Insgesamt wurden 100 Personen im Alter von 14 bis 60 Jahren befragt,die jeweils über einen Migrationshintergrund verfügten. Der Fragebogen wurde aus vier Kategorien, entsprechend einer Definition der interkulturellen Erziehung, zusammengestellt: Interkulturelles Zusammenleben, Sprache/Bildung, Verhaltens-/Wertemuster und Wahrnehmungskompetenz.


Drei Kurzinterviews: Die Kurzinterviews ergaben sich aus den vorher ausgefüllten Fragebögen. Ausgewählte Befragte, die besonders herausstechende Antworten in ihren Fragebögen gaben, wurden anschließend daraufhin gezielt befragt. Die Interviews dienen ergänzend zum Fragebogen, zur Begründung und Erläuterung.

Drei Interviews für 100 Befragte sind allgemein betrachtet zu wenig, deshalb sollen sie als Beispiele dienen.


Die Methodenzusammensetzung aus Fragebogen und Interview wird als explorative Methode bezeichnet und werden in der Analyse gemeinsam betrachtet und ausgewertet.

Fragebogen[Bearbeiten]

Die Beantwortung erfolgte jeweils mit JA oder NEIN.


Interkulturelles Zusammenleben:

Bist du in einem multikulturellen Freundeskreis aufgewachsen?

Besteht jetzt dein Freundeskreis hauptsächlich aus mehreren Nationen?

Sind deine besten Freunde deutsch?

Ist deine Familie in Deutschland integriert (fester Arbeitsplatz, deutscher Freundeskreis, … ,)


Sprache/Bildung:

Bist du mehrsprachig erzogen worden?

Ist die deutsche Sprache dominanter im Alltag?

Hast du deutsche Schulbildung/-erziehung genossen?


Verhaltens- und Wertemuster (Beurteilungskompetenz):

Lebst du nach der typisch deutschen Kulturstandards: Pünktlichkeit, Organisationsbedürfnis, Pflichtbewusstsein, Direktheit?

Bist du bi-national erzogen worden?

Pflegst du Tradition und Bräuche beider Kulturen?


Wahrnehmungskompetenz:

Empfindest du einer der beiden Kulturen minderwertiger?

Gibt es prägnante kulturelle Unterschiede?

Empfindest du diese kulturellen Unterschiede als störend?


Willst du die doppelte Staatsangehörigkeit?

Kurzinterviews[Bearbeiten]

  • Interview 1:

Ibrahim, 40 Jahre, türkischer Migrationshintergrund

Frage: In Ihrem Fragebogen haben Sie die Bereitschaft zur doppelten Staatsangehörigkeit verneint, obwohl Sie und Ihre Familie in Deutschland integriert sind, nach den deutschen Kulturstandards leben und auch in einem multi-kulturellen Freundeskreis aufgewachsen sind. Warum?

Antwort: Ich bin türkisch erzogen worden, habe türkisches Blut und lebe nach der türkischen Tradition und Kultur.

Frage: Aber ist es Ihnen nicht wichtig in Deutschland politisch mitbestimmen zu können?

Antwort: Generell ist es eine gute Sache, aber für mich persönlich kommt sie nicht in Frage, Politische Mitbestimmung ist für mich nicht so relevant.


  • Interview 2:

Mehtap, 25 Jahre, türkischer Migrationshintergrund

Frage: Du hast in deinem Fragebogen bejaht, dass du eine der beiden Kulturen als minderwertiger empfindest. Welche und Warum?

Antwort: Ich empfinde die deutsche als minderwertiger, aber nur hinsichtlich der christlich geprägten Kultur. Für mich ist der Islam die bessere Religion, da ich danach erzogen worden bin.

Frage: Auch wenn du die deutsche Kultur als minderwertiger empfindest, wärst du trotzdem bereit die doppelte Staatsangehörigkeit anzunehmen. Warum wiederspricht sich dies nicht für dich?

Antwort: Ich bin hier geboren, habe die deutsche Schulbildung genossen und weil ich viele deutsche Freunde habe. Außerdem legten meine Eltern auf deutsche Erziehungsmethoden wert, wie beispielsweise um spätestens 20 Uhr ins Bett zu gehen. Mir ist die politische Mitbestimmung in Deutschland auch wichtig.


  • Interview 3:

Zehra, 31 Jahre, türkischen Migrationshintergrund

Frage: Du hast in deinem Fragebogen die Frage mit der doppelten Staatsangehörigkeit verneint, obwohl viele deiner Antworten dafür sprechen würden, beispielsweise bist du mehrsprachig erzogen worden, deine Familie in Deutschland integriert ist, die deutsche Sprache dominanter im Alltag ist und du Traditionen und Bräuche beider Kulturen pflegst. Warum?

Antwort: Keine Ahnung… Das Ganze ist nur wegen Papierkram… Rechte hin oder her… das man angeblich mehr Rechte haben soll… was nicht stimmt… wenn ich zwar deutsche Staatsbürgerin wäre, meinst du ich werde als Deutsche angenommen…?

Frage: Wieso glaubst du, würde man dich als Deutsche nicht annehmen? Schließlich sind mit dem doppelten Pass Wahlrechte verbunden.

Antwort: ich schau zu türkisch aus… außerdem bin ich Türkin und deswegen bleib ich auch Türkin

Auswertung der Erhebungsquellen[Bearbeiten]

Werden die Fragebögen ausgewertet, so ergeben sich folgende statistische Werte:

Kategorie: Interkulturelles Zusammenleben JA NEIN
multikultereller Freundeskreis aufgewachsen ? 72% 28%
Familie integriert in Deutschland ? 81% 19%
Kategorie: Sprache / Bildung JA NEIN
mehrspachig erzogen worden ? 66% 34%
Dominaz des Deutschen im Alltag ? 75% 25%
Bereitschaft zur doppelten Staatsangehörigkeit
Kategorie: Verhaltens- und Wertemuster JA NEIN
bi-nationale Erziehung genossen ? 47% 53%
Pflege Traditionen beider Kulturen ? 62% 38%
Kategorie: Wahrnehmungskompetenz JA NEIN
Empfinden einer Kultur als minderwertiger ? 17% 83%
Empfinden kultureller Unterschiede als störend ? 15% 85%

63 % der Befragten zeigen eine Bereitschaft zur Annahme der doppelten Staatsangehörigkeit (Statistik "Bereitschaft"), denn sie haben zum größten Teil eine interkulturelle Erziehung genossen, wie aus den Antworten der Kategorien ersichtlich wird.


Die Kurzinterviews lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

Interview 1: keine Bereitschaft zur doppelten Staatsangehörigkeit, da nicht interkulturell erzogen

Interview 2: Bereitschaft zur doppelten Staatsangehörigkeit, da interkulturell erzogen

Interview 3: keine Bereitschaft zur doppelten Staatsangehörigkeit, obwohl interkulturell erzogen

Zwar begründen die Befragten ihre Bereitschaft zur doppelten Staatsangehörigkeit mit ihrer interkulturellen Erziehung, bei gezieltem Hinterfragen jedoch sind persönliche Aspekte ausschlaggebender. Die interkulturelle Erziehung, die die Befragten teilweise erfahren haben, gelangt in den Hintergrund.

Fazit[Bearbeiten]

Unsere eingangs formulierte Hypothese "Die Bereitschaft zur Annahme der doppelten Staatsangehörigkeit wird durch eine interkulturelle Erziehungsmethode erlangt“ muss durch die gemeinsame Betrachtung der Fragebögen und der Interviews bedingt widerlegt werden. Ob jemand die Bereitschaft zeigt, die doppelte Staatsangehörigkeit anzunehmen, hängt nicht nur von einer interkulturell erfahrenen Erziehung zusammen, sondern vielmehr spielen dabei persönliche Aspekte, wie Identität und Prägung, eine wesentliche Rolle.

Quellenangabe[Bearbeiten]

Internetquellen zur Gesetzgebung und Kritik:

Verfasserinnen[Bearbeiten]

Zübeyde Özcetin, Jolanda Palanga, Lidia Selis