Benutzerin:Benita30

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Albena Staykova[Bearbeiten]

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  • Studentin der Universtät Augsburg


  • Studienfächer:
    • BA Daf

IPK Wintersemester 2010/2011[Bearbeiten]

Café IPK

Name Studiengang vhb Wiki Thema Forschungsland Homepage Video abgeschlossen
Kursleiterin Eva Sondershaus, M.A. Eva Sondershaus [IPK-Zentrale]
Erika Barabas BaC DaF/DaZ Erika Südamerika
Katharina Gempel LA GS, Erweiterungsfach DaZ Katharina USA
Sarina Grauer LA GS, Erweiterungsfach DaZ Sarina Chile, Bulgarien
Susanne Judenhahn LA Gymnasium: Engl/Span/DaZ Susanne USA
Cordula Menacher BaC DaF/DaZ Cordula Südliches Afrika
Eleonora Miller BaC DaF/DaZ Eleonora Serbien
Aneta Misheska ANIS Aneta Mazedonien
Petar Petkov MA Politikwissenschaften/Soziologie/DaF/DaZ Petar Chile, Bulgarien
Anna Sapronenko BaC Germanistik Anna Siebenbürgen
Albena Staykova BA DaF Benutzer:benita30 Bulgarien, Chile

Einleitung[Bearbeiten]

Das deutsche Bild wird in verschiedenen Ländern unterschiedlich definiert. Manche bringen das Land mit der nationalsozialistischen Zeit in Verbindung, manche Länder sehen Deutschland mit ganz anderen Augen, weit entfernt von dem Bild von Hitler. In dieser Arbeit wird genau das näher untersucht an Beispiel von Chile und Bulgarien- zwei unterschiedliche Länder,sowie geographisch, auch kulturell.

Thema der Projektarbeit[Bearbeiten]

In der Vielfalt der Beziehungen des deutschen Volkes zu den anderen Kulturvölkern der Erde nehmen die deutsch-bulgarischen Beziehungen einen besonderen Platz ein. Wirtschaft, Politik und Kultur sind die drei in gegenseitiger Wechselbeziehung stehenden Hauptelemente des modernen zwischenstaatlichen Lebens.

In dieser Arbeit wird die wirtschaftliche Beziehung zwischen Bulgarien und Deutschland näher untersucht. In dieser Studie wirden die Vorstellung und die Ansichten der Bulgaren über Deutschland und seine Einwohner dargestellt.

Fragestellung[Bearbeiten]

Das deutsche Bild in Bulgarien: Wie werden die Deutschen in Bulgarien stigmatisiert?Was für Stereotypen und Vorurteile herrschen in Bulgarien allgemein über Deutschland und die Deutschen? Inwieweit entsprechen diese dem historischen Hintergrund der Beziehungen zwischen den beiden Ländern?

Diese Fragen werden im Laufe der Arbeit beantwortet.


  • Ein Stereotyp kann als eine eingängige Zusammenfassung von Eigenschaften oder Verhaltensweisen aufgefasst werden, die häufig einen hohen Wiedererkennungswert hat, dabei aber in aller Regel für sich genommen den gemeinten Sachverhalt sehr vereinfacht. Somit steht es in engem Bedeutungszusammenhang zum Klischee oder Vorurteil.

http://de.wikipedia.org/wiki/Stereotyp

These[Bearbeiten]

Deutschland wird in Bulgarien als technisches und wirtschaftliches Vorbild angesehen.

Allgemeine Informationen über Bulgarien[Bearbeiten]

Republik Bulgarien, mit der Hauptstadt Sofia,liegt in Südosteuropa mit etwa 7.606.551 Einwohner (Stand: Dezember 2008) und Fläche von ca. 111000km. Das Land liegt auf dem Balkaninsel südlich von dem Fluss Donau und grenzt mit Rumänien, Serbien, Mazedonien, Griechenland und der Türkei. Der überwiegende Teil der Bevölkerung gehört der bulgarisch-orthodoxen Kirche an, gefolgt von ca. 10 Prozent Muslimen. Offizielle Landessprache ist Bulgarisch.

Großstädte sind:

Sofia 1 117 000 EW

Plovdiv 344 400 EW

Varna 301 500 EW

Burgas 199 500 EW

Ruse 168 000 EW


Im Unterschied zu ihren Nachbarstaaten, gab es in Bulgarien nie eine bedeutende deutsche Minderheit. Bis zum Zweiten Weltkrieg gab es ca. 2500 Deutschen in Bulgarien, was auch der Höhepunkt der deutschen Präsenz in diesen Gebieten war. Heutzutage gibt es in Bulgarien fast keine deutsche Bevölkerung.


Historischer Hintergrund der bilateralen Beziehungen zwischen Bulgarien und Deutschland[Bearbeiten]

Während des zweiten Weltkriegs wurde die deutsche Bevölkerung wegen der nationalsozialistischen Initiative „Heim ins Reich“ aus den bulgarischen Gebieten ausgesiedelt. 1949 fand in Bulgarien unter sowjetischen Einfluss eine Revolution statt und die Kommunistische Partei war die einzige regierende Kraft bis 1989. Während dieser Zeit gab es nur geringe diplomatische Beziehungen zwischen Bulgarien und die BRD. Obwohl es in den 60er Jahren eine Näherung zwischen den beiden Ländern durch mehrmalige Treffen von Abgeordneten und Diplomatiker stattfand, eröffneten beiden Ländern Ihre diplomatische Missionen erst im Jahr 1974. In den nächsten 25 Jahren war sowohl der wirtschaftlichen als auch der kulturellen Austausch sehr geringfügig.

Erst seit der demokratischen Wende in Bulgarien 1989 nahm die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern in mehreren Bereichen zu. In den nächsten 20 Jahren haben sich die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern so rasch entwickelt, dass Deutschland der wichtigste Handelspartner Bulgariens geworden ist.

Im Jahr 2008 betrug das Handelsvolumen ein Wert von 4,1Mlrd Euro vor allem in den Bereichen der Rohstoffe, mineralische Produkte, Maschinen und Ausrüstungen, chemische Erzeugnisse, Konsumgüter. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für diese wirtschaftliche Mitarbeit mit Deutschland war die Währungsreform, die in Bulgarien wegen der instabilen Konjunkturlage 1997 durchgeführt worden ist. Seitdem wurde die bulgarische Währung Lev mit einem festen Wechselkurs an die Deutsche Mark und später an den Euro gekoppelt. Diese Maßnahme hat Bulgariens eine gute konjunkturelle Stabilität versichert und wurde später mehrmals als eine der größten Vorteile Bulgariens während der EU-Beitrittsverhandlungen bewertet.

Noch vor dem EU-Beitritt 2007 fand in Bulgarien ein großer Investitionsbedarf stat und Deutschland war immer unter den größten Auslandsinvestoren. Seit März 2004 besteht in Sofia die Deutsch-Bulgarische Industrie- und Handelskammer (DBIHK), die heutzutage über 450 Mitgliedern hat. Seitdem entwickeln sich die bilateralen wirtschaftlichen Beziehungen noch rascher. Allgemein sind heute über 5.000 deutsche Firmen im Handel mit Bulgarien tätig, davon sind 1.200 vor Ort vertreten.

Diese Zusammenfassung der konjunkturellen Beziehungen zwischen den beiden Länder gibt uns Auskunft über die Vertretung der starken deutschen Wirtschaft auf das Makro- und Mikroebene in Bulgarien. Damit gemeint ist es, dass die Bulgaren zum Beispiel deutsche Autos bevorzugen, kaufen im Kaufland, Lidl und Penny ein, tanken in Aral Tankstellen, haben sogar deutsche Telekom usw., Für die deutsche Präsenz in Bulgarien gibt es allerdings noch weitere Beispiele.


Zusammenarbeit im Bereich der Ausbildung[Bearbeiten]

Im Bereich der Ausbildung gibt es auch etliche Beispiele der Zusammenarbeit. Seit 1989 gibt es ein Goethe-Institut in Sofia, seit 1990 ein Fakultät für deutsche Ingenieur- und Betriebswirtschaftsausbildung an der TU Sofia – die größte technische Universität Bulgariens.

Auch die direkten Partnerschaften zwischen den bulgarischen und den deutschen Universitäten sind hochentwickelt, derzeit bestehen über 100 vertraglich vereinbarte Hochschulkooperationen zwischen Universitäten beider Länder. Es ist noch zu ergänzen, dass Deutschland das beleibteste Land für ein Auslandsstudium für die Bulgaren ist. Die bulgarischen Studenten sind mit einem Zahl von 11816 am 2. Platz unter den immatrikulierten Ausländern an allen Hochschulen in Deutschland (2007).

http://www.sofia.diplo.de/contentblob/116716/Daten/958436/dsd.pdf

Methodische Vorgehensweise[Bearbeiten]

Die Interviews wurden reibungslos durchgeführt, weil wir konkrete, verständliche Fragen gestellt haben. Das Interview fand mit jedem Proband telefonisch statt. Das Thema unserer Studie wurde als aktuell empfunden und die Befragten zeigten große Interesse an der Arbeit allgemein. Die Fragen wurden sorgfältig beantwortet mit positiver Reaktion auf die Befragung.


Auswahl der Probanden[Bearbeiten]

Wir haben 10 Personen ( heterogene Gruppe) mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Status im Alter zwischen 17 und 65 Jahre interviewiert. Unter denen gab es Schüler, Studenten, Akademiker und Rentner.

Voraussetzung war, dass die Befragten nie in Deutschland gelebt haben und nicht direkt mit der deutschen Kultur konfrontiert worden sind. Diese haben wir aus 3 verschiedenen bulgarischen Städten ausgesucht, damit wir ungefähr allgemeines Bild von der Meinung der Menschen verschiedener Regionen bekommen können:

Sofia (die Hauptstadt)

Varna (es liegt am Meer)

Pazardzhik ( Mitte Bulgariens)


Der Fragebogen[Bearbeiten]

1.Was denken Sie, wenn Sie Deutschland hören? Was assoziieren Sie mit Deutschland?

2.Was meinen Sie, welche typischen Charaktereigenschaften haben die Deutschen? Können Sie mir welche von denen nennen?

3.Welche Eigenschaften Ihrer Meinung nach, sind entscheidend für die wirtschaftliche und technische Entwicklung Deutschlands?

4.Was denken Sie, was für eine Einstellung haben die Deutschen bezüglich Arbeit? Kann man diese mit der bulgarischen Einstellung vergleichen?

5.Welche deutschen Firmennamen kennen Sie und können Sie nennen?

6.Inwiefern ist die bulgarische, wirtschaftliche Stabilität von Deutschland abhängig, Ihrer Meinung nach?

7.Würden Sie eine Ausbildung in Deutschland absolvieren wollen bzw. Ihre Kinder einen deutschen Abschluss machen lassen?

8.Glauben Sie, dass durch einen deutschen Abschluss bessere berufliche Chancen in Bulgarien gäbe?

9.Finden Sie, dass Deutschland ein attraktives Urlaubsland ist? Warum - warum nicht?

10.Sind die Deutschen nach Ihrer Meinung ausländerfeindlich? Wenn ja, warum?


Befragte Person 1[Bearbeiten]

männlich, 54 jahre alt, technische Ausbildung, wohnhaft in Sofia.

F 1: Was denken Sie, wenn Sie Deutschland hören? Was assoziieren Sie mit Deutschland?

B: Ein entwickelter Staat, saubere Straßen, Ordnung.

F 2: Was meinen Sie, welche typischen Charaktereigenschaften haben die Deutschen? Können Sie mir welche von denen nennen?

B: Ich werde die aufzählen: Ordnung und Disziplin. Die Leute sind strikt, pünktlich und tüchtig.

F 3: Welche Eigenschaften Ihrer Meinung nach, sind entscheidend für die wirtschaftliche und technische Entwicklung Deutschlands?

B: Ich habe die schon genannt. Deswegen ist die deutsche Wirtschaft so entwickelt. Zum Beispiel ist Deutschland einer Weltmarktführer im Bereich der Autoproduktion – das sind wirklich Eigenschaften, die die ganze Bevölkerung betreffen. Wahrscheinlich liegt das an der Erziehung.

F 4: Was denken Sie, was für eine Einstellung haben die Deutschen bezüglich Arbeit? Kann man diese mit der bulgarischen Einstellung vergleichen? Nein, natürlich nicht. Bei uns kann man gar nicht normal arbeiten. Die Deutschen arbeiten sehr präzise.

F 5: Welche deutschen Firmennamen kennen Sie und können Sie nennen?

B: Viele, aber nur einige davon: Kaufland, Lidl, Mercedes, Audi, VW usw.

F 6: Inwiefern ist die bulgarische, wirtschaftliche Stabilität von Deutschland abhängig, Ihrer Meinung nach?

B: Unsere Wirtschaft ist tatsächlich von den deutschen Investitionen abhängig aber das bleibt nicht länger so. Die deutschen Firmen werden langsam in Bulgarien zu investieren aufhören, weil unseren Finanzmarkt sehr instabil ist.

F 7: Würden Sie eine Ausbildung in Deutschland absolvieren wollen bzw. Ihre Kinder einen deutschen Abschluss machen lassen?

B: Ja, eine Ausbildung in Deutschland würde ich jeder empfehlen.

F 8: Glauben Sie, dass durch einen deutschen Abschluss bessere berufliche Chancen in Bulgarien gäbe?

B: Ja, man hätte bessere Chancen mit einer deutschen Ausbildung, weil sie auf internationale Ebene steht.Ich denke, dass die Fremdsprachen sehr wichtig für den beruflichen Erfolg sind.

F 9: Finden Sie, dass Deutschland ein attraktives Urlaubsland ist? Warum - warum nicht?

B: Im Sinne eines Urlaubs ist Deutschland nicht sehr attraktiv, aber als Tourist könnte man viele Sehenswürdigkeiten und historische Denkmale besuchen.

F 10: Sind die Deutschen, Ihrer Meinung nach, ausländerfeindlich? Wenn ja, warum?

B: Im Allgemeinen denke ich, dass die Deutschen nicht ausländerfeindlich sind. Im Gegenteil, ich denke, dass sie sehr tolerant gegenüber Ausländern sind, wenn man bedenkt, wie viele Migranten in Deutschland leben.


Befragte Person 2[Bearbeiten]

weiblich, 25 jahre alt, Abitur, erwerbstätig in Varna.

F 1: Was denken Sie, wenn Sie Deutschland hören? Was assoziieren Sie mit Deutschland?

B: Ich denke sofort an die Schlösse und das gute Bier.

F 2: Was meinen Sie, welche typischen Charaktereigenschaften haben die Deutschen? Können Sie mir welche von denen nennen?

B: ich denke, dass sie anders als wir sind, bezüglich Offenheit gegenüber anderen. Aber allgemein würde ich sagen, dass sie sehr gut erzogen sind.

F 3: Welche Eigenschaften Ihrer Meinung nach, sind entscheidend für die wirtschaftliche und technische Entwicklung Deutschlands?

B: Ich denke, dass der entscheidende Faktor, der sie immer weiter nach vorne treibt, ist der Pedantismus, der sie auszeichnet.

F 4: Was denken Sie, was für eine Einstellung haben die Deutschen bezüglich Arbeit? Kann man diese mit der bulgarischen Einstellung vergleichen?

B: Ich denke, dass es ein Absurd wäre, die Arbeitsweise zwischen den beiden Ländern zu vergleichen. Die Leute in Deutschland machen ihre Arbeit sehr bewusst und präzise.Das ist nicht der Fall in Bulgarien.

F 5: Welche deutschen Firmennamen kennen Sie und können Sie nennen?

B: SIEMENS, VW, Audi, Lufthansa

F 6: Inwiefern ist die bulgarische, wirtschaftliche Stabilität von Deutschland abhängig, Ihrer Meinung nach?

B: Ich bin nicht sehr gut in dem Bereich Export- Import informiert, aber ich denke, dass durch die Investitionen, die Deutschland in Bulgarien macht, wird unsere wirtschaftliche Stabilität unterstützt, z.B. die Märkte, wie Aldi, Lidl usw.

F 7: Würden Sie eine Ausbildung in Deutschland absolvieren wollen bzw. Ihre Kinder einen deutschen Abschluss machen lassen?

B: Ich nicht mehr, aber ich würde es wollen, wenn meine Kinder deutschen Abschluss hätten, denn die deutsche Bildung qualifizierter als die bulgarische ist.

F 8: Glauben Sie, dass durch einen deutschen Abschluss bessere berufliche Chancen in Bulgarien gäbe?

B: Absolut, denn in Bulgarien, egal ob im staatlichen oder im privaten Sektor, wird zuerst den ausländischen Abschluss berücksichtigt und danach den bulgarischen. In Bulgarien kann jeder gegen Bezahlung jeden gewünschten Abschluss bekommen.

F 9: Finden Sie, dass Deutschland ein attraktives Urlaubsland ist? Warum - warum nicht?

B: Ja, allerdings nur im Winter. Ich finde, dass der Sommer in Deutschland kalt ist und viele andre Länder gibt, wo man Sommerurlaub machen kann.

F 10: Sind die Deutschen, Ihrer Meinung nach, ausländerfeindlich? Wenn ja, warum?

B: Ich denke,dass sie nicht ausländerfeindlich sind. Ich finde, dass sich die Ausländer möglicherweise selbst von den Deutschen zurückziehen, als dass die Deutschen sie nicht integrieren wollen.


Fazit: In diesen zwei Interviews hatten die Befragten keine Schwierigkeiten die Fragen zu beantworten. Man kann sehen, dass im Allgemeinem nur Positive zu lesen sind. Man kann sehen, dass die Befragten keine Experten im Bereich Wirtschaft sind, aber sie kennen sich gut aus und verfügen über allgemeines Wissen in diesem Gebiet.


Auswertung der Interviews[Bearbeiten]

Probanden Frage 1 Frage 2 Frage 3 Frage 4 Frage 5 Frage 6 Frage 7 Frage 8 Frage 9 Frage 10
weibl.,52 + + + * + + + + + -
männl.,27 - + + * + + + + + -
weibl.,17 + + + * + + -/+ + + -
weibl.,25 + + + * + + + + + -
weibl.,65 + + + + + keine Angabe + + + -
männl.,55 + + + * + - + + - -
weibl.,17 + + keine Angabe * + - + + + -
männl.,26 + - + * + + -/+ + + +
weibl.,30 + + + * + + -/+ + + -
männl.,54 + + + * + + + + + -


(+)= trifft zu; positive Reaktion

(-)= trifft nicht zu

(*)= positiv bezüglich Deutschland und negativ bezüglich Bulgarien

(-/+)= 50/50

Zusammenfasung[Bearbeiten]

Die zehn Interviews, die durchgeführt worden sind, sind in dieser Tabelle kurz gefasst. Man kann die deutlich überwiegende +Zeichen erkennen, was auch bedeutet, dass die Befragten positive Antworten angegeben haben. Fast alle Befragten hatten auch dieselbe Meinung über manche Fragen.

Unter den Befragten herrscht die Meinung, dass sich die Deutschen sehr verantwortungsvoll bezüglich Arbeit verhalten und das ist einer der Hauptvoraussetzungen, dass Deutschland eine starke Wirtschaftsmacht ist.

Nicht abzustreiten ist auch das hohe Niveau der Ausbildung in Deutschland. Laut der Befragten wäre eine Hochschulausbildung in Deutschland sehr hilfreich für eine spätere Karriere und 8 von 10 würden entweder persönlich in Deutschland studieren oder ein Studium Ihren Kindern empfehlen. Das bestätigt die ziemlich hohe Meinung der Bulgaren über die Hochschulausbildung in Deutschland.

Alle Befragten verknüpfen Deutschland mit der Fahrzeugindustrie. Genannt wurden auch Siemens, AEG und Bosch usw.

Die Befragten waren in Frage 4 ohne Ausnahmen der Meinung, dass die Arbeitsweise von Deutschen und Bulgaren unvergleichbar sind. In den Interviews wurden im Allgemeinen verschiedene deutsche Charaktereigenschaften erwähnt. Es war aber für alle 10 zweifellos, dass die Deutschen ziemlich pünktlich sind. Es wurden noch andere Charaktereigenschaften als typisch für die Deutschen genannt – Zuverlässigkeit, Disziplin, Verantwortlichkeit, Ordnung.

Einer der Befragten war der Meinung, dass die Deutschen kalte und geschlossene Leute sind.

Auf die Farge bezüglich Wirtschaft und Stabilität Bulgariens meinten 8 von 10, dass die bulgarische Wirtschaft von Deutschland abhängt.

Was noch sehr wichtig zu erwähnen ist, dass die befragten Bulgaren die Deutschen nicht als ausländerfreundlich bezeichnen und sie keine Erinnerungen an den Nationalsozialismus haben. Es besteht die Meinung, dass die verschiedenen Ethnien in Deutschland friedlich und tolerant miteinander zusammenleben.


Interviews mit Chile zum Vergleich[Bearbeiten]

befragte Person Hitler/Nationalsozialismus aktuelle Politik wirtschaftliches/technisches Vorbild Ausländerfeindlickeit
Chile 1 ja ja - ja
Chile 2 ja x - x
Chile 3 ja x - x
Chile 4 ja x - (ja)
Chile 5 x x - x
Chile 6 ja x - ja
Chile 7 x ja - x
Bulgarien 1 x - ja x
Bulgarien 2 ja - ja x
Bulgarien 3 x - ja x
Bulgarien 4 x - ja x
Bulgarien 5 x - x x
Bulgarien 6 x - ja x
Bulgarien 7 x - x x
Bulgarien 8 x - ja ja
Bulgarien 9 x - ja x
Bulgarien 10 x - ja x

(-) wurde nicht untersucht

(x) nein


Fazit des Vergleiches der Interviews mit Chile und Bulgarien[Bearbeiten]

Anhand unserer durchgeführten Interviews in Chile und Bulgarien im Vergleich bildet sich deutlich ab, dass Deutschland in Chile vordergründig mit Hitler und dem Nationalsozialismus, verbunden wird, wobei Deutschland für Bulgarien eher ein wirtschaftliches und technisches Vorbild ist.

Obwohl die Chilenen einen relativ starken Einfluss von Deutschland haben, wurden in den Interviews die Deutschen mit Nazis und Rassisten in Assoziation gesetzt.

Im Allgemeinem haben sich beiden These zu Chile und Bulgarien über das Deutschenbild hiermit bestätigt.

Fazit[Bearbeiten]

In dieser Arbeit hat man sich intensiv mit der Meinung der Bulgaren über Deutschland und über das deutsche Bild befasst. Laut der gemachten Untersuchungen und Interviews hat sich die These, die am Anfang der Arbeit gestellt worden war, durchaus bestätigt.

Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Bulgariens. Die deutschen Exporte nach Bulgarien beliefen sich auf 2,3 Milliarden €, die Importe aus Bulgarien auf 1,4 Milliarden €. Über die Hälfte entfiel auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Im Jahr 2008 lag Deutschland an dritter Stelle der ausländischen Investoren hinter Österreich und den Niederlanden.


Literaturliste[Bearbeiten]

http://www.sofia.diplo.de/Vertretung/sofia/de/03/Bilaterale__Beziehungen/Chronik__3.html

http://bulgarien.ahk.de/bg/

http://www.fdiba.tu-sofia.bg/

http://de.wikipedia.org/wiki/Bulgarien

http://www.sofia.diplo.de/contentblob/116716/Daten/958436/dsd.pdf